Vitamin C im Überblick: essenziell für die Gesundheit, aber kein Faktor für Gewichtsverlust

Vitamin C ist essenziell für viele Stoffwechselprozesse – auch im Fettstoffwechsel. Für die Gewichtsreduktion hat Vitamin C jedoch keine praktische Relevanz. Hohe Dosierungen führen nicht zu einer schnelleren Fettverbrennung oder zu einer messbaren Gewichtsabnahme.
Einige Studien deuten darauf hin, dass Menschen mit höherem BMI häufiger niedrigere Vitamin-C-Spiegel aufweisen könnten. Das bedeutet aber nicht, dass sie deshalb schlechter abnehmen oder dass Vitamin C eine Blockade im Stoffwechsel löst. Entscheidend bleibt: Ein Kaloriendefizit ist der einzige wirksame Weg zur Gewichtsreduktion.
Trotzdem ist eine ausreichende Vitamin-C-Zufuhr sinnvoll – für Immunsystem, Bindegewebe und Stoffwechselprozesse.
Zum Abnehmen braucht es immer ein Kaloriendefizit – unabhängig von Vitamin C. Menschen mit Adipositas profitieren nicht von hoch dosiertem Vitamin C, wenn das Ziel Gewichtsreduktion ist.
Studien, die niedrigere Vitamin-C-Spiegel bei Personen mit hohem BMI beobachtet haben, geben Hinweise auf einen leicht erhöhten Bedarf, wahrscheinlich durch höheren oxidativen Stress und höheren Umsatz. Das bedeutet jedoch nicht, dass Vitamin C eine „Blockade“ im Fettabbau löst.
Für die Praxis reicht eine vitaminreiche Ernährung vollkommen aus. Eine Überdosierung ist praktisch unmöglich. Bis 2000 mg pro Tag gelten als unbedenklich.
Vitamin C ist nötig für die Bildung von Carnitin, das Fettsäuren in die Mitochondrien transportiert. Dort werden sie zur Energiegewinnung genutzt. Ein schwerer Vitamin-C-Mangel könnte diesen Prozess beeinträchtigen – in Deutschland kommt das jedoch praktisch nicht vor.
Die bislang vorliegenden Studien liefern weder Hinweise auf eine klinisch relevante Fettverbrennungssteigerung noch auf eine messbare Gewichtsreduktion durch Vitamin C.
Kurz: Der Mechanismus existiert, aber er hat im echten Leben kaum Bedeutung für das Abnehmen.
Abnehmen gelingt nur durch ein Kaloriendefizit. Vitamin C hat darauf keinen direkten Einfluss. Manche Studien deuten an, dass Menschen mit Adipositas häufiger niedrigere Vitamin-C-Spiegel haben – das bedeutet aber nicht, dass Vitamin C beim Abnehmen hilft. Eine gute Versorgung ist für die Gesundheit wichtig, aber kein wirksames Mittel zur Gewichtsreduktion.
Vitamin C ist an verschiedenen Stoffwechselprozessen beteiligt, auch an solchen, die mit der Fettverbrennung zusammenhängen. Das heißt jedoch nicht, dass eine höhere Vitamin-C-Zufuhr das Körpergewicht senkt. Es gibt keine belastbaren Belege dafür, dass Vitamin C die Fettverbrennung in relevantem Ausmaß steigert.
Vitamin C ist empfindlich gegenüber Licht, Sauerstoff und Hitze. Gute Quellen sind Tiefkühlgemüse und -obst sowie frisches, regionales und saisonales Obst und Gemüse wie Paprika, Brokkoli, verschiedene Kohlarten, Zitrusfrüchte, Johannisbeeren, Sanddorn und Acerola. Diese Lebensmittel unterstützen die allgemeine Gesundheit – nicht die Gewichtsreduktion.
Es gibt Hinweise auf Zusammenhänge zwischen Vitamin-C-Status und einzelnen Stoffwechselparametern. Es gibt jedoch keine hochwertigen Studien, die zeigen, dass Vitamin C das Körpergewicht reduziert oder das Abnehmen erleichtert. Für das Gewicht spielen Energiebalance und Verhalten (Ernährung, Bewegung) eine entscheidende Rolle.
Vitamin C ist wichtig für das Immunsystem. Das hat aber keinen Einfluss auf den Gewichtsverlust. Eine gute Versorgung ist generell sinnvoll, ersetzt aber keine wirksamen Maßnahmen gegen Übergewicht.
Für das Abnehmen spielt die Vitamin-C-Dosierung keine Rolle. Empfohlen werden 110 mg pro Tag für Männer und 95 mg für Frauen. Raucher:innen haben unter Umständen einen höheren Bedarf. Für sie werden 155 mg/Tag (Männer), bzw. 135 mg/Tag (Frauen) empfohlen. Eine ausgewogene Ernährung deckt diesen Bedarf in der Regel problemlos ab. Höhere Mengen bringen beim Thema Gewicht keinen Vorteil.
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