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Wie Retatrutid wirkt, was Studien bisher zeigen und warum es noch kein zugelassenes Medikament ist

Retatrutid (LY3437943) ist ein Wirkstoff zur Behandlung von starkem Übergewicht (Adipositas) und Typ-2-Diabetes. Er gehört zu den sogenannten Dreifach-Agonisten. Das bedeutet, dass Retatrutid gleichzeitig an drei verschiedene Rezeptoren im Körper bindet. Dabei kann man sich diese Rezeptoren als „Empfangsantennen“ für die folgenden natürlichen Hormone vorstellen:
Retatrutid gehört zu einer neuen Generation von Medikamenten gegen Adipositas und Typ-2-Diabetes. Der Unterschied zu anderen bekannten Wirkstoffen liegt dabei vor allem im Wirkprinzip:
Retatrutid ist ein experimentelles Medikament, das weder in Deutschland noch in der Europäischen Union oder anderen Ländern zugelassen ist. Weltweit werden jedoch bereits Studien durchgeführt.
Nach Abschluss der Studien erfolgen die Auswertung und die Antragstellung auf Zulassung durch die Europäische Arzneimittelagentur (EMA). Anschließend wird die Zulassungsprüfung durchgeführt. Da dieser Prozess einige Monate bis Jahre dauern kann, ist nicht absehbar, ob und wann Retatrutid auf den deutschen Markt kommt.
Retatrutid wird seit den frühen 2020er-Jahren in klinischen Studien zur Behandlung von Adipositas untersucht. Bereits Phase-2-Studien über einen Zeitraum von 24–48 Wochen zeigten eine ausgeprägte Wirksamkeit bei Menschen mit starkem Übergewicht. Dabei wurden Gewichtsverluste von bis zu 24 % des Ausgangsgewichts beobachtet, wobei ein Großteil der Teilnehmenden mindestens 10 % ihres Körpergewichts verlor.
Mittlerweile liegen auch erste Ergebnisse aus großen Phase-3-Studien vor. Diese bestätigen die Wirksamkeit von Retatrutid und zeigen sogar noch stärkere Effekte: In aktuellen Phase-3-Daten erreichten Teilnehmende mit Adipositas einen mittleren Gewichtsverlust von bis zu 28,7 % des Ausgangsgewichts nach mehreren Monaten Behandlung.
Das Phase-3-Programm zu Retatrutid läuft seit 2023 und ist auf einen mehrjährigen Zeitraum ausgelegt. Es umfasst Tausende Teilnehmende und untersucht neben der Gewichtsreduktion auch die langfristige Sicherheit, seltene Nebenwirkungen sowie Effekte auf adipositasassoziierte Begleiterkrankungen. Die vollständige Auswertung der Phase-3-Studien wird voraussichtlich bis 2026 oder 2027 andauern.
Neben der deutlichen Gewichtsabnahme verbesserten sich in den Studien auch verschiedene metabolische Begleitparameter, darunter Blutzucker- und Fettstoffwechselmarker. Darüber hinaus zeigten Phase-3-Daten einen möglichen Zusatznutzen bei Personen mit Adipositas und Kniearthrose: Unter Retatrutid kam es nicht nur zu einer Gewichtsreduktion, sondern auch zu einer Reduktion von Knieschmerzen und funktionellen Einschränkungen.
In den bislang veröffentlichten Studien zu Retatrutid traten am häufigsten Magen-Darm-Beschwerden auf, ähnlich wie bei anderen Abnehmspritzen.6, 7 Dazu zählen vor allem:
Die Beschwerden waren meist mild bis mäßig ausgeprägt, traten vor allem zu Beginn der Behandlung auf und ließen mit der Zeit nach.
In der großen Phase-2-Studie bei Personen mit Adipositas wurden zudem folgende Nebenwirkungen berichtet:
Nach aktuellem Stand wirkt Retatrutid in Phase-2-Studien sehr stark auf das Gewicht, zeigt aber ein Nebenwirkungsprofil, das erwartungsgemäß von Magen-Darm-Ereignissen geprägt ist. Zusätzlich fällt der dosisabhängige, moderate Pulsanstieg auf, der in GLP-1-/GIP-Therapien teils beobachtet wird. Ob Retatrutid im Alltag insgesamt besser, gleich gut oder schlechter verträglich ist als andere Wirkstoffe in Abnehmspritzen, müssen die Phase-3-Daten erst noch zeigen.8
Retatrutid ist aktuell (Stand: September 2025) nicht zugelassen und darf ausschließlich in klinischen Studien angewendet werden. In diesen Studien werden bestimmte Personengruppen in der Regel ausgeschlossen, unter anderem aufgrund bekannter Risiken aus der GLP-1-Klasse und aus Gründen des Vorsichtsprinzips. Dazu zählen typischerweise:9
Sollte Retatrutid künftig zugelassen werden, werden die offiziellen Fachinformationen verbindlich festlegen, wer es anwenden darf und welche Vorsichtsmaßnahmen zu beachten sind.
Retatrutid wird voraussichtlich ähnlich wie andere Abnehmspritzen 1-mal pro Woche mit einem Injektionspen unter die Haut gespritzt (subkutane Injektion). Typische Einstichstellen sind der Bauch, die Oberschenkel oder die Oberarme.
In den bisherigen Studien wurde Retatrutid – wie bei allen anderen Abnehmspritzen auch – nicht sofort in voller Stärke verabreicht. Stattdessen wurde mit einer niedrigen Einstiegsdosis begonnen, damit sich der Körper langsam an den Wirkstoff gewöhnen kann und das Risiko von Nebenwirkungen reduziert wird. Nach einigen Wochen wurde die Dosis dann schrittweise erhöht, bis die Zieldosis (Erhaltungsdosis) erreicht war.
Sollte Retatrutid zugelassen werden, wird mit hoher Wahrscheinlichkeit Folgendes gelten:
Da Retatrutid noch nicht zugelassen ist, gibt es derzeit noch keine offiziellen Preise. Genaue Angaben zu dem Preis von Retatrutid sind erst nach der Markteinführung möglich.
Derzeit übernehmen die gesetzlichen Krankenkassen (GKV) in Deutschland die Kosten für Wirkstoffe wie Semaglutid oder Tirzepatid nur bei Einsatz zur Behandlung von Typ-2-Diabetes. Medikamente zur Behandlung von Übergewicht und Adipositas sind aktuell grundsätzlich von der Erstattung durch die GKV ausgeschlossen.
Bei privaten Krankenversicherungen kann eine Kostenübernahme möglich sein, sie ist jedoch tarifabhängig und wird im Einzelfall geprüft.
Retatrutid ist ein neuartiger Wirkstoff, der 3 körpereigene Rezeptoren gleichzeitig aktiviert: GLP-1, GIP und Glukagon. Dadurch kann er den Appetit reduzieren, den Blutzuckerspiegel nach dem Essen besser regulieren und den Kalorienverbrauch leicht erhöhen.
Nein, Retatrutid ist derzeit (Stand: September 2025) weltweit nicht zugelassen und darf nur in klinischen Studien angewendet werden.
In den bisherigen Studien traten Magen-Darm-Beschwerden wie Übelkeit, Erbrechen, Durchfall oder Verstopfung auf. Zusätzlich wurden ein dosisabhängiger Anstieg der Herzfrequenz, einzelne Gallenblasenereignisse und seltene Fälle von Bauchspeicheldrüsenentzündung beobachtet.
Im Gegensatz zu Wegovy® (Semaglutid, nur GLP-1) und Mounjaro® (Tirzepatid, GLP-1 + GIP) kann Retatrutid zusätzlich die Glukagon-Rezeptoren aktivieren. Diese Dreifach-Wirkung soll neben Appetitkontrolle und Blutzuckersenkung auch den Kalorienverbrauch steigern.
Ein genauer Zeitpunkt ist unklar, da zunächst die laufenden Phase-3-Studien abgeschlossen und ausgewertet werden müssen. Erste Ergebnisse werden 2025 erwartet. Eine mögliche Zulassung kann Monate bis Jahre dauern.
In Phase-2-Studien führte Retatrutid zu einem durchschnittlichen Gewichtsverlust von über 24 %. Damit zeigte es bislang eine stärkere Wirksamkeit als andere zugelassene Wirkstoffe in Abnehmspritzen.
Nein, Mounjaro® kaufen ohne Rezept ist nicht möglich. Das Medikament ist verschreibungspflichtig und darf nur mit einer ärztlichen Verordnung in Apotheken abgegeben werden.
Du kannst Wegovy® bestellen, wenn Dir ein Arzt ein gültiges Rezept ausgestellt hat. Anschließend ist die Bestellung über eine zertifizierte Versandapotheke möglich.