Erfahre, wie Du 40 kg gesund abnimmst, mit Rückschlägen umgehst und Dein Gewicht langfristig hältst

40 kg abzunehmen ist ein langfristiger Prozess. Ein solcher Gewichtsverlust kann Blutdruck, Blutzucker, Beweglichkeit und Lebensqualität deutlich verbessern – er erfordert jedoch Geduld, Struktur und häufig auch ärztliche Begleitung. Grundlage ist ein moderates, aber konsequentes Kaloriendefizit. Phasen, in denen Du Dein Gewicht stabilisierst, statt weiter zu reduzieren, können zu einem gesunden, nachhaltigen Abnahmeprozess gehören.
Wer 40 kg abnehmen möchte, befindet sich in der Regel im Bereich Adipositas Grad II oder III. Zur Einordnung dient der Body-Mass-Index (BMI):
Ein Gewichtsverlust von 40 kg kann Herz, Gelenke und Stoffwechsel merklich entlasten – medizinisch eine deutliche Verbesserung der Gesundheit.
Ein Gewichtsverlust über viele Monate ist physiologisch anspruchsvoll.
Der Körper reagiert auf das Defizit mit Anpassungen – er spart Energie und steigert den Appetit. Studien1 zeigen, dass ohne langfristige Strategie rund 80 % des verlorenen Gewichts wieder zugenommen wird.
Ursachen:
Nachhaltig ist ein langsames Vorgehen, bei Bedarf mit ärztlicher Begleitung, Selbstmonitoring – und der Akzeptanz, dass Haltephasen kein Rückschritt sind, sondern Teil des Erfolgs.
Die Grundlage bleibt ein Kaloriendefizit von etwa 500–600 kcal täglich.2
Beim Abnehmen zählt nicht der Verzicht, sondern die Gesamtbilanz: wie viele Kalorien Du aufnimmst und verbrauchst.
Eine ausgewogene Ernährung unterstützt die Sättigung, den Muskelerhalt und das Wohlbefinden.
Eiweißreiche Lebensmittel
Ballaststoffreiche Kohlenhydrate
Gesunde Fette in Maßen, bevorzugt pflanzliche, ungesättigte Fette
Bewegung stabilisiert den Gewichtsverlust und beugt Rückfällen vor.3 Sie erhöht den Energieverbrauch, verbessert die Stimmung und erhält die Muskulatur.
Tipps für den Alltag:
Wer 40 kg ohne Sport abnehmen möchte, kann Fortschritte erzielen – entscheidend bleibt das Kaloriendefizit. Bewegung ist jedoch weit mehr als ein Mittel zum Abnehmen: Sie stärkt Herz, Kreislauf und Gelenke, verbessert die Blutzuckerregulation und senkt langfristig das Risiko für Rückfälle und Begleiterkrankungen. Schon regelmäßige moderate Aktivität wirkt sich positiv auf Gesundheit und Lebensqualität aus.
Ein realistischer Zeitraum liegt bei 15–20 Monaten – also rund 80 Wochen. Das entspricht einer gesunden Abnahme von etwa 0,5 kg pro Woche.
Wichtig: Die tatsächliche Dauer hängt vom Ausgangsgewicht, der Bewegung, der Ernährung und der medizinischen Unterstützung ab.Langfristiger Erfolg entsteht nicht durch Tempo, sondern durch Routinen, die zu Deinem Leben passen. Phasen, in denen das Gewicht stabil bleibt, sind normal und helfen, den Körper an die Veränderung anzupassen.
Phasen, in denen das Gewicht über Wochen gleich bleibt, sind beim Abnehmen normal. Dieses Gewichtsplateau bedeutet nicht, dass der Prozess scheitert – im Gegenteil: Der Körper nutzt die Zeit, um sich an das neue Gewicht und den geringeren Energieverbrauch anzupassen.
Eine bewusste Haltephase kann sogar sinnvoll sein, zum Beispiel
In dieser Zeit wird die Kalorienzufuhr so angepasst, dass Gewicht und Energie auf gleichem Niveau bleiben – ohne Defizit.
Nach zwei bis vier Wochen Stabilisierung kann das Kaloriendefizit leicht reduziert oder wieder aufgenommen werden, um den Gewichtsverlust fortzusetzen.
Beim Abnehmen reagiert der Körper auf Veränderungen – und passt sich an.
Ein Gewichtsverlust verändert den Energiebedarf, nicht den Stoffwechsel selbst.
Weniger Körpermasse bedeutet, dass der Körper weniger Energie für Bewegung, Wärme und Atmung benötigt. Das ist kein „langsamer Stoffwechsel“, sondern eine natürliche Anpassung.
Langsames Abnehmen, Krafttraining und ausreichende Eiweißzufuhr (mind. 1,2 g/kg Körpergewicht) helfen, Haut und Gewebe zu erhalten.
Ausreichend Flüssigkeit und Hautpflege unterstützen die Regeneration.
Trotzdem kann es – insbesondere bei starkem Gewichtsverlust – zu Hautüberschüssen kommen, die sich durch nicht-chirurgische Maßnahmen nur begrenzt beeinflussen lassen.
Schon 5–10 % Gewichtsverlust verbessern Blutdruck, Blutzucker und Gelenkbelastung. Nach 40 kg weniger berichten viele über besseren Schlaf, höhere Energie und mehr Lebensqualität.2
Ein Gewichtsverlust von 40 kg ist in jeder Lebensphase möglich – ob mit 40, 50 oder 60 Jahren, nach einer Schwangerschaft oder in anderen Lebenssituationen.
Alltag, Bewegung und Ernährung können sich verändern. Wer sich weniger bewegt, anders oder unregelmäßig isst, verbraucht weniger Energie – die Kalorienbilanz gerät aus dem Gleichgewicht. Der Stoffwechsel bleibt jedoch aktiv – er arbeitet nicht langsamer, sondern passt sich an.
Entscheidend bleibt ein Kaloriendefizit, das individuell an Alter, Geschlecht und Lebensumstände angepasst ist. Auch Phasen, in denen Du Dein Gewicht hältst, gehören dazu – sie helfen dem Körper, sich an das neue Gewicht zu gewöhnen und die Motivation aufrechtzuerhalten.
Regelmäßige Bewegung, eiweiß- und ballaststoffreiche Ernährung und die gelegentliche Neuberechnung des Energiebedarfs unterstützen Dich dabei, nachhaltig abzunehmen und das Ergebnis langfristig zu halten.
Adipositas ist eine chronische Stoffwechselerkrankung – kein Zeichen von fehlender Disziplin. Wenn Ernährung und Bewegung allein nicht ausreichen, kann eine ärztlich begleitete Therapie helfen, den Gewichtsverlust sicher und langfristig zu unterstützen. Dazu gehören medikamentöse und – in schweren Fällen – operative Möglichkeiten.
Inkretin-basierte Medikamente (z. B. Wirkstoffe wie Semaglutid, Tirzepatid) beeinflussen das Hunger- und Sättigungsgefühl über das Gehirn. Sie erleichtern das Einhalten eines Defizits.
Wichtig: Die Therapie darf nur unter ärztlicher Kontrolle erfolgen. Laut der S3-Leitlinie Adipositas2 kann eine medikamentöse Behandlung erwogen werden bei:
Bei einem BMI ab 40 kg/m², oder ab 35 kg/m² mit Begleiterkrankungen, kann eine bariatrische Operation (z. B. Magenbypass, Schlauchmagen) infrage kommen. Solche Eingriffe verändern die Nahrungsaufnahme und das Sättigungsgefühl dauerhaft und führen meist zu einer deutlichen Gewichtsreduktion.
Auch hier gilt: Die Entscheidung sollte immer individuell und gemeinsam mit einem spezialisierten Ärzteteam getroffen werden. Nach der Operation ist eine langfristige Nachsorge mit Ernährungsberatung, Bewegung und psychologischer Unterstützung entscheidend, um Mangelerscheinungen zu vermeiden und das neue Gewicht zu stabilisieren.
Nach dem Erreichen des Zielgewichts sollte der Kalorienbedarf neu berechnet werden – ein leichterer Körper verbraucht weniger Energie.
Das Gewicht stabil zu halten, ist ein fortlaufender Prozess. Kleine Schwankungen sind normal – wichtig ist, früh gegenzusteuern und Routinen beizubehalten.
Eine nachhaltige Gewichtsabnahme gelingt mit einem Kaloriendefizit von etwa 500 kcal pro Tag. Das entspricht einem Gewichtsverlust von rund 0,5 kg pro Woche.
Wichtig ist ein langsames, stetiges Vorgehen mit ausgewogener Ernährung, regelmäßiger Bewegung und ärztlicher Begleitung. So kann sich der Körper an die Veränderungen anpassen und das neue Gewicht langfristig stabilisieren.
Realistisch dauert es 15 bis 20 Monate, um 40 kg gesund abzunehmen – je nach Ausgangsgewicht, Aktivität, Ernährung und Begleittherapie.
Wichtiger als Tempo ist die Konstanz: Langsames, stetiges Abnehmen ist sicherer und nachhaltiger als kurzfristige Erfolge. Auch Haltephasen sind möglich und hilfreich – sie geben dem Körper Zeit, sich an die Veränderungen zu gewöhnen und im Alltag neue Routinen zu festigen.
Für den Gewichtsverlust ist immer die Energiebilanz entscheidend – also weniger Kalorien aufnehmen, als verbraucht werden.
Eine Ernährung mit hohem Eiweiß- und Ballaststoffanteil unterstützt die Sättigung und hilft, das Kaloriendefizit leichter einzuhalten.
Lebensmittel mit geringer Energiedichte wie Gemüse, Vollkornprodukte und Hülsenfrüchte sind dabei hilfreich.
Ja – wenn die Abnahme langsam, ärztlich begleitet und ausgewogen gestaltet wird. Entscheidend sind das Ausgangsgewicht, die Abnahmedauer und die Methode.
Bewegung unterstützt das Abnehmen, ist aber nicht die alleinige Voraussetzung dafür. Entscheidend bleibt ein Kaloriendefizit – wer mehr Energie verbraucht, als er aufnimmt, nimmt ab, auch ohne Sport.
Regelmäßige Aktivität hilft jedoch, den Energieverbrauch zu erhöhen, Muskeln zu erhalten und den Stoffwechsel langfristig stabil zu halten. Außerdem verbessert sie die Herz-Kreislauf-Funktion, die Blutzuckerregulation, den Blutdruck und das psychische Wohlbefinden.
Empfohlen werden 150–300 Minuten moderate Aktivität pro Woche – etwa zügiges Gehen, Radfahren oder Schwimmen – kombiniert mit zwei Krafteinheiten zur Muskelkräftigung.
Vor Beginn eines Trainingsprogramms sollte bei starkem Übergewicht eine ärztliche Abklärung erfolgen.
Nach der Abnahme sollte der Kalorienbedarf neu berechnet und die Ernährung daran angepasst werden.
Eine ausgewogene, alltagstaugliche Ernährung, regelmäßige Bewegung und bewusstes Essverhalten helfen, das neue Gewicht zu halten.
Kleine Schwankungen sind normal – entscheidend ist, langfristig die Balance zwischen Energieaufnahme und -verbrauch zu bewahren.
Nein, Mounjaro® kaufen ohne Rezept ist nicht möglich. Das Medikament ist verschreibungspflichtig und darf nur mit einer ärztlichen Verordnung in Apotheken abgegeben werden.
Du kannst Wegovy® bestellen, wenn Dir ein Arzt ein gültiges Rezept ausgestellt hat. Anschließend ist die Bestellung über eine zertifizierte Versandapotheke möglich.