Mit Abnehmspritzen zu Deinem Wohlfühlgewicht
Sichere Dir jetzt 39 € Rabatt
Jetzt bestellen
Dein 39 € Rabatt
wird automatisch angewendet.
Jetzt bestellen
180-Tage-Geld-zurück-Garantie

Abnehmen mit Vitamin D: Was Studien wirklich zeigen

Vitamin-D-Mangel bei Übergewicht häufiger ‒ aber ohne Einfluss auf die Gewichtsabnahme

Geschrieben von
GoLighter Redaktion
Letzte Änderung
01.03.2026
Lesezeit
5
Minuten
Das Wichtigste in Kürze
  • Bei übergewichtigen Menschen wird mehr Vitamin D im Fettgewebe gespeichert, weshalb sie häufig niedrigere Vitamin-D-Werte aufweisen
  • Der Vitamin-D-Spiegel schwankt saisonal.
  • Ein einmal gemessener niedriger Vitamin-D-Spiegel bedeutet nicht zwingend einen langfristigen Vitamin-D-Mangel.

Vitamin-D-Flasche neben Person, die eine zu große Jeans hält als Symbolbild für Abnehmen mit Vitamin D.

Vitamin D und Abnehmen - welche Zusammenhänge gibt es?

Eines gleich vorweg: Vitamin D Ergänzungspräparate haben keinen Einfluss auf die Gewichtsabnahme. Wer sein Gewicht reduzieren möchte, muss ein Kaloriendefizit einhalten. Ein ausreichender Vitamin-D-Spiegel ist wichtig für die Gesundheit – aber kein Abnehmfaktor. In Studien1 weisen Menschen mit Übergewicht und Adipositas häufig niedrige Vitamin-D-Werte auf. Dies ist aber eine Begleiterscheinung, keine Ursache. Da Vitamin D fettlöslich ist, kann es sich im Fettgewebe einlagern. Deshalb sind bei Übergewicht oder Adipositas  oft höhere Mengen nötig, um einen ausreichenden Blutwert zu erreichen.

Vitamin D: Funktion, Produktion, Formen

Vitamin D ist vor allem bekannt für seine zentrale Rolle im Knochenstoffwechsel. Es fördert den Einbau von Kalzium in die Knochen, was den Knochen Festigkeit und Stabilität gibt. Außerdem ist das Vitamin an verschiedenen Stoffwechselprozessen beteiligt und nimmt Einfluss auf das Immunsystem und die Muskelkraft. Diese Stoffwechselfunktionen stehen nicht in direktem Zusammenhang mit der Gewichtsreduktion, sind aber wichtig für die allgemeine Gesundheit und die Erhaltung der Muskelfunktion.

Wie erhält der Körper Vitamin D?

Vitamin D wird zu 80–90 % vom Körper selbst hergestellt. Es wird mithilfe der UV-B-Strahlung aus dem Sonnenlicht synthetisiert. In Monaten mit viel Sonne kann der Körper mehr Vitamin D aufnehmen und überschüssiges Vitamin D in Fett- und Muskelzellen speichern. Auf diese Reserven kann er dann in Monaten mit weniger Sonnenlicht zurückgreifen.

Vitamin D und Vitamin D3 - was ist der Unterschied?

Vitamin D ist der übergeordnete Begriff für eine Gruppe fettlöslicher Vitamine, die Calciferole. Zu den wichtigsten Formen gehören Vitamin D2 (Ergocalciferol) und Vitamin D3 (Cholecalciferol).

  • Vitamin D2 (Ergocalciferol): Diese pflanzliche Variante kommt in nennenswerten Mengen vor allem in Pilzen vor und ist überwiegend in hochdosierten Nahrungsergänzungsmitteln enthalten.
  • Vitamin D3 (Cholecalciferol): Die biologisch aktivere Form entsteht in der Haut durch die Einwirkung von Sonnenlicht. Über die Nahrung kann Vitamin D3 kaum aufgenommen werden. Es kommt nur in wenigen Lebensmitteln wie fettem Seefisch oder Eiern vor.  

Wie viel Vitamin D ist genug?

Medizinisch gilt eine Vitamin-D-Konzentration von 20–30 ng/ml Blutserum als optimal. Liegt die Konzentration über einen längeren Zeitraum unter 12 ng/ml, sprechen Mediziner:innen von einem Vitamin-D-Mangel. Wichtig ist: Der Vitamin-D-Spiegel schwankt saisonal. Ein einmal gemessener niedriger Wert bedeutet noch keinen langfristigen Vitamin-D-Mangel. Vitamin-D-Mangel kommt vor allem bei Menschen vor, die sich wenig draußen aufhalten oder aus anderen Gründen (z. B. starker Sonnenschutz) wenig Sonnenlicht “tanken” können.

Wenn der Körper nicht genügend Vitamin D produzieren kann und keine Vitamin-D-Reserven zur Verfügung stehen, können Ergänzungspräparate sinnvoll sein. Du solltest jedoch vorher sicherstellen, dass Du tatsächlich einen Vitamin-D-Mangel hast. Die empfohlene Standardmenge2 für die Ergänzung bei mangelnder Eigenproduktion sind 20 µg (800 I.E) Vitamin D3 pro Tag. Da Menschen mit Übergewicht und Adipositas mehr Vitamin D im Fettgewebe speichern können, benötigen sie oft höhere Dosen Vitamin D, um die empfohlenen Blutserumwerte zu erreichen In Studien zeigten sie eine um 20–30 % niedrigere Reaktion auf Ergänzungspräparate als Normalgewichtige. Es waren 1.600–4.000 I.E (40 bis 100 µg) erforderlich, um eine Serumkonzentration von mehr als 30 ng/ml zu erreichen.

Hohe Dosen Vitamin D nur unter ärztlicher Begleitung

Sehr hohe Vitamin-D-Dosen von 12.000 I.E. (300 µg) und mehr können gesundheitsschädlich sein. Wer zu hohe Vitamin-D-Dosen über einen längeren Zeitraum (mehrere Monate) einnimmt, riskiert seine Knochengesundheit. Die hohen Konzentrationen von Vitamin D können dazu führen, dass den Knochen Kalzium entzogen wird und mehr Knochen ab- als aufgebaut wird. Auch kann es bei einer zu hohen Zufuhr von Vitamin D zu einer Hypercalcämie, also zu einer Erhöhung des Kalziumspiegels im Blut kommen. Dieser kann die Nieren schädigen (Nierensteine) und bei schweren Formen zu Herzrhythmusstörungen führen. Zudem ist aktuell unklar, welche langfristigen Auswirkungen Ergänzungen in dieser Höhe haben könnten.

Sprich mit Deiner Ärztin oder Deinem Arzt, wenn Du denkst, bei Dir könnte ein Vitamin-D-Mangel vorliegen. Lass Dich beraten, welche Ergänzungspräparate für Dich und Deine Situation geeignet sind.

Vitamin-D-Versorgung verbessern - das kannst Du tun
  • Testen lassen: Bei Übergewicht und Adipositas ist es empfehlenswert, den Vitamin-D-Spiegel (25-OH-Vitamin D) ärztlich zu kontrollieren.

  • Sonnenlicht: Gesicht, Hände und Arme unbedeckt und ohne Sonnenschutz 2–3 mal pro Woche kurze Zeit der Sonne aussetzen. Aber nie länger als die Hälfte der Zeit, in der Du sonst ungeschützt einen Sonnenbrand bekommst. Rötet sich Deine Haut also ungeschützt nach 10 Minuten, solltest Du nicht länger als 5 Minuten ohne einen für Deinen Hauttyp passenden Schutz Sonne tanken.

  • Ernährung: Nur wenige Lebensmittel wie fetter Fisch (Lachs, Hering), Eigelb und Pilze liefern Vitamin-D.

  • Ergänzungen: Für Menschen mit Übergewicht und Adipositas können höhere Dosen nötig sein, um den Spiegel zu normalisieren. Lass Dich aber immer ärztlich beraten, bevor Du Vitamin-D-Ergänzungen einnimmst.

Nachhaltig Abnehmen: Wann Unterstützung durch inkretin-basierte Therapien sinnvoll ist

Bei Übergewicht oder Adipositas (BMI >30 oder >27 mitgewichtsbedingten Erkrankungen) reichen Ernährungsumstellung, Bewegung und Verhaltensänderung (multimodale Therapie) oft nicht aus. In solchen Fällen können ärztlich begleitete Therapien wie Abnehmspritzen (z. B. GLP-1-Rezeptor-Agonisten oder GIP-Rezeptor-Agonisten) eine wirksame Ergänzung sein. Diese inkretin-basierten Therapien unterstützen mit modernen Wirkstoffen wie Semaglutid, Liraglutid oder Tirzepatid. Diese beeinflussen das Sättigungs- und Belohnungssystem im zentralen Nervensystem sowie die Kommunikation zwischen Verdauungstrakt und Gehirn. Sie wirken gezielt auf Rezeptoren, die das Hungergefühl dämpfen, das Sättigungsgefühl verstärken, die Magenentleerung verlangsamen und die Blutzuckerkontrolle verbessern. Medikamente wie Wegovy®, Saxenda® und Mounjaro® unterstützen so die nachhaltige Reduktion des Körpergewichts bei Übergewicht und Adipositas.

Zusammenfassung

Häufige Fragen

Vitamin D ist an vielen Stoffwechselvorgängen beteiligt, etwa am Knochenstoffwechsel, an der Muskelfunktion und am Immunsystem.

Auf das Körpergewicht oder den Energieverbrauch hat es jedoch keinen nachgewiesenen Einfluss. Eine Gewichtsabnahme gelingt ausschließlich durch ein Kaloriendefizit.

Ein ausreichender Vitamin-D-Status ist wichtig, damit Stoffwechselprozesse im Körper – einschließlich der Fettverwertung – normal ablaufen können. Es gibt aber keine Belege, dass eine höhere Vitamin-D-Zufuhr die Fettverbrennung steigert oder die Gewichtsabnahme erleichtert.

Vitamin D hat keinen direkten Einfluss auf die Gewichtsabnahme. Studien zeigen, dass Menschen mit Übergewicht oder Adipositas häufiger niedrigere Vitamin-D-Spiegel haben, da sich das fettlösliche Vitamin im Fettgewebe einlagert. In solchen Fällen kann eine ärztlich empfohlene Ergänzung helfen, den Spiegel auszugleichen – nicht um abzunehmen, sondern um einen gesunden Stoffwechsel zu unterstützen.

Vitamin D sollte nur eingenommen werden, wenn ein nachgewiesener Mangel besteht. Menschen mit Übergewicht oder Adipositas benötigen unter Umständen höhere Mengen, um denselben Blutspiegel zu erreichen – das hat jedoch keinen Einfluss auf die Gewichtsabnahme. Die übliche Ergänzung liegt bei etwa 800 I.E. (20 µg) täglich.

Welche Rolle Vitamin D für das Sättigungs- und Hungergefühl spielt, ist nicht ausreichend erforscht. Es gibt aktuell keine Belege dafür, dass Vitamin D das Hungergefühl beeinflusst.

Vitamin D kommt nur in wenigen Lebensmitteln vor. Natürliche Vitamin-D-Quellen sind z B. fette Fische, Eier, manche Pilze (z. B. UV-bestrahlte Pilze oder getrocknete Shitake-Pilze).

Du kannst Wegovy® online bestellen, wenn Dir ein Arzt ein gültiges Rezept ausgestellt hat. Anschließend kann das Medikament über eine Versandapotheke bezogen werden.

Ja, ein Mounjaro® Rezept ist zwingend erforderlich, da das Medikament verschreibungspflichtig ist. Es darf nur mit ärztlicher Verordnung in Apotheken – online oder vor Ort – abgegeben werden.

  1. Bassatne, A., Chakhtoura, M., Saad, R., & Fuleihan, G. E. (2019). Vitamin D supplementation in obesity and during weight loss: A review of randomized controlled trials. Metabolism, 92, 193–205. https://doi.org/10.1016/j.metabol.2018.12.010
  2. Vitamin D. (n.d.). DGE. https://www.dge.de/wissenschaft/referenzwerte/vitamin-d/
  3. Antworten des Robert Koch-Instituts auf häufig gestellte Fragen zu Vitamin D. (n.d.). RKI2024. https://www.rki.de/SharedDocs/FAQs/DE/Vitamin_D/Vitamin_D_FAQ-Liste.htm
  4. Perna, S. (2019). Is Vitamin D Supplementation Useful for Weight Loss Programs? A Systematic Review and Meta-Analysis of Randomized Controlled Trials. Medicina, 55(7), 368. https://doi.org/10.3390/medicina55070368