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Das Nacht-Esser-Syndrom ist eine seltene und noch nicht vollständig verstandene Essstörung – was Betroffene wissen sollten

Die verfügbaren Daten zeigen keinen kausalen Zusammenhang zwischen dem Nacht-Esser-Syndrom (NES) und einem erhöhten Körpergewicht.
Personen mit NES sind nicht automatisch übergewichtig oder adipös. Allerdings kann das Night-Eating-Syndrom bei Menschen, die bereits übergewichtig sind, bestehende Gewichtsprobleme verstärken.
Wichtig ist:
Wer am Night-Eating-Syndrom (NES) leidet, verzehrt regelmäßig einen beträchtlichen Teil der täglichen Nahrung in den späten Abendstunden und während der Nacht. Betroffene unterbrechen teilweise mehrmals pro Nacht den Schlaf, um zu essen.
Der US-amerikanische DSM-5-Standard zur Klassifizierung psychischer Störungen stuft das Syndrom als Unterkategorie von Essstörungen ein. Die beiden wichtigsten Merkmale des Nacht-Esser-Syndroms, das bei rund 1–2 % der Bevölkerung auftritt, sind:
Eine Diagnose ist grundsätzlich dann möglich, wenn die Symptome über einen Zeitraum von mindestens 3 Monaten bestehen und von den Betroffenen als Belastung empfunden werden.
Neben den beiden bereits genannten Hauptkriterien treten beim Night-Eating-Syndrom weitere Symptome auf. Für eine klare Diagnose müssen mindestens 3 dieser Merkmale zutreffen:
In der Praxis wird das Night-Eating-Syndrom nur selten diagnostiziert. Das liegt nicht nur daran, dass es offiziell nicht als Krankheit anerkannt ist. Zudem ähneln viele Symptome denen anderer Essstörungen oder Schlafproblemen.
Von der „Sleep-related Eating Disorder“ grenzt sich das Night-Eating-Syndrom vor allem dadurch ab, dass Betroffene im Wachzustand essen und sich auch am darauffolgenden Tag an das abendliche oder nächtliche Essen erinnern können.
Es ist davon auszugehen, dass ein gewisser Anteil der Betroffenen aus Scham keinen medizinischen Rat sucht.
Im Vergleich zu anderen Essstörungen gibt es zum Night-Eating-Syndrom aktuell kaum hochwertige Studien. Die Ursachen sind bisher nicht exakt erforscht.
Grundsätzlich kann jeder Mensch von Essstörungen oder psychischen Erkrankungen betroffen sein. Sie sind kein Zeichen von Willensschwäche, sondern komplexe, ernstzunehmende Krankheiten.
Einflussfaktoren, die das Auftreten eines Nacht-Essen-Syndroms, begünstigen könnten, sind:
Ein unbehandeltes Night‑Eating‑Syndrom kann verschiedene körperliche und psychische Folgen haben:
Derzeit ist die wissenschaftliche Evidenz zu den Therapiemethoden begrenzt.1 Daher fehlen Leitlinien zur Behandlung des Nacht-Esser-Syndroms.
Mögliche Therapieansätze sind:
Menschen mit einer Nacht‑Essen‑Störung profitieren – ergänzend zur ärztlichen Behandlung – oft von einfachen Selbsthilfe‑Techniken, zum Beispiel einem Ernährungstagebuch.
Auch regelmäßige Mahlzeiten am Tag können helfen und sich positiv auf die Symptome auswirken.
Beim Night‑Eating‑Syndrom werden mindestens 25 % der täglichen Nahrungsmenge am Abend oder in der Nacht gegessen. Viele Betroffene stehen mindestens zweimal pro Woche nachts auf, um zu essen.
Typische Symptome sind depressive Verstimmungen am Abend oder ein starker Drang, zwischen Abendessen und Zubettgehen zu essen.
Am Morgen fehlt häufig der Appetit – das Frühstück fällt dann oft aus.
Das Syndrom geht meist mit mentalem Leidensdruck und Schlafmangel einher.
Die genauen Ursachen des Night-Eating-Syndroms sind nicht bekannt. Wahrscheinlich entsteht es durch ein Zusammenspiel verschiedener Faktoren – genetisch, psychologisch, sozial, physiologisch sowie durch Umwelt- und Verhaltensaspekte.
Das Night-Eating-Syndrom ist nach dem DSM-5 als Essstörung klassifiziert und es gibt klare Diagnosekriterien. Die Symptome müssen mindestens drei Monate bestehen und zu einer Belastung oder Beeinträchtigung führen.
In der Praxis ist die Diagnose jedoch schwierig, da sich viele Merkmale mit denen anderer Essstörungen oder psychischer Erkrankungen, wie dem Binge-Eating-Syndrom, überschneiden.
Da Essstörungen psychisch bedingte Erkrankungen sind, steht die Psychotherapie im Mittelpunkt der Behandlung. Die wissenschaftliche Datenlage ist jedoch begrenzt. Im Einzelfall können Ärztinnen und Ärzte auch bestimmte Psychopharmaka einsetzen.
Ergänzend können Selbsthilfetechniken wie ein Ernährungstagebuch helfen, ein regelmäßiges Essverhalten aufzubauen.
Beim Night-Eating-Syndrom spielen vermutlich Störungen des zirkadianen Rhythmus sowie hormonelle Veränderungen eine Rolle.
Bei Betroffenen wurden nachts teilweise erhöhte Ghrelin-Werte (das sogenannte Hungerhormon) und veränderte Melatonin-Spiegel beobachtet.
Schlafstörungen treten häufig gleichzeitig mit dem Night-Eating-Syndrom auf, die genauen Zusammenhänge sind jedoch noch nicht geklärt.
Das Night-Eating-Syndrom unterscheidet sich vor allem durch den Zeitpunkt der Nahrungsaufnahme: spät abends oder nachts.
Es gibt jedoch viele Überschneidungen mit anderen Essstörungen, etwa dem Binge-Eating-Syndrom. Auch andere psychische Erkrankungen können gleichzeitig auftreten, was die Abgrenzung zusätzlich erschwert.
Das Night-Eating-Syndrom ist von der „Sleep-related Eating Disorder“ dadurch zu unterscheiden, dass Betroffene wach essen und sich am Morgen daran erinnern können.
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1. Lavery, M. E., & Frum-Vassallo, D. (2022). An updated review of night eating syndrome: An under-represented eating disorder. Current Obesity Reports, 11(4), 395–404. https://doi.org/10.1007/s13679-022-00487-9
2. DocCheck, M. B. (2020, December 3). Night-Eating-Syndrom. DocCheck Flexikon; DocCheck Community GmbH. https://flexikon.doccheck.com/de/Night-Eating-Syndrom
3. (N.d.). Awmf.org. Retrieved February 25, 2026, from https://register.awmf.org/assets/guidelines/051-026l_S3_Essstoerung-Diagnostik-Therapie_2020-03-abgelaufen.pdf
4. Salman, E. J., & Kabir, R. (2025). Night eating syndrome. In StatPearls. StatPearls Publishing.
5. Deutscher Ärzteverlag GmbH. (n.d.-b). Night-Eating-Syndrom: Nicht so selten. Deutsches Ärzteblatt. Retrieved February 25, 2026, from https://www.aerzteblatt.de/archiv/night-eating-syndrom-nicht-so-selten-09a400d6-2db0-44f4-b8ec-ead6b300b81d
6. Deutscher Ärzteverlag GmbH. (n.d.). Night-Eating-Syndrom: Mehr als eine schlechte Angewohnheit. Deutsches Ärzteblatt. Retrieved February 25, 2026, from https://www.aerzteblatt.de/archiv/night-eating-syndrom-mehr-als-eine-schlechte-angewohnheit-6d4a0368-0703-44ef-9eaa-5d7d4912c2a5
7. Sleep-related eating disorders. (2023, September 5). Cleveland Clinic. https://my.clevelandclinic.org/health/diseases/21730-sleep-related-eating-disorders