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Suppendiät: Sinnvolle Abnehmstrategie oder kurzfristiger Trend?

Warum Suppendiäten nicht empfohlen werden – und wie Suppen als Teil einer ausgewogenen, kalorienreduzierten Ernährung eingesetzt werden können.

Geschrieben von
GoLighter Redaktion
Letzte Änderung
21.04.2026
Lesezeit
5
Minuten
Das Wichtigste in Kürze
  • Es gibt verschiedene Formen der Suppendiät, die meist auf stark kalorienreduzierten Mahlzeiten basieren.
  • Der schnelle Gewichtsverlust ist häufig vor allem auf Wasserverlust und nicht auf Fettabbau zurückzuführen.
  • Für Suppendiäten als eigenständige und nachhaltige Methode zur Gewichtsreduktion gibt es keine wissenschaftlichen Belege.
  • Restriktive Diäten können das Risiko für Nährstoffmängel erhöhen.
  • Ohne langfristige Ernährungsumstellung kommt es häufig zu einer erneuten Gewichtszunahme.
  • Suppen können im Rahmen einer ausgewogenen, kalorienreduzierten Ernährung sinnvoll eingesetzt werden.
Verschiedene Gemüsesuppen als Beispiel für eine Suppendiät zum Abnehmen übersichtlich angerichtet.

Warum Suppendiäten nicht zum Abnehmen empfohlen werden

Bei Suppendiäten handelt es sich um Crash-Diäten, die einen hohen Gewichtsverlust innerhalb weniger Tage anstreben. Dieser beruht vor allem auf dem Verlust von Körperwasser. Zusätzlich kann es – insbesondere bei unzureichender Eiweißzufuhr und fehlendem Krafttraining – zu einem Abbau von Muskelmasse kommen.

Der tatsächliche Abbau von Körperfett macht bei Crash-Diäten häufig nur einen kleinen Teil des verlorenen Gewichts aus. 

Beachte: 

  • Suppendiäten sind nicht mit den Empfehlungen der gültigen Leitlinie zur Prävention und Behandlung von Übergewicht und Adipositas vereinbar.
  • Langfristige Abnehmerfolge durch eine Suppendiät sind unwahrscheinlich, da positive Effekte vor allem für einen regelmäßigen Suppenkonsum im Rahmen der normalen Ernährung beschrieben sind, nicht jedoch für kurzfristige Diätkonzepte.1
  • Eine starke Kalorienreduktion kann sich negativ auf Stoffwechselfunktionen auswirken und Energiesparmechanismen aktivieren, die weiteres Abnehmen erschweren.

Multimodale Basistherapie: Wissenschaftlich fundierte Alternative zur Suppendiät

Statt einer kurzfristigen Suppendiät ist für übergewichtige und adipöse Menschen eine dauerhafte Ernährungsstrategie mit einem täglichen  Kaloriendefizit von 500–600 kcal empfohlen. Dadurch sind durchschnittlich Gewichtsverluste von 0,5 kg pro Woche möglich. 

Die Ernährung sollte Teil einer ganzheitlichen Änderung des Lebensstils sein.

Diese multimodale Basistherapie ist ein leitlinienempfohlenes Konzept zur Behandlung von Übergewicht und Adipositas. Sie kombiniert mehrere Ansätze, die gemeinsam dazu beitragen können, ein Kaloriendefizit langfristig umzusetzen und zu stabilisieren:

  • Ernährung: Eine ausgewogene, kalorienreduzierte Ernährung mit ausreichend Eiweiß und Ballaststoffen kann die Sättigung unterstützen und die Umsetzung im Alltag erleichtern.
  • Körperliche Aktivität: Empfohlen werden mindestens 150–300 Minuten moderate Bewegung pro Woche (z. B. zügiges Gehen) oder 75–150 Minuten intensive Aktivität. Diese Werte stellen langfristige Zielbereiche dar – insbesondere zu Beginn ist bereits jede zusätzliche Bewegung im Alltag gesundheitlich sinnvoll.
  • Krafttraining: Zusätzlich wird empfohlen, an mindestens 2 Tagen pro Woche größere Muskelgruppen zu trainieren.
  • Alltagsaktivität: Regelmäßige Bewegung im Alltag (z. B. Gehen, Treppensteigen) trägt wesentlich zum Energieverbrauch bei und sollte möglichst hoch gehalten werden.
  • Schlaf und Stressmanagement: Ausreichender Schlaf (7–9 Stunden) und ein guter Umgang mit Stress können hormonelle Prozesse beeinflussen, die Appetit und Essverhalten steuern. Chronischer Stress und Schlafmangel können die Umsetzung eines Kaloriendefizits erschweren.

Ab einem Body-Mass-Index (BMI) von 30 oder 27 (mit gewichtsbedingten Begleiterkrankungen) können Ärztinnen und Ärzte ergänzend Abnehmspritze verschreiben. Wirkstoffe wie Mounjaro® (Tirzepatid) oder Wegovy® (Semaglutid) beeinflussen unter anderem Hunger- und Sättigungssignale. Dadurch kann es leichter fallen, die Nahrungsaufnahme zu reduzieren und ein Kaloriendefizit einzuhalten, was langfristig zum Abbau von Körperfett beitragen kann.

Fehlende Nährstoffe und Jo-Jo-Effekt: Risiken einer Suppendiät

Wie eine Suppendiät Deine Gesundheit beeinflusst, kann individuell unterschiedlich sein und hängt stark von Dauer, Kalorienmenge und Nährstoffprofil ab. 

Grundsätzlich kann es zu folgenden Risiken und Nebenwirkungen kommen:  

  • Nährstoffmangel: Suppendiäten können den Bedarf nicht decken, da die Auswahl an Lebensmitteln in der Regel sehr begrenzt ist. Die Deutsche Adipositas-Gesellschaft weist darauf hin, dass bei Crash-Diäten bereits kurz- bis mittelfristig Nährstoffdefizite auftreten können.
  • Beschwerden durch geringe Kalorienzufuhr: Mögliche Folgen sind eine verminderte körperliche Leistungsfähigkeit, Müdigkeit, Konzentrationsprobleme, Kopfschmerzen sowie Kreislaufprobleme.
  • Jo-Jo-Effekt: Nach Ende der Diät steigt das Gewicht meist wieder an, wenn die vorherigen Essgewohnheiten wieder aufgenommen werden. In Kombination mit dem Verlust von Muskelmasse während der Suppendiät kann dies zu einer weiteren Verschlechterung der Körperzusammensetzung führen. 

Problematisch ist auch, dass Suppendiäten kein nachhaltiges Essverhalten vermitteln. Streng reglementierte Ernährungsweisen können das Essverhalten negativ beeinflussen. 

Typischer Aufbau – Wie funktioniert eine Suppendiät?

Es gibt diverse Suppendiäten wie die Bohnen-, Hühner-, Keto- oder Kohlsuppendiät, deren Wirkung und Sicherheit jeweils nicht oder kaum erforscht sind.

Der exakte Ablauf und die Lebensmittelauswahl können sich im Detail stark unterscheiden. Zentrale Aspekte aller Suppendiäten sind: 

  • Die Ernährung wird für eine Dauer von wenigen Tagen bis einigen Wochen umgestellt.
  • Aufgrund der Ernährungsumstellung sinkt die tägliche Kalorienzufuhr stark. Teilweise werden weniger als 1.000 kcal pro Tag aufgenommen.
  • Es wird vor allem flüssige Nahrung (Suppen) verzehrt. Zum Teil wird gänzlich auf feste Nahrung verzichtet.
  • Zahlreiche gewohnte Lebensmittel sind verboten. Individuelle Gewohnheiten und Vorlieben werden bei diesen Diätkonzepten nicht berücksichtigt.

Welchen Nutzen können Suppen beim Abnehmen haben?

Es gibt keine wissenschaftlich basierten Empfehlungen für Suppendiäten. Im Rahmen einer ausgewogenen, kalorienreduzierten Ernährung zum Abnehmen können Suppen jedoch ein Ernährungsbaustein sein: 

  • Eine Studie zeigte eine Verbindung zwischen dem regelmäßigen Verzehr von Suppe und einem leicht reduzierten Körpergewicht. Die Studienautoren vermuten als Erklärung, dass Suppe aufgrund ihrer geringen Energiedichte zu einer niedrigeren Kalorienbilanz beiträgt.2
  • Zudem stellen Suppen eine Möglichkeit dar, mehr Ballaststoffe, Vitamine, Mineralstoffe und mehr Flüssigkeit aufzunehmen. Beachte jedoch die Salzzufuhr und bevorzuge hausgemachte Suppen gegenüber Instant-Varianten.

Rezept für Minestrone: Mediterrane Suppe mit wertvollen Nährstoffen

Der Rezeptvorschlag kann nach individuellen Vorlieben verändert werden. Die Suppe eignet sich sowohl als Vor- als auch als Hauptspeise.

Zutaten: 

  • 15ml Olivenöl
  • 75 g gehackte Zwiebel
  • 50 g gehackter Sellerie
  • 1 Karotte, gewürfelt
  • 1 Knoblauchzehe, fein gehackt
  • 1 kleine Zucchini, gewürfelt
  • 2 große Tomaten gehackt 
  • 15–20 g gehackter Spinat
  • 240 g Kidneybohnen
  • 40–45 g ungekochte Vollkorn-Nudeln
  • 5–6 g frisches Basilikum, gehackt
  • 1 L fettarme, natriumarme Hühnerbrühe oder Gemüsebrühe

Zubereitung: 

  • Olivenöl in einem großen Topf bei mittlerer Hitze erhitzen.
  • Zwiebel, Sellerie und Karotte zugeben und ca. 5 Minuten andünsten, bis sie weich sind.
  • Knoblauch einrühren und 1 Minute weitergaren.
  • Brühe, Tomaten, Spinat, Kidneybohnen und Nudeln hinzugeben.
  • Zum Kochen bringen, dann die Hitze reduzieren und 10 Minuten köcheln lassen.
  • Zucchini hinzufügen, Topf abdecken und weitere 5 Minuten garen.
  • Topf vom Herd nehmen und Basilikum unterrühren.
  • Suppe in Schüsseln füllen und servieren.

Zusammenfassung

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Wirkstoffe

Häufige Fragen

Eine Suppendiät ist eine kurzfristige Abnehmstrategie, bei der überwiegend kalorienarme Suppen gegessen werden. Der kurzfristige Gewichtsverlust beruht überwiegend auf Wasserverlust und – abhängig von der Eiweißzufuhr – teilweise auch auf dem Abbau von Muskelmasse. Dies ist auf die stark reduzierte Kalorienaufnahme zurückzuführen.

Zum nachhaltigen Abnehmen ist eine Suppendiät nicht empfehlenswert. Langfristig angelegte Ernährungsstrategien mit einem geringeren Kaloriendefizit sind meist effektiver und können zudem den Nährstoffbedarf decken.

Eine Suppendiät wird nicht als eigenständige Methode zur Gewichtsreduktion empfohlen. 

Im Rahmen einer ausgewogenen Ernährung zum Abnehmen sind selbst gekochte, kalorienarme Gemüsesuppen mit viel Gemüse eine gute Option. Ebenfalls geeignet sind Suppen mit Hülsenfrüchten wie Linsen oder Bohnen, da sie zusätzlich Eiweiß liefern. 

Fertigsuppen mit hohem Salzgehalt sowie stark fetthaltige Suppen solltest Du in Maßen genießen. Solange Du Dein Kalorienlimit nicht überschreitest, können aber auch diese Teil der Ernährung beim Abnehmen sein.

Kurzfristig kann es während einer Suppendiät zu einem deutlichen Gewichtsverlust kommen. Dieser betrifft jedoch überwiegend Wasser und – abhängig von Eiweißzufuhr und Bewegung – auch fettfreie Masse. Der tatsächliche Abbau von Körperfett ist in diesem Zeitraum meist gering.

Ohne anschließende Ernährungsumstellung kommt es jedoch häufig zu einer Gewichtszunahme nach der Diät.

Suppendiäten, die nur wenige Tage dauern, oder einzelne Suppentage sind für gesunde Erwachsene unproblematisch. 

Wird eine Suppendiät jedoch sehr streng oder über längere Zeit durchgeführt, können gesundheitliche Risiken entstehen, etwa durch Muskelabbau oder Nährstoffmängel. Sie ist deshalb keine dauerhafte oder alleinige Lösung zum Abnehmen.

Suppendiäten werden nicht als langfristige oder alleinige Methode zur Gewichtsreduktion empfohlen. Für gesunde Erwachsene können einzelne Suppentage höchstens als kurzfristiger Einstieg in eine Ernährungsumstellung dienen, ersetzen jedoch keine nachhaltige Ernährungsstrategie.

Nicht geeignet sind sie für Menschen mit Essstörungen, schweren Vorerkrankungen, in Schwangerschaft oder Stillzeit sowie für Personen mit starkem Übergewicht oder Adipositas, die eine medizinisch begleitete Therapie benötigen.

Menschen mit Übergewicht oder Adipositas sollten stark kalorienreduzierte Ernährungsformen wie eine Suppendiät nicht ohne fachliche Begleitung durchführen. Zwar kann es kurzfristig zu Gewichtsverlusten kommen, diese eignen sich jedoch nicht als dauerhafte Lösung. 

Für eine nachhaltige Gewichtsreduktion ist entscheidend, über einen längeren Zeitraum ein Kaloriendefizit einzuhalten, das im Rahmen einer multimodalen Therapie umgesetzt wird. Diese umfasst neben einer ausgewogenen Ernährungsumstellung auch regelmäßige körperliche Aktivität – insbesondere Krafttraining – sowie weitere Lebensstilinterventionen.

Nein, Wegovy® kaufen ohne Rezept ist nicht möglich. Das Medikament ist verschreibungspflichtig und kann nur mit einer ärztlichen Verordnung in der Apotheke erworben werden.

Du kannst Mounjaro® bestellen, wenn Dir ein Arzt ein gültiges Rezept ausgestellt hat. Danach ist die Bestellung über eine zertifizierte Versandapotheke möglich.

1. Zhu, Y., & Hollis, J. H. (2013). Soup consumption is associated with a reduced risk of overweight and obesity but not metabolic syndrome in US adults: NHANES 2003-2006. PloS One, 8(9), e75630. https://doi.org/10.1371/journal.pone.0075630 

2. Zhu, Y., & Hollis, J. H. (2014). Soup consumption is associated with a lower dietary energy density and a better diet quality in US adults. The British Journal of Nutrition, 111(8), 1474–1480. https://doi.org/10.1017/S0007114513003954

3. Healthy soup recipes - Mayo Clinic. (n.d.). Mayoclinic.org. Retrieved January 21, 2026, from https://www.mayoclinic.org/healthy-lifestyle/recipes/soup-recipes/rcs-20077252

4. McGrane, K. (2020, June 9). Soup diet review: Do they work for weight loss? Healthline; Healthline Media. https://www.healthline.com/nutrition/soup-diet-review

5. Bierbrauer, K. M. /. (2012, January 3). Suppen-Diät: Abnehmen mit Gemüsesuppe & Co.? gesundheit.de. https://www.gesundheit.de/ernaehrung/diaet-abnehmen/suppen-abnehmen-id213086/