Abnehmen mit Magnesium: Wirkung, Anwendung und medizinische Hintergründe

Magnesium und Gewichtsreduktion: Was wirklich hilft

Magnesium ist ein lebenswichtiger Mineralstoff, der zahlreiche Körperfunktionen unterstützt – vom Energiestoffwechsel bis zur Muskel- und Nervenfunktion. Ein ausgeglichener Magnesiumstatus ist wichtig, damit der Stoffwechsel reibungslos arbeitet. Deshalb kommt seine positive Wirkung auf Stoffwechsel- und Nervenfunktionen besonders zum Tragen, wenn ein bestehender Mangel ausgeglichen wird. Wichtig: Magnesium führt nicht zu einem Gewichtsverlust. In diesem Artikel erfährst Du, welche Rolle Magnesium im Stoffwechsel spielt, wie sich ein Mangel bemerkbar machen kann und in welchen Fällen eine Ergänzung sinnvoll ist.

Letzte Änderung
04.12.2025
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Wichtiger Hinweis zu Ozempic®

Ozempic® ist in Deutschland ausschließlich zur Behandlung von Erwachsenen mit Typ-2-Diabetes zugelassen. Es darf nur nach ärztlicher Verordnung eingesetzt werden. Die Anwendung von Ozempic® zur Gewichtsreduktion gehört nicht zu den zugelassenen Indikationen. Der folgende Artikel dient der medizinischen Aufklärung. Wende Dich bei Fragen zur Behandlung immer an Deine Ärztin oder Deinen Arzt.

Du bist auf der Suche nach medikamentöser Unterstützung bei der Behandlung von Übergewicht? Hier findest du hilfreiche Informationen zu Wegovy®.

Was Magnesium im Körper bewirkt

Magnesium ist an mehr als 300 Stoffwechselreaktionen beteiligt. Es stabilisiert Zellmembranen, aktiviert Enzyme und unterstützt die Kommunikation zwischen Muskeln und Nerven. Da der Körper Magnesium nicht selbst bildet, muss es regelmäßig über Lebensmittel oder bei Bedarf über Nahrungsergänzungsmittel aufgenommen werden.1

Fehlt Magnesium, können sich Stoffwechselprozesse verlangsamen und Symptome wie Müdigkeit oder Muskelkrämpfe können auftreten. Nur wenn tatsächlich ein Mangel besteht, kann eine gezielte Zufuhr spürbare Verbesserungen bringen – etwa mehr Energie im Alltag.

Funktionen von Magnesium im Körper

  • Muskeln: Unterstützt die Kontraktion und Entspannung – wichtig bei Bewegung und Regeneration.
  • Nerven: Fördert die Signalübertragung und senkt Stressreaktionen.
  • Stoffwechsel: Aktiviert Enzyme, die Kohlenhydrate und Fette in Energie umwandeln.

Magnesium und Energiehaushalt

Magnesium spielt eine zentrale Rolle bei der Energieproduktion in den Zellen (ATP-Synthese). Fehlt der Mineralstoff, verlangsamt sich der Energiestoffwechsel – man fühlt sich schneller erschöpft, was die Motivation für Bewegung und ausgewogene Ernährung mindern kann. 

Bei einem normalen Magnesiumstatus bleibt die Stoffwechselaktivität unverändert. Magnesium steigert nicht den Energieverbrauch und ersetzt kein Kaloriendefizit beim Abnehmen – es unterstützt lediglich die natürlichen Stoffwechselprozesse, die für eine Gewichtsreduktion wichtig sind.2

Symptome eines Magnesiummangels

Ein Magnesiummangel bleibt oft lange unbemerkt, kann aber körperliche und psychische Symptome auslösen, die das Abnehmen indirekt erschweren. Zu den häufigsten Anzeichen zählen:

  • Muskelkrämpfe oder Zuckungen, vor allem in Beinen oder Augenlidern
  • Müdigkeit und Energiemangel trotz ausreichendem Schlaf
  • Innere Unruhe, Nervosität oder Reizbarkeit
  • Schlafprobleme oder Konzentrationsschwierigkeiten

Solche Symptome entstehen, weil Magnesium an zentralen Prozessen im Nerven-, Muskel- und Energiestoffwechsel beteiligt ist. Wird der Magnesiumspiegel wieder ausgeglichen, normalisieren sich diese Abläufe meist innerhalb weniger Wochen.
Studien zeigen, dass sich dadurch die Energieverwertung verbessert und die Stresstoleranz steigt, sofern zuvor ein Mangel bestand.2

Wie häufig ist Magnesiummangel wirklich?

Ein echter Magnesiummangel ist bei gesunden Menschen selten. Der Körper kann Magnesium in Knochen und Muskeln speichern und den Spiegel im Blut weitgehend konstant halten.

Risikogruppen für eine Unterversorgung sind:

  • Menschen mit chronischen Darmerkrankungen oder Diabete

  • Personen, die viel schwitzen oder regelmäßig Alkohol konsumieren

  • Ältere Menschen mit geringerer Nährstoffaufnahme

  • Menschen, die bestimmte Medikamente (z. B. Entwässerungs- oder Magensäurehemmer) einnehmen

Laut europäischen Erhebungen erreichen 10–20 % der Erwachsenen die empfohlene tägliche Magnesiumzufuhr nicht.1

Magnesium und Körpergewicht: Der wissenschaftliche Zusammenhang

Studien zeigen, dass Menschen mit Übergewicht häufig niedrigere Magnesiumspiegel haben. Das bedeutet jedoch nicht, dass Magnesiummangel Übergewicht verursacht.4,5 Fachleute vermuten, dass eine unausgewogene Ernährung, wie sie bei Übergewicht und Adipositas häufig vorkommt, zu einer geringeren Magnesiumaufnahme führt.

Ein Magnesiummangel kann sich auf Energieverwertung, Nerven- und Muskelaktivität auswirken. Dadurch fühlen sich Betroffene oft schneller erschöpft oder gestresst, was das Durchhalten einer kalorienreduzierten Ernährung erschweren kann. Dieser Zusammenhang erklärt, warum der Magnesiumstatus und das Körpergewicht indirekt miteinander verknüpft sind – ohne, dass Magnesium selbst eine Gewichtsveränderung auslöst.

Fazit: Ein Magnesiummangel führt nicht direkt zur Gewichtszunahme, kann aber das Essverhalten und die körperliche Aktivität beeinflussen. Wird ein bestehender Mangel ausgeglichen, kann sich das allgemeine Wohlbefinden verbessern. Eine zusätzliche Magnesiumeinnahme über den Bedarf hinaus steigert diese Effekte nicht.

Für die Gewichtsreduktion bleibt ein moderates Kaloriendefizit entscheidend.

Magnesiumbedarf und natürliche Aufnahme

Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE)2 empfiehlt:

  • Frauen: 300–310 mg/Tag
  • Männer: 350–400 mg/Tag

Der Bedarf steigt bei Stress, sportlicher Aktivität oder unausgewogener Ernährung leicht an.

Wichtig: Der Körper kann Magnesium in Knochen und Muskeln speichern. Wenn Du Dich insgesamt ausgewogen ernährst, musst Du nicht täglich milligrammgenau darauf achten. Ein oder zwei Tage mit weniger Magnesium sind unproblematisch – erst ein dauerhafter Mangel über Wochen oder Monate kann Symptome verursachen.

Magnesiumreiche Lebensmittel

Magnesium ist an zahlreichen Stoffwechselprozessen beteiligt und unterstützt Muskeln, Nerven und Energiehaushalt. Wer seinen Bedarf über die Ernährung decken möchte, sollte regelmäßig magnesiumreiche Lebensmittel einbauen – dazu zählen zum Beispiel:

  • Vollkornprodukte (z. B. Haferflocken, Naturreis)
  • Nüsse & Samen (z. B. Mandeln, Sonnenblumenkerne)
  • Hülsenfrüchte (z. B. Linsen, Bohnen)
  • Grünes Gemüse (z. B. Spinat, Brokkoli) 

Wie gut der tägliche Bedarf gedeckt wird, hängt von der verzehrten Menge und Lebensmittelauswahl ab. Auch magnesiumreiches Mineralwasser kann einen Beitrag leisten – besonders, wenn es regelmäßig getrunken wird.

Eine ärztliche Abklärung des Magnesiumstatus ist empfehlenswert, bevor Magnesiumpräparate eingenommen werden – insbesondere bei bestehenden Erkrankungen oder wenn bereits andere Medikamente eingenommen werden.

Einnahmezeit 

Magnesium kann morgens oder abends eingenommen werden – je nach Verträglichkeit. Am besten nimmst Du es zu einer Mahlzeit ein, denn das verbessert die Aufnahme im Körper und schont den Magen.

Wirkt Magnesium abführend?

Ja, Magnesium kann abführend wirken, je nach Menge und Verbindungsart. Überschüssiges Magnesium bindet Wasser im Darm, was die Verdauung beschleunigt und so eine abführende Wirkung haben kann.6

Wer Magnesium zum Abführen nutzen möchte, sollte das nicht in Eigenregie, sondern nur nach ärztlicher Rücksprache tun, da hohe Dosen zu Durchfall, Elektrolytstörungen oder Kreislaufproblemen führen können.

Ab etwa 350–400 mg Magnesiumoxid pro Tag kann es bereits zu weicherem Stuhl oder Durchfall kommen. Magnesiumcitrat wirkt milder, kann aber ebenfalls abführend wirken, vor allem bei empfindlicher Verdauung.

Wie schnell Magnesium abführend wirkt, hängt von der individuellen Verträglichkeit, der Verbindung und der Dosis ab – meist innerhalb weniger Stunden.

Bei Verdauungsbeschwerden oder Unsicherheiten sollte die Dosis angepasst und eine ärztliche Beratung eingeholt werden, um den individuellen Bedarf sicher zu bestimmen.

Welche Magnesiumform wirkt am besten?

Magnesium ist nicht gleich Magnesium: Je nach chemischer Verbindung unterscheidet sich, wie gut der Körper das Mineral aufnehmen und verwerten kann. Diese Bioverfügbarkeit beeinflusst, wie effektiv ein Präparat wirkt und wie gut es vertragen wird.

Die folgende Übersicht zeigt die drei häufigsten Magnesiumverbindungen im Vergleich:

Magnesiumform Bioverfügbarkeit Verträglichkeit Wirkung & Einsatz Besonderheiten
Magnesiumcitrat Hoch Gut, bei empfindlichem Magen evtl. leicht abführend Schnelle Aufnahme, ideal bei Muskelkrämpfen, Sport, Stress Häufig in Trink- oder Brausepräparaten enthalten
Magnesiumbisglycinat Sehr hoch Sehr gut, kaum magenreizend Beruhigend, fördert Schlaf & Regeneration Ideal zur Abendeinnahme oder bei sensibler Verdauung
Magnesiumoxid Gering Oft abführend Günstige, aber wenig wirksame Form Hoher Magnesiumgehalt, geringe Aufnahme, meist in günstigen Präparaten

Magnesium richtig kombinieren: Nährstoffverhältnisse und Wechselwirkungen

Ein ausgewogenes Verhältnis zu anderen Nährstoffen ist entscheidend, damit Magnesium optimal wirkt und aufgenommen werden kann.7

Manche Mikronährstoffe fördern die Aufnahme, andere können sie behindern, wenn sie gleichzeitig eingenommen werden.

Sinnvolle Kombination

Vitamin C unterstützt die allgemeine Nährstoffaufnahme und kann die Magnesiumverwertung im Darm leicht verbessern.

Eine eiweißreiche Ernährung unterstützt den Muskelaufbau und -erhalt. Magnesium spielt dabei eine Rolle, weil viele eiweißabhängige Enzyme magnesiumgebunden sind und für eine normale Muskelfunktion benötigt werden.

Was Du vermeiden solltest

Magnesiumpräparate sollte man nicht gleichzeitig mit Eisen, Calcium oder Zink einnehmen, da diese Mineralstoffe im Darm um dieselben Transportmechanismen konkurrieren und sich so gegenseitig in der Aufnahme hemmen können.7

Zwischen den Einnahmen sollte idealerweise ein Abstand von zwei bis drei Stunden liegen.

Magnesium & Gewichtsreduktion – alternative medizinische Unterstützung bei Adipositas

Magnesium ist wichtig für Muskeln, Nerven und Herz-Kreislauf-System. Es hilft, Energie effizient zu nutzen – aber nicht, Kalorien zu „verbrennen“. Für eine dauerhafte Gewichtsreduktion bleibt ein moderates Kaloriendefizit die Voraussetzung.

Wenn trotz bewusster Kalorienreduktion kein Gewichtsverlust erfolgt, liegt meist kein echtes Kaloriendefizit vor – häufig, weil sich Energieverbrauch oder Essverhalten unbewusst verändert haben.

Ärztliche Begleitung kann helfen, die Ursachen zu erkennen. Wenn Lebensstiländerungen wie Ernährungsumstellung, mehr Bewegung und Verhaltenstherapie nicht ausreichen, können "Abnehmspritzen" – also verschreibungspflichtige, inkretin-basierte Therapien infrage kommen.

Zusammenfassung

Häufige Fragen

Magnesium bewirkt keinen Gewichtsverlust. Wenn ein Mangel besteht, kann eine ausreichende Versorgung helfen, Blutzuckerschwankungen zu verringern und Stressreaktionen zu mildern. Diese Effekte erleichtern es, eine kalorienreduzierte Ernährung einzuhalten. Für die Gewichtsabnahme bleibt ein Kaloriendefizit entscheidend.

Magnesium ist an vielen Stoffwechselprozessen beteiligt und aktiviert Enzyme, die Energie aus der Nahrung freisetzen. Fehlt Magnesium, kann das den Zuckerstoffwechsel und die Insulinwirkung beeinträchtigen. Wird ein Magnesiummangel ausgeglichen, stabilisiert sich der Stoffwechsel wieder, was helfen kann, Energie gleichmäßiger zu nutzen und eine kalorienreduzierte Ernährung leichter umzusetzen.

Eine Magnesiumeinnahme ist nur dann sinnvoll, wenn ein Mangel besteht. In diesem Fall kann Magnesium morgens oder abends eingenommen werden – idealerweise zu einer Mahlzeit, um die Aufnahme zu verbessern.

Bei zu hoher Dosierung kann Magnesium Durchfall oder Magenbeschwerden verursachen. Empfindlich reagieren manche auf Magnesiumoxid. Wer Nierenerkrankungen hat oder regelmäßig Medikamente einnimmt, sollte die Einnahme ärztlich abklären und keine Präparate eigenmächtig verwenden.

Kein Magnesiumpräparat führt zu Gewichtsverlust. Wenn eine Ergänzung medizinisch sinnvoll ist, sind Magnesiumcitrat oder Magnesiumbisglycinat wegen guter Bioverfügbarkeit und Verträglichkeit sinnvoll. Magnesium kann allenfalls indirekt unterstützen (z. B. Schlaf/Regeneration) – ein Kaloriendefizit bleibt entscheidend.

Wird ein Magnesiummangel ausgeglichen, berichten viele über besseren Schlaf, weniger Stress und mehr Energie – Faktoren, die das Durchhalten einer Ernährungsumstellung erleichtern können. Bei Personen mit ausreichender Magnesiumversorgung zeigt sich dagegen meist kein spürbarer Effekt.

Ja, ein Saxenda® Rezept ist erforderlich. Das Medikament darf nur mit ärztlicher Verordnung in Apotheken – online oder vor Ort – abgegeben werden.

Nein, Wegovy® kaufen ohne Rezept ist nicht möglich. Das Medikament ist verschreibungspflichtig und kann nur mit einer ärztlichen Verordnung in der Apotheke erworben werden.

  1. 1Askari, M., Mozaffari, H., Jafari, A., Ghanbari, M., & Darooghegi Mofrad, M. (2020). The effects of magnesium supplementation on obesity measures in adults: A systematic review and dose–response meta-analysis of randomized controlled trials. Critical Reviews in Food Science and Nutrition, 61(17), 2921–2937. https://www.tandfonline.com/doi/full/10.1080/10408398.2020.1790498
  2. 2Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE). (2020). Referenzwerte für die Nährstoffzufuhr – Magnesium. https://www.dge.de/wissenschaft/referenzwerte/magnesium/
  3. 3Firoz, M., & Graber, M. (2001). Bioavailability of US commercial magnesium preparations. Magnesium Research, 14(4), 257–262. https://www.researchgate.net/profile/Mark-Graber/publication/11563416_Bioavallability_of_US_commercial_magnesium_preparations/links/54996da00cf22a8313961916/Bioavallability-of-US-commercial-magnesium-preparations.pdf
  4. 4Nielsen, F. H. (2018). Magnesium deficiency and increased inflammation: Current perspectives. Journal of Inflammation Research, 11, 25–34. https://doi.org/10.2147/JIR.S136742 
  5. 5European Food Safety Authority (EFSA). (2015). Scientific Opinion on Dietary Reference Values for magnesium. EFSA Journal, 13(7), 4186. https://doi.org/10.2903/j.efsa.2015.4186 
  6. 6Izzo, A. A., Gaginella, T. S., Mascolo, N., Capasso, F., & Autore, G. (1994). Nitric oxide as a mediator of the laxative action of magnesium sulphate. British Journal of Pharmacology, 113(1), 228–232. https://doi.org/10.1111/j.1476-5381.1994.tb16198.x 
  7. 7Fairweather-Tait, S. J., Bailey, K., Alfheeaid, H. A., & Mazidi, M. (2010). Mineral interactions and bioavailability. British Journal of Nutrition, 103(10), 1481–1489. https://scispace.com/pdf/bioavailability-of-minerals-and-trace-elements-3r94scl2cf.pdf
  8. 6Firoz, M., & Graber, M. (2001). Bioavailability of US commercial magnesium preparations. Magnesium Research, 14(4), 257–262. https://www.researchgate.net/profile/Mark-Graber/publication/11563416_Bioavallability_of_US_commercial_magnesium_preparations/links/54996da00cf22a8313961916/Bioavallability-of-US-commercial-magnesium-preparations.pdf
  9. Lu, L., Chen, C., Yang, K., Zhu, J., Xun, P., Shikany, J. M., & He, K. (2020). 
  10. Magnesium intake is inversely associated with risk of obesity in a 30-year prospective follow-up study among American young adults. European Journal of Nutrition, 59, 3745–3753. https://doi.org/10.1007/s00394-020-02206-3 
  11. Gröber, U., & Kisters, K. (2015). Magnesium in prevention and therapy. Nutrients, 7(9), 8199–8226. https://doi.org/10.3390/nu7095388 
  12. Pickering, G., Mazur, A., Trousselard, M., Bienkowski, P., Yaltsewa, N., Amessou, M., Noah, L., & Pouteau, E. (2020). Magnesium status and stress: The vicious circle concept revisited. Nutrients, 12(12), 3672. https://doi.org/10.3390/nu12123672