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Bariatrische OP: Verfahren, Risiken und Chancen

Was ist eine bariatrische Operation? Und wann kann sie bei Adipositas sinnvoll sein?

Geschrieben von
GoLighter Redaktion
Letzte Änderung
05.10.2026
Lesezeit
5
Minuten
Das Wichtigste in Kürze
  • Ein operativer Eingriff zur Behandlung von Adipositas wird in der Regel erwogen, wenn konservative Maßnahmen wie Ernährungs-, Bewegungs- und Verhaltenstherapie keinen ausreichenden Erfolg gezeigt haben.
  • Bariatrische Operationen können bei Menschen mit schwerer Adipositas zu einem ausgeprägten und langfristigen Gewichtsverlust beitragen.
  • Studien zeigen, dass bariatrische Operationen mit einer Reduktion adipositasassoziierter Erkrankungen und einer niedrigeren Gesamtsterblichkeit verbunden sein können.1
  • Zu den häufig angewendeten Verfahren gehören vier Operationsarten.
  • Im Anschluss an eine bariatrische OP sind eine lebenslange Nachsorge und eine konsequente Ernährungsumstellung erforderlich.
Illustration verschiedener bariatrischer Operationen zur Magenverkleinerung.

Bariatrische OP: Definition und Wirkung

Je nach Verfahren wird der Magen verkleinert und / oder der Verdauungsweg chirurgisch verändert.

Aufgrund des deutlich geringeren Magenvolumens tritt nach dem Eingriff bereits bei kleinen Portionen ein Sättigungsgefühl ein. Dadurch lässt sich die Nahrungsaufnahme reduzieren, wodurch häufig ein deutlicher Gewichtsverlust erreicht wird.

Neben der mechanischen Einschränkung der Nahrungsmenge verändern bariatrische Operationen auch hormonelle Signalwege, die Sättigung, Appetit und Blutzuckerregulation beeinflussen. Dazu zählen die vermehrte Ausschüttung des Darmhormons GLP-1, ein Anstieg des PYY-Spiegels und eine Senkung des Ghrelinspiegels. Dies trägt ebenfalls zu einer gesteigerten Sättigung und einem verringerten Hungergefühl bei.

Bei Bypassverfahren wird zudem der obere Teil des Dünndarms umgangen, wodurch zudem die Aufnahme von Nährstoffen und Kalorien begrenzt wird.

Ziel einer bariatrischen Operation ist eine langfristige Gewichtsreduktion, durch die sich auch gewichtsbedingte Begleiterkrankungen verbessern können. In Studien wird der Erfolg häufig darüber definiert, dass mindestens 50 % des sogenannten „Excess Weight“ (überschüssiges Gewicht) verloren gehen.

Gewichtsverlust durch bariatrische OP senkt Krankheitsrisiken

Die Adipositaschirurgie hat aufgrund des Gewichtsverlustes häufig positive Effekte auf die Gesundheit:

  • Ein Teil der Patientinnen und Patienten erreicht nach der Operation eine Remission des Typ-2-Diabetes. Remission ist das vorübergehende oder dauerhafte Nachlassen von Symptomen einer chronischen Erkrankung.
  • Viele Patientinnen und Patienten erleben eine Verbesserung des Blutdrucks oder benötigen weniger Medikamente.
  • Viele Betroffene erleben nach einer bariatrischen Operation eine spürbare Verbesserung ihrer Schlafapnoe (nächtliche Atemstillstände).

Langzeitstudien – darunter die Swedish Obese Subjects Study – zeigen, dass die Lebenserwartung von Patientinnen und Patienten mit OP durschnittlich 3 Jahre länger ist als ohne bariatrische Operation.1

Voraussetzungen für eine bariatrische Operation

Eine operative Magenverkleinerung kommt ausschließlich bei schwerer Adipositas (Grad 2 und 3) und unter klar definierten Voraussetzungen infrage:

  1. Patientinnen und Patienten weisen einen Body-Mass-Index (BMI) ≥ 40 ohne Begleiterkrankungen auf. Konservative Therapiemethoden – beispielsweise Ernährungs- und Bewegungstherapie – gelten als erschöpft.
  2. Der BMI beträgt ≥ 35 und es bestehen eine oder mehrere adipositasbedingte Begleiterkrankungen. Dazu zählen beispielsweise Diabetes Typ 2, Herzinsuffizienz oder eine stoffwechselassoziierte Fettlebererkrankung. Auch hier darf eine bariatrische OP nur zur Anwendung kommen, wenn vorherige konservative Abnehmmethoden nicht zu einem ausreichenden Gewichtsverlust geführt haben.
  3. Zudem kann eine Adipositaschirurgie ohne vorangegangene Therapieversuche im Einzelfall erwogen werden, wenn:
  • der BMI ≥ 50 beträgt,
  • andere Abnehmstrategien als aussichtslos eingestuft werden
  • oder die Operation aufgrund schwerer Folge- und Begleiterkrankungen medizinisch notwendig ist.

Kontraindikationen: Wann ist die Adipositaschirurgie nicht möglich?

Vor einer bariatrischen Operation erfolgt eine ärztliche Einschätzung, um den individuellen Nutzen und die möglichen Risiken abzuwägen. In den folgenden Situationen darf die Operation nicht durchgeführt werden:

  • Unbehandelte oder instabile schwere psychische Erkrankungen
  • Unbehandelte Bulimie (Ess-Brech-Sucht)
  • Schwere chronische Erkrankungen mit ausgeprägtem Gewichtsverlust (z. B. fortgeschrittene Tumorerkrankungen)
  • Aktuelle Substanz- oder Drogenabhängigkeit
Gut zu wissen
Bariatrische Operation immer mit Risiken verbunden

Auch wenn eine bariatrische Operation meist minimalinvasiv (medizinischer Eingriff mit geringer Gewebeverletzung) erfolgt, bleibt sie ein Eingriff mit Risiken. Dazu gehören innere Blutungen direkt nach der Operation, dauerhafte Verdauungsprobleme und Nährstoffdefizite, die durch die Veränderungen im Magen‑Darm‑Trakt entstehen können.

AIn Informationsgesprächen vor dem chirurgischen Eingriff werden Patientinnen und Patienten über die möglichen gesundheitlichen Auswirkungen aufgeklärt.

Bariatrische Operationsverfahren im Detail

In Deutschland werden 4 verschiedene Standardeingriffe angeboten:

  • Schlauchmagenbildung (Sleeve-Gastrektomie)
  • Magenbypass (Roux-en-Y)
  • Omega-Loop-Magenbypass (Mini-Bypass)
  • Biliopankreatische Diversion (mit/ohne Duodenal-Switch)

Die Auswahl des geeigneten Verfahrens hängt von medizinischen, psychosozialen und allgemeinen Lebensumständen der Patientinnen und Patienten ab. Außerdem werden Faktoren wie BMI, Alter, Begleiterkrankungen, Essverhalten und individuelle Risikofaktoren berücksichtigt.

Das sogenannte Magenband (Gastric Banding) gilt als veraltet und wird in Deutschland aufgrund einer hohen Komplikationsrate nach der Operation kaum noch praktiziert.

Schlauchmagenbildung

Der Schlauchmagen ist der häufigste adipositaschirurgische Eingriff in Deutschland. Dabei wird ein Großteil des Magens dauerhaft entfernt, sodass das verbleibende Volumen nur noch etwa 100 ml beträgt.

In manchen Fällen kann später eine weitere bariatrische Operation – z. B. eine biliopankreatische Diversion – erwogen werden, zum Beispiel bei unzureichendem Gewichtsverlust oder schweren Komplikationen.

Zu den Vorteilen des Schlauchmagens gehören eine geringere Wahrscheinlichkeit für einen Vitamin‑B12‑Mangel und das Dumping‑Syndrom. Das Dumping‑Syndrom ist ein komplexes Beschwerdebild, das durch eine zu schnelle Entleerung von Nahrung aus dem Magen in den Dünndarm entsteht.

Zudem bleiben nach der Operation minimalinvasive Untersuchungen und Eingriffe (endoskopische Verfahren) weiterhin möglich. Die Morbidität liegt bei etwa 7–8 %.

Nach 5 Jahren verlieren Patientinnen und Patienten im Durchschnitt rund 50 % ihres überschüssigen Gewichts.

Risiken:

  • Erneute Weitung des Magens ist möglich
  • Bestehende Refluxkrankheiten können sich weiter verschlechtern
  • Blutungen können direkt nach der OP auftreten
  • In seltenen Fällen kann es zu Thrombosen und gefährlichen Lecks an der Nahtlinie kommen

Roux-en-Y-Magenbypass

Hier wird der Großteil des Magens abgetrennt, dieser verbleibt jedoch im Körper und produziert weiterhin Verdauungssekrete. Die Nahrung gelangt durch den kleinen Restmagen (20 ml) direkt in den Dünndarm unterhalb des Zwölffingerdarms. Hierzu wird der Dünndarm operativ durchtrennt und eines seiner Enden mit dem Restmagen verbunden. Dadurch wird der Verdauungsweg verkürzt und die Nährstoff- und Kalorienaufnahme sinkt. Das andere Ende des Darms wird weiter unten erneut mit dem Darm verbunden und schließt somit den abgetrennten Magenteil an.

Diese Form der bariatrischen Operation kann zu einer ausgeprägten Gewichtsabnahme führen und die Stoffwechselgesundheit verbessern. Die Morbidität liegt bei rund 21 %.

Nach etwa fünf Jahren verlieren Patientinnen und Patienten im Durchschnitt zwischen 61 % und 65 % ihres überschüssigen Gewichts.

Risiken:

  • Dumping-Syndrom: zu schnelle Entleerung von Nahrung aus dem Magen in den Dünndarm, die zu komplexen Beschwerden führt
  • Nährstoffdefizite (unter anderem Vitamin B12, Eisen, Kalzium, Vitamin D)
  • Ohne Nahrungsergänzung besteht ein erhöhtes Risiko für Knochenerkrankungen
  • In seltenen Fällen gefährliche Brüche der Bauchhöhle (innere Hernien)

Omega-Loop-Magenbypass

Dieses Verfahren wird auch als Mini-Bypass bezeichnet, da die Operationstechnik im Vergleich zum Roux-en-Y-Magenbypass einfacher ist. Es wird ebenfalls ein Restmagen (30 ml) gebildet, der an einer Stelle mit dem Dünndarm verbunden wird.

Laut einer Studie mit 126 Teilnehmenden könnten Patientinnen und Patienten mithilfe dieses Verfahrens nach 5 Jahren im Durchschnitt rund 71 % ihres Excess-BMI (BMI-Wert überhalb des Normalgewichts) verlieren.2

Risiken:

  • Blutungen
  • Geschwüre an der Verbindungsstelle
  • Dumping-Syndrom (zu schnelle Entleerung des Mageninhalts in den Dünndarm, komplexes Beschwerdebild)
  • Nährstoffdefizite
  • Blutarmut

Biliopankreatische Diversion

Bei dieser bariatrischen Operation wird der Magen verkleinert und durch einen Bypass eines Dünndarmabschnitts der Verdauungsweg verkürzt. Die Besonderheit besteht darin, dass die Verdauungssäfte erst weit unten im Dünndarm zur Nahrung geleitet werden. Da die Nahrung erst spät auf Enzyme und Gallenflüssigkeit trifft, wird ein Teil der verzehrten Nährstoffe schlechter aufgenommen. Die Folge ist ein sehr hoher Gewichtsverlust.

Die biliopankreatische Diversion gibt es in zwei Varianten: mit und ohne Duodenal‑Switch.

Bei der Variante mit Duodenal‑Switch bleibt der Magenpförtner (Pylorus) erhalten, was eine geregelte Magenentleerung unterstützt. Die Komplikationsrate liegt statistisch bei bis zu 25 %.

Risiken:

  • Langanhaltende Durchfallbeschwerden
  • Bei regelmäßiger Medikamenteneinnahme ungeeignet
  • Mangelerscheinungen durch Nährstoffdefizite

Weitere bariatrische Eingriffe im Überblick

Neben den 4 Standardverfahren gibt es weitere Eingriffe, die im Einzelfall angewendet werden können:

  • Laparoskopische Magenplikatur (Magenfaltung): Der Magen wird in einer minimalinvasiven OP nach innen gefaltet und durch Nähte verkleinert.
  • Magenballon: nicht operativer Eingriff zur Verkleinerung des Magenvolumens durch Einsetzen eines mit Kochsalzlösung gefüllten Ballons. Dieser wird in der Regel nach 6–12 Monaten wieder entfernt.
  • Ileumtransposition: Hierbei wird der Teil des Dünndarms, der in den Dickdarm mündet, operativ entnommen und zwischen Magen und dem ersten Dünndarmabschnitt eingesetzt.

Nachsorge im Anschluss an eine bariatrische OP

In der Regel ist eine lebenslange Nachsorge erforderlich. Sie dient vor allem der Gewichtskontrolle und der frühzeitigen Erkennung möglicher Nährstoffmängel. Regelmäßige Laboruntersuchungen sind dafür essenziell.

Je nach Verfahren können unterschiedliche Nährstoffdefizite auftreten. Insbesondere Bypässe verringern die Aufnahme von Vitaminen und Nährstoffen. Häufig müssen Patientinnen und Patienten daher dauerhaft Nahrungsergänzungsmittel einnehmen. Mit Ausnahme des Magenbandes wird Vitamin B12 bei allen bariatrischen Verfahren ergänzt. Entscheidend ist die individuelle Nachsorge durch eine Ärztin oder einen Arzt.

Wichtig zu beachten ist:

  • Adipositas ist eine chronische Erkrankung, deren Behandlung auch nach einer bariatrischen Operation fortgesetzt werden muss.
  • Nach der Operation kann es erforderlich sein, dass die Dosierung von oral eingenommenen Medikamenten angepasst wird.
  • Eine Schwangerschaft nach einer bariatrischen Operation sollte in den ersten 24 Monaten vermieden werden.

Lebensstil und Ernährung nach bariatrischer Operation

Eine Lebensstiländerung ist für Menschen mit schwerer Adipositas trotz bariatrischer OP unverzichtbar. Um Komplikationen zu vermeiden und das neue Gewicht dauerhaft zu halten, sind gesundheitsorientierte Routinen und eine medizinisch angeleitete Ernährungstherapie wichtig.

Faktoren wie eine Wiederaufnahme alter Ernährungsgewohnheiten, eine erneute Ausdehnung des Magens, Bewegungsmangel und  ein gesteigertes Hungergefühl können auch nach einer bariatrischen OP dazu beitragen, dass das Gewicht wieder ansteigt.

Nach einer bariatrischen Operation gelten für das Essverhalten einige Grundregeln:

  • Sobald sich Sättigung einstellt, sollte das Essen beendet werden.
  • Kleine Portionen langsam essen und gründlich kauen.
  • Alkohol sowie fett‑ und zuckerreiche Lebensmittel meiden oder stark einschränken.
  • Auf eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr achten.

Im Einzelfall können die behandelnden Ärztinnen und Ärzte weitere Ernährungs- und Lebensstilmaßnahmen empfehlen.

Behandlungen

Medikamente

Wirkstoffe

Häufige Fragen

Bei einer bariatrischen Operation wird häufig der Magen verkleinert. Je nach Verfahren gibt es Unterschiede, welche anatomischen Veränderungen vorgenommen werden. Teilweise wird der Verdauungsweg verkürzt, indem der obere Dünndarm umgangen wird.

Dadurch kann weniger Nahrung aufgenommen werden. Gleichzeitig verringert die verkürzte Passage oft die Absorption von Nährstoffen.

In der Folge entsteht ein Kaloriendefizit, das zu Gewichtsverlust führt. Langfristig können Menschen mit schwerer Adipositas ihr Körpergewicht deutlich reduzieren – und damit oft auch gewichtsbedingte Erkrankungen verbessern.

Was passiert bei einer bariatrischen Operation?

Bei einer bariatrischen Operation wird häufig der Magen verkleinert. Je nach Verfahren gibt es Unterschiede, welche anatomischen Veränderungen vorgenommen werden. Teilweise wird der Verdauungsweg verkürzt, indem der obere Dünndarm umgangen wird.

Dadurch kann weniger Nahrung aufgenommen werden. Gleichzeitig verringert die verkürzte Passage oft die Absorption von Nährstoffen.

In der Folge entsteht ein Kaloriendefizit, das zu Gewichtsverlust führt. Langfristig können Menschen mit schwerer Adipositas ihr Körpergewicht deutlich reduzieren – und damit oft auch gewichtsbedingte Erkrankungen verbessern.

Die Voraussetzungen für eine bariatrische Operation sind wie folgt definiert:

  • BMI ≥ 40 ohne Begleiterkrankungen, wenn konservative Therapien ausgeschöpft sind.
  • BMI ≥ 35 mit einer oder mehreren adipositasbedingten Begleiterkrankungen, ebenfalls nach Ausschöpfung konservativer Maßnahmen.
  • Ohne vorherige Therapieversuche bei BMI ≥ 50, bei Aussichtslosigkeit konservativer Therapien oder bei medizinischer Dringlichkeit aufgrund schwerer Folge‑ und Begleiterkrankungen.

Vor dem Eingriff sind zudem eine ausführliche Beratung zu den Risiken, eine umfassende ärztliche Untersuchung und die Klärung möglicher Kontraindikationen erforderlich.

Ab welchem BMI ist eine bariatrische OP möglich?

Die Voraussetzungen für eine bariatrische Operation sind wie folgt definiert:

  • BMI ≥ 40 ohne Begleiterkrankungen, wenn konservative Therapien ausgeschöpft sind.
  • BMI ≥ 35 mit einer oder mehreren adipositasbedingten Begleiterkrankungen, ebenfalls nach Ausschöpfung konservativer Maßnahmen.
  • Ohne vorherige Therapieversuche bei BMI ≥ 50, bei Aussichtslosigkeit konservativer Therapien oder bei medizinischer Dringlichkeit aufgrund schwerer Folge‑ und Begleiterkrankungen.

Vor dem Eingriff sind zudem eine ausführliche Beratung zu den Risiken, eine umfassende ärztliche Untersuchung und die Klärung möglicher Kontraindikationen erforderlich.

Die Kosten für eine bariatrische Operation werden für Versicherte von der zuständigen gesetzlichen oder privaten Krankenkasse übernommen, wenn die medizinischen Voraussetzungen erfüllt sind. Ohne entsprechenden Versicherungsschutz wären der Eingriff und die lebenslang erforderlichen Nachsorgemaßnahmen mit hohen Kosten verbunden.

Was kostet eine bariatrische OP?

Die Kosten für eine bariatrische Operation werden für Versicherte von der zuständigen gesetzlichen oder privaten Krankenkasse übernommen, wenn die medizinischen Voraussetzungen erfüllt sind. Ohne entsprechenden Versicherungsschutz wären der Eingriff und die lebenslang erforderlichen Nachsorgemaßnahmen mit hohen Kosten verbunden.

Die Kosten für eine bariatrische Operation werden im Regelfall übernommen, sofern die Voraussetzungen für den Eingriff gemäß der S3-Leitlinie für Chirurgie der Adipositas und metabolischer Erkrankungen erfüllt sind. Sind diese Voraussetzungen nicht erfüllt, wird die Operation nicht durchgeführt.

Bei Bedarf kann ein ärztliches Gutachten die medizinische Notwendigkeit der Adipositaschirurgie bestätigen.

Übernimmt die Krankenkasse die Kosten für eine bariatrische Operation?

Die Kosten für eine bariatrische Operation werden im Regelfall übernommen, sofern die Voraussetzungen für den Eingriff gemäß der S3-Leitlinie für Chirurgie der Adipositas und metabolischer Erkrankungen erfüllt sind. Sind diese Voraussetzungen nicht erfüllt, wird die Operation nicht durchgeführt.

Bei Bedarf kann ein ärztliches Gutachten die medizinische Notwendigkeit der Adipositaschirurgie bestätigen.

Eine Adipositaschirurgie darf nicht durchgeführt werden, wenn einer der folgenden Punkte zutrifft:

  • Unbehandelte oder instabile schwere psychiatrische Erkrankungen
  • Unbehandelte Bulimie (Ess-Brech-Sucht)
  • Schwere chronische Erkrankungen mit ausgeprägtem Gewichtsverlust (z. B. fortgeschrittene Tumorerkrankungen)
  • Aktuelle Substanz- oder Drogenabhängigkeit
In welchen Fällen ist eine bariatrische OP nicht möglich?

Eine Adipositaschirurgie darf nicht durchgeführt werden, wenn einer der folgenden Punkte zutrifft:

  • Unbehandelte oder instabile schwere psychiatrische Erkrankungen
  • Unbehandelte Bulimie (Ess-Brech-Sucht)
  • Schwere chronische Erkrankungen mit ausgeprägtem Gewichtsverlust (z. B. fortgeschrittene Tumorerkrankungen)
  • Aktuelle Substanz- oder Drogenabhängigkeit

Ob eine bariatrische OP für Dich medizinisch erforderlich ist, entscheidet immer eine Ärztin / ein Arzt. Welches Verfahren im Einzelfall genutzt wird, hängt von den medizinischen, psychosozialen und allgemeinen Lebensumständen der Patientinnen und Patienten ab.

Welche Art der bariatrischen OP kommt für mich infrage?

Ob eine bariatrische OP für Dich medizinisch erforderlich ist, entscheidet immer eine Ärztin / ein Arzt. Welches Verfahren im Einzelfall genutzt wird, hängt von den medizinischen, psychosozialen und allgemeinen Lebensumständen der Patientinnen und Patienten ab.

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  1. 1Carlsson, L. M. S., Sjöholm, K., Jacobson, P., Andersson-Assarsson, J. C., Svensson, P.-A., Taube, M., Carlsson, B., & Peltonen, M. (2020). Life expectancy after bariatric surgery in the Swedish Obese Subjects study. The New England Journal of Medicine, 383(16), 1535–1543. https://doi.org/10.1056/NEJMoa2002449 
  2. 2 Chevallier, J. M., Arman, G. A., Guenzi, M., Rau, C., Bruzzi, M., Beaupel, N., Zinzindohoué, F., & Berger, A. (2015). One thousand single anastomosis (omega loop) gastric bypasses to treat morbid obesity in a 7-year period: outcomes show few complications and good efficacy. Obesity Surgery, 25(6), 951–958. https://doi.org/10.1007/s11695-014-1552-z 
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