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Erfahre alles Wichtige zur Mounjaro® Abnehmspritze – von Wirkung und Anwendung über Dosierung bis zu Nebenwirkungen und Voraussetzungen für die Behandlung

Mounjaro® ist ein verschreibungspflichtiges Medikament mit dem Wirkstoff Tirzepatid. Es ist für zwei Anwendungsgebiete zugelassen:
Ob eine Behandlung infrage kommt und welche Dosis geeignet ist, wird individuell ärztlich festgelegt.
Hinweis: Mounjaro® ist derzeit das einzige in Deutschland verfügbare Arzneimittel mit dem Wirkstoff Tirzepatid. Es kann sowohl zur Behandlung von Typ-2-Diabetes als auch zur Gewichtsreduktion eingesetzt werden.
Mounjaro® ist nicht für Menschen ohne medizinische Indikation vorgesehen. Außerdem darf das Medikament in bestimmten Situationen nicht angewendet werden, zum Beispiel während der Schwangerschaft oder Stillzeit sowie bei bestimmten Vorerkrankungen wie einem medullären Schilddrüsenkarzinom oder einer multiplen endokrinen Neoplasie Typ 2 (MEN2). Ob Mounjaro® im individuellen Fall geeignet ist, sollte immer ärztlich geprüft werden.
Erste Veränderungen des Körpergewichts können bereits nach wenigen Wochen auftreten. Wie schnell und wie stark die Gewichtsabnahme ausfällt, ist jedoch individuell unterschiedlich. Einfluss haben unter anderem die Dosis, das Ausgangsgewicht, Begleiterkrankungen, mögliche Nebenwirkungen, genetische Faktoren sowie Ernährungs-, Bewegungs- und andere Lebensgewohnheiten.
Der Wirkstoff Tirzepatid gehört zu den inkretin-basierten Therapien und ahmt die Wirkung der körpereigenen Darmhormone GLP-1 und GIP nach. Dadurch beeinflusst Mounjaro® verschiedene Prozesse im Körper gleichzeitig.
Je nach Anwendungsgebiet stehen dabei unterschiedliche Effekte im Vordergrund.
Bei Typ-2-Diabetes trägt Mounjaro® dazu bei,
Zur Gewichtsreduktion kann Mounjaro® dazu beitragen,
Nehmen Menschen über einen längeren Zeitraum weniger Energie auf, als sie verbrauchen, entsteht ein Kaloriendefizit. Der Körper greift dann verstärkt auf seine Energiereserven zurück, wodurch Fettmasse abgebaut werden kann.
Nein. Mounjaro® ist kein Insulin. Der Wirkstoff Tirzepatid regt die körpereigene Insulinfreisetzung an, wenn der Blutzuckerspiegel erhöht ist, ersetzt Insulin jedoch nicht und wirkt nach einem anderen Prinzip als eine Insulintherapie.
Allein angewendet erhöht Mounjaro® das Risiko für Unterzuckerungen in der Regel nicht. Wird es jedoch mit Insulin oder bestimmten blutzuckersenkenden Medikamenten wie Sulfonylharnstoffen kombiniert, kann das Risiko für Hypoglykämien steigen. Deshalb wird die Begleitmedikation ärztlich individuell angepasst.
Nein. Wie gut Mounjaro® wirkt, ist individuell unterschiedlich. Einfluss haben unter anderem das Ausgangsgewicht, Begleiterkrankungen, die Dosis, die Verträglichkeit der Therapie, genetische Faktoren sowie Ernährungs-, Bewegungs- und andere Lebensgewohnheiten. Auch das Geschlecht kann die Gewichtsabnahme beeinflussen.
Tirzepatid wird derzeit nicht nur zur Behandlung von Typ-2-Diabetes und Adipositas untersucht. Forschende prüfen auch, ob der Wirkstoff weitere gesundheitliche Vorteile bei Erkrankungen bieten könnte, die häufig mit Übergewicht und Adipositas verbunden sind.
Erste Studien¹˒²˒³ zeigen unter der Behandlung mit Tirzepatid Verbesserungen kardiometabolischer Risikofaktoren wie Blutdruck, Blutfettwerten und Insulinsensitivität. Dabei handelt es sich um in Studien beobachtete Effekte, die zum Teil mit der Gewichtsabnahme zusammenhängen können. Inwieweit Tirzepatid darüber hinaus gewichtsunabhängige Effekte auf diese Risikofaktoren hat, wird weiterhin untersucht.
Erste Studien4,5 zeigen, dass sich bei Menschen mit Adipositas und obstruktiver Schlafapnoe der Apnoe-Hypopnoe-Index (AHI) unter einer Tirzepatid-Therapie verbessern kann. Nach aktuellem Kenntnisstand ist dieser Effekt vor allem auf die Gewichtsabnahme zurückzuführen.
Mögliche Gründe sind:
Wichtig: In den USA ist Zepbound® (Tirzepatid) bereits zur Behandlung der obstruktiven Schlafapnoe bei Erwachsenen mit Adipositas zugelassen. In der EU besteht eine entsprechende Zulassung für Tirzepatid derzeit nicht. Unabhängig davon ersetzt Tirzepatid keine leitliniengerechte Therapie wie die CPAP-Therapie (Continuous Positive Airway Pressure). Dabei wird während des Schlafs über eine Atemmaske kontinuierlich ein leichter Überdruck erzeugt, der die oberen Atemwege offen hält und Atemaussetzer verhindert.
Studien1,2 deuten darauf hin, dass Tirzepatid bei Menschen mit Übergewicht oder Adipositas zu einer moderaten Senkung des Blutdrucks beitragen kann. Zusätzlich werden eine verbesserte Insulinempfindlichkeit sowie günstige Effekte auf die Gefäßfunktion und entzündliche Prozesse als mögliche Ursachen diskutiert.
Tirzepatid ersetzt jedoch keine blutdrucksenkende Therapie. Änderungen bestehender Medikamente sollten ausschließlich in ärztlicher Absprache erfolgen.
Derzeit wird untersucht, ob Tirzepatid bei Menschen mit Asthma und Adipositas neben der Gewichtsabnahme weitere gesundheitliche Vorteile haben könnte. Für eine gezielte Wirkung auf Asthma liegen bislang jedoch keine ausreichenden wissenschaftlichen Nachweise vor.
Mögliche Verbesserungen der Beschwerden werden derzeit vor allem als Folge der Gewichtsabnahme diskutiert. Eine bestehende Asthma-Therapie sollte deshalb nicht verändert oder durch Tirzepatid ersetzt werden.
Neben Mounjaro® stehen weitere verschreibungspflichtige Medikamente zur Gewichtsreduktion zur Verfügung. Dazu gehören vor allem GLP-1-Rezeptor-Agonisten, die den Appetit reduzieren, das Sättigungsgefühl verstärken und die Magenentleerung verlangsamen.
Welche Behandlung geeignet ist, hängt unter anderem von Begleiterkrankungen, Verträglichkeit, Therapieziel und ärztlicher Einschätzung ab.
Der wichtigste Unterschied liegt im Wirkmechanismus:
Welches Medikament infrage kommt, hängt unter anderem von der medizinischen Indikation, dem Therapieziel, möglichen Begleiterkrankungen und der individuellen Verträglichkeit ab.
Neben den bereits zugelassenen Medikamenten werden derzeit weitere Wirkstoffe zur Behandlung von Adipositas entwickelt. Viele dieser Medikamente greifen – ähnlich wie Mounjaro® – in hormonelle Signalwege ein, die an der Regulation von Hunger, Sättigung, der Magenentleerung und der Blutzuckerkontrolle beteiligt sind. Ziel der Forschung ist es, die Gewichtsreduktion und die Behandlung von Adipositas weiter zu verbessern.
Während Mounjaro® gleichzeitig am GLP-1- und GIP-Rezeptor wirkt, werden derzeit unter anderem Multi-Agonisten untersucht, die zusätzlich weitere hormonelle Signalwege aktivieren. Ziel ist es, die Wirksamkeit weiter zu verbessern oder Nebenwirkungen zu reduzieren.
Nein. Die Wirkstoffe befinden sich in der klinischen Entwicklung und sind derzeit nicht zugelassen. Eine Anwendung außerhalb klinischer Studien ist deshalb nicht möglich.
Die Dosis von Mounjaro® wird individuell ärztlich festgelegt. Bei der Behandlung von Adipositas beginnt die Therapie in der Regel mit einer niedrigen Dosis, die schrittweise erhöht wird.
Die schrittweise Dosissteigerung soll dazu beitragen, dass sich der Körper an den Wirkstoff gewöhnt und das Risiko für Nebenwirkungen verringert wird.
Die übliche Dosierung erfolgt schrittweise:
Studien1 zeigen, dass höhere Dosierungen zu einem stärkeren Gewichtsverlust führen können. Gleichzeitig steigt jedoch auch das Risiko für Nebenwirkungen. Deshalb sollte die Dosis ausschließlich ärztlich angepasst werden.

Liegt die vergessene Injektion weniger als vier Tage zurück, sollte sie möglichst bald nachgeholt werden. Sind bereits mehr als vier Tage vergangen, wird die Dosis ausgelassen und die Behandlung am nächsten regulären Wochentag fortgesetzt.
Wichtig: Es sollte niemals die doppelte Dosis injiziert werden. Wenn Unsicherheiten bestehen, kontaktiere Deine behandelnde Ärztin oder Deinen behandelnden Arzt.
Für Mounjaro® gibt es weder eine offizielle Klicktabelle vom Hersteller noch eine vorgesehene Umrechnung von Klicks in Milligramm.
Der Fertigpen ist für die Anwendung in fest definierten Dosisstufen vorgesehen. Eine eigenständige Teil-Dosierung oder das „Herunterklicken“ entsprechen nicht der zugelassenen Anwendung und sollten nicht durchgeführt werden.
Die Dosierung bei Typ-2-Diabetes wird individuell ärztlich festgelegt. Dabei werden unter anderem die Blutzuckerkontrolle, die Verträglichkeit und die persönlichen Therapieziele berücksichtigt.
Mounjaro® wird einmal pro Woche mit einem Fertigpen unter die Haut injiziert. Der Fertigpen ist für die Selbstanwendung zu Hause vorgesehen. Vor der Anwendung sollten die Hinweise in der Packungsbeilage sorgfältig gelesen werden.
Geeignete Injektionsstellen sind:
Um Hautreizungen vorzubeugen, sollte die Injektionsstelle bei jeder Anwendung gewechselt werden.
Vor der ersten Anwendung wird Mounjaro® im Kühlschrank gelagert. Nach dem ersten Gebrauch kann der KwikPen bis zu 30 Tage bei Raumtemperatur unter 30 °C aufbewahrt werden. Anschließend sollte er entsorgt werden – auch wenn sich noch Arzneimittel im Pen befindet.
Der KwikPen sollte nicht verwendet werden, wenn er eingefroren war, beschädigt ist oder die Lösung trüb, verfärbt oder mit Partikeln versehen ist. Auch nach Ablauf des Verfallsdatums darf der Pen nicht mehr angewendet werden. Beachte immer die Hinweise in der Packungsbeilage.
Nach dem Absetzen von Mounjaro® endet die appetitregulierende Wirkung des Medikaments. Dadurch können Hunger und Sättigung wieder stärker wahrgenommen werden. Viele Menschen berichten außerdem, dass Food Noise – also häufige Gedanken an Essen oder ein stärkeres Verlangen nach bestimmten Lebensmitteln – wieder zunimmt.
Dadurch kann es schwerer fallen, die während der Behandlung aufgebauten Ernährungs- und Lebensgewohnheiten beizubehalten oder die Energieaufnahme an das persönliche Ziel anzupassen. Ob das Gewicht nach dem Absetzen stabil bleibt oder wieder zunimmt, ist individuell unterschiedlich und hängt unter anderem von den langfristigen Veränderungen der Ernährung, der Bewegung und des Verhaltens ab. Leitlinien empfehlen deshalb, eine medikamentöse Behandlung immer mit nachhaltigen Lebensstilmaßnahmen zu kombinieren.
Mounjaro® ersetzt keine gesunde Lebensweise. Für eine nachhaltige Gewichtsreduktion empfehlen Leitlinien eine Kombination aus Ernährungsumstellung, regelmäßiger Bewegung, Verhaltenstherapie und ggf. ärztlicher Begleitung.
Mounjaro® sollte ausschließlich nach ärztlicher Verordnung und nicht zur kosmetischen Gewichtsreduktion angewendet werden.
Mounjaro® zeigte in den Zulassungsstudien1,2 insgesamt ein günstiges Verträglichkeitsprofil. Wie bei allen Medikamenten können jedoch Nebenwirkungen auftreten.
Die meisten Beschwerden betreffen den Magen-Darm-Trakt und treten vor allem zu Beginn der Behandlung oder nach einer Dosiserhöhung auf. Die Beschwerden sind häufig vorübergehend und bessern sich bei vielen Menschen im Verlauf der Behandlung.
Da Tirzepatid ein relativ neuer Wirkstoff ist, liegen noch keine Langzeitdaten über mehrere Jahrzehnte vor. Die Sicherheit wird jedoch kontinuierlich im Rahmen klinischer Studien und der Arzneimittelüberwachung bewertet.
Hinweis: Das Risiko für eine Unterzuckerung (Hypoglykämie) ist insbesondere erhöht, wenn Mounjaro® zusammen mit Insulin oder Sulfonylharnstoffen angewendet wird.
*Einige Nebenwirkungen wurden je nach Anwendungsgebiet (Adipositas, Typ-2-Diabetes oder obstruktive Schlafapnoe) unterschiedlich häufig beobachtet.
Hinweis: Diese Tabelle fasst die wichtigsten Nebenwirkungen zusammen. Eine vollständige Übersicht aller möglichen Nebenwirkungen sowie weitere Hinweise zur sicheren Anwendung findest Du in der aktuellen Packungsbeilage von Mounjaro®.
Ein diffuser Haarausfall kann im Zusammenhang mit einer schnellen und ausgeprägten Gewichtsabnahme auftreten. Nach aktuellem Kenntnisstand wird dieser jedoch nicht durch Mounjaro® selbst verursacht, sondern gilt als mögliche Begleiterscheinung eines raschen Gewichtsverlusts – unabhängig davon, ob dieser medikamentös oder auf andere Weise erreicht wird.
Der Haarausfall ist meist vorübergehend. Bei anhaltenden oder ausgeprägten Beschwerden sollte eine ärztliche Abklärung erfolgen.
Langzeitdaten über viele Jahre oder Jahrzehnte liegen derzeit noch nicht vor. Die verfügbaren Sicherheitsdaten stammen aus den Zulassungsstudien und deren Verlängerungsphasen, die sich über mehrere Jahre erstrecken.
Bisher zeigte Tirzepatid insgesamt eine gute Verträglichkeit. Ob sehr seltene oder erst nach vielen Jahren auftretende Nebenwirkungen existieren, lässt sich derzeit noch nicht abschließend beurteilen. Deshalb sind regelmäßige ärztliche Verlaufskontrollen insbesondere bei einer langfristigen Behandlung wichtig.
Bislang gibt es keinen gesicherten Nachweis, dass Mounjaro® das Sterberisiko erhöht. Wie bei anderen Arzneimitteln können jedoch selten schwerwiegende Nebenwirkungen auftreten, beispielsweise eine akute Bauchspeicheldrüsenentzündung oder schwere allergische Reaktionen. Diese erfordern eine umgehende ärztliche Behandlung.
Bei starken und anhaltenden Oberbauchschmerzen – insbesondere in Kombination mit Übelkeit oder Erbrechen – oder Anzeichen einer schweren allergischen Reaktion sollte umgehend ärztlicher Rat eingeholt werden.
Magen-Darm-Beschwerden treten besonders häufig zu Beginn der Behandlung oder nach einer Dosiserhöhung auf. Folgende Maßnahmen können helfen:
Eine sofortige ärztliche Abklärung ist erforderlich bei:
Ja. Eine ausgewogene, eiweiß- und ballaststoffreiche Ernährung sowie regelmäßige Bewegung sind wichtige Bestandteile der Behandlung. Besonders Krafttraining und eine ausreichende Eiweißzufuhr können dabei helfen, Muskelmasse während der Gewichtsabnahme möglichst zu erhalten. Gleichzeitig unterstützen gesunde Gewohnheiten nicht nur die Gewichtsabnahme während der Therapie, sondern können auch den langfristigen Gewichtserhalt nach dem Absetzen des Medikaments erleichtern.
Mounjaro® kann mit anderen Medikamenten wechselwirken und ist nicht für alle Menschen geeignet. Vor Beginn der Behandlung sollte deshalb geprüft werden, welche Medikamente eingenommen werden und ob Gegenanzeigen bestehen.
Mounjaro® verlangsamt die Magenentleerung. Dadurch kann sich die Aufnahme bestimmter Medikamente verändern, die als Tablette eingenommen werden und eine schnelle Aufnahme im Magen-Darm-Trakt benötigen.
Außerdem kann das Risiko für Unterzuckerung steigen, wenn Mounjaro® zusammen mit Insulin oder bestimmten blutzuckersenkenden Medikamenten wie Sulfonylharnstoffen angewendet wird. In diesen Fällen kann eine Anpassung der Begleitmedikation erforderlich sein.
Mounjaro® sollte unter anderem nicht angewendet werden bei:
Ob Mounjaro® im individuellen Fall geeignet ist, sollte immer ärztlich geprüft werden.
Hinweis: Bei Menschen mit fortgeschrittener diabetischer Retinopathie oder diabetischem Makulaödem sollte Mounjaro® nur mit Vorsicht angewendet werden. Während der Behandlung können engmaschige augenärztliche Kontrollen sinnvoll sein.
Vor Beginn der Behandlung solltest Du Deine Ärztin oder Deinen Arzt über alle Medikamente, die Du derzeit einnimmst, sowie über bestehende Erkrankungen informieren. Teile außerdem mit, wenn Du schwanger bist, stillst oder eine Schwangerschaft planst.
So kann geprüft werden, ob Mounjaro® für Dich geeignet ist und ob mögliche Wechselwirkungen oder Gegenanzeigen berücksichtigt werden müssen.
Ja, Mounjaro® kann durch die verzögerte Magenentleerung die Aufnahme hormoneller Verhütungsmittel zum Einnehmen beeinflussen.
Deshalb wird empfohlen, während der ersten vier Wochen nach Beginn der Behandlung sowie nach jeder Dosiserhöhung zusätzlich eine nicht-hormonelle Verhütungsmethode, beispielsweise Kondome, anzuwenden.
Wenn Du hormonell verhütest, solltest Du die Behandlung vor Beginn mit Deiner Ärztin oder Deinem Arzt besprechen.
Auch nach der Zulassung wird die Sicherheit von Mounjaro® kontinuierlich überwacht. Dieses Verfahren wird als Pharmakovigilanz bezeichnet. Dabei werden Meldungen zu Nebenwirkungen aus dem Versorgungsalltag fortlaufend ausgewertet.
Neue wissenschaftliche Erkenntnisse können dazu führen, dass Fachinformationen, Warnhinweise oder Anwendungsempfehlungen angepasst werden, um die sichere Anwendung des Medikaments weiter zu verbessern.
Wichtig: Ob Mounjaro® für Dich geeignet ist und sicher angewendet werden kann, sollte immer individuell ärztlich beurteilt werden.
Ob die Kosten für Mounjaro® übernommen werden, hängt von der medizinischen Indikation und der Art der Krankenversicherung ab.
Für die Behandlung von Typ-2-Diabetes kann Mounjaro® bei entsprechender Indikation von der gesetzlichen Krankenversicherung übernommen werden.
Für die Behandlung von Adipositas werden die Kosten von den gesetzlichen Krankenkassen derzeit nicht übernommen.
Bei privaten Krankenversicherungen hängt die Erstattung vom individuellen Tarif und den Vertragsbedingungen ab. Vor Beginn der Behandlung sollte die Kostenübernahme mit der Versicherung geklärt werden.
Die Mounjaro® Abnehmspritze ist verschreibungspflichtig und in Deutschland nicht rezeptfrei erhältlich. Sie kann nur mit einer gültigen ärztlichen Verordnung in einer Apotheke bezogen werden.
Mit einem gültigen Rezept ist Mounjaro® erhältlich:
Nein. Angebote, die Mounjaro® ohne Rezept oder zu ungewöhnlich günstigen Preisen anbieten, sind unseriös. Es besteht das Risiko, gefälschte oder nicht zugelassene Arzneimittel zu erhalten. Mounjaro® sollte deshalb ausschließlich über zugelassene Apotheken mit einer gültigen ärztlichen Verordnung bezogen werden.
Ob Mounjaro® oder Wegovy® besser geeignet ist, hängt von der individuellen Situation ab. Beide Medikamente unterstützen die Gewichtsreduktion, unterscheiden sich jedoch im Wirkmechanismus. Mounjaro® wirkt gleichzeitig am GLP-1- und GIP-Rezeptor, während Wegovy® ausschließlich den GLP-1-Rezeptor aktiviert.
Welches Medikament infrage kommt, sollte gemeinsam mit einer Ärztin oder einem Arzt entschieden werden.
Mounjaro® ist für eine langfristige Behandlung der Adipositas vorgesehen. Wie lange die Therapie dauert, hängt vom Behandlungserfolg, der Verträglichkeit und den individuellen Therapiezielen ab. Da Adipositas eine chronische Erkrankung ist, kann nach dem Absetzen ohne begleitende Lebensstilmaßnahmen eine erneute Gewichtszunahme auftreten.
Nein. Mounjaro® reduziert nicht gezielt Fett an einzelnen Körperstellen. Die Gewichtsabnahme erfolgt am gesamten Körper. Dabei nimmt in der Regel auch das viszerale Bauchfett ab, das mit einem erhöhten Risiko für Stoffwechsel- und Herz-Kreislauf-Erkrankungen verbunden ist. Welche Fettdepots zuerst abgebaut werden, ist individuell unterschiedlich.
Nein, Mounjaro® kaufen ohne Rezept ist nicht möglich. Das Medikament ist verschreibungspflichtig und darf nur mit einer ärztlichen Verordnung in Apotheken abgegeben werden.
Nein, Wegovy® kaufen ohne Rezept ist nicht möglich. Das Medikament ist verschreibungspflichtig und kann nur mit einer ärztlichen Verordnung in der Apotheke erworben werden.
Ja, Wegovy® Pille kaufen kannst Du nur mit einem ärztlichen Rezept. Das Medikament ist verschreibungspflichtig und kann ausschließlich mit einer gültigen Verordnung in der Apotheke erworben werden.