Die Wirkung von Chrom auf Stoffwechselprozesse und Blutzucker

Dreiwertiges Chrom (Chrom III) ist ein Spurenelement. Seine Rolle im Körper wird noch diskutiert. Aktuell geht man davon aus, dass Chrom an der Verstoffwechslung von Makronährstoffen (Kohlenhydrate, Fette, Proteine) beteiligt ist und zur Aufrechterhaltung eines normalen Blutzuckerspiegels beiträgt. Dass Chrom beim Abnehmen hilft, gehört ins Reich der Mythen. Aktuell gibt es für eine solche Wirkung keine ausreichenden wissenschaftlichen Belege. Generell gilt: Gewicht lässt sich nur durch ein Kaloriendefizit reduzieren. Da Chrom in vielen Lebensmitteln vorkommt, können Erwachsene die täglich empfohlene Zufuhr von 30 - 100 µg normalerweise decken. Nahrungsergänzungsmittel mit Chrom sind nur sinnvoll bei einem nachgewiesenen Chrommangel.
Kurz gesagt: Nein, eine vermehrte Aufnahme von Chrom führt nicht dazu, dass Du abnimmst. Aktuell gibt es keine wissenschaftlichen Belege, dass Chrompräparate die Gewichtsabnahme unterstützen. Chrom spielt im Körper eine Rolle bei der Regulation des Blutzuckers, da es die Wirkung von Insulin beeinflussen kann. Ein schwerer Chrommangel ist jedoch äußerst selten.
Studien, zeigen: Weder die Insulinempfindlichkeit noch das Körpergewicht verbessern sich durch eine zusätzliche Chromzufuhr. Eine erhöhte Aufnahme über Nahrungsergänzungsmittel ist daher beim Abnehmen nicht sinnvoll oder notwendig.
Chrom, genauer gesagt dreiwertiges Chrom (Chrom III, in diesem Artikel Chrom genannt), ist ein Schwermetall. Ob es für den Menschen ein unverzichtbares (essentielles) Spurenelement darstellt, ist für die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) nicht endgültig geklärt. Diskutiert wird eine Funktion im Stoffwechsel von Hauptnährstoffen (Makronährstoffen), also Kohlenhydraten, Proteinen und Fetten. Zudem könnte Chrom die Wirkung von Insulin verstärken und wichtig sein für die Funktion der Schilddrüse.
Der Körper kann Chrom nicht selbst produzieren, wir müssen es daher mit der Nahrung aufnehmen.
Erwachsene brauchen laut Empfehlung der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) täglich zwischen 30 und 100 µg Chrom. Ein Chrommangel ist sehr selten, da das Element in vielen verschiedenen Lebensmitteln wie Fleisch, Weizenvollkornbrot, Bohnen, Nüssen oder Käse vorkommt.
In den wenigen Fällen, in denen ein Chrommangel auftritt, kann er als Begleiterscheinung bestimmter Situationen oder Erkrankungen entstehen. Dazu zählen unter anderem Infektionen, anhaltender Stress, Schwangerschaft sowie Fehl- oder Unterernährung. Da Chrom überwiegend über die Nieren ausgeschieden wird, kann ein Mangel außerdem bei Zuständen mit erhöhter Wasserausscheidung auftreten, etwa bei Diabetes mellitus oder bei der Einnahme von harntreibenden Medikamenten (Diuretika).
Besteht ein Chrommangel über einen längeren Zeitraum, können unspezifische Symptome wie Nervosität, Reizbarkeit, Konzentrationsschwierigkeiten, depressive Verstimmungen, Juckreiz oder Muskelschwäche auftreten. Zusätzlich kann ein Chrommangel die Glukosetoleranz beeinträchtigen und dadurch teilweise ähnliche Symptome wie ein Diabetes-Typ-2 verursachen.
Nahrungsergänzungsmittel mit Chrom sind für Menschen ohne einen nachgewiesenen Mangel weder notwendig noch empfehlenswert. In Nahrungsergänzungsmitteln findet sich Chrom am häufigsten in der Form von Chrompicolinat. Zusätzliches Chrom ist aber nur bei einem ärztlich festgestellten Chrommangel sinnvoll.
Das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) empfiehlt eine Tageshöchstdosis von 60 µg pro Tag aus Nahrungsergänzungsmitteln. Produkte mit einer Tagesdosis von 200 µg Chrom übersteigen diese Empfehlung um mehr als das Dreifache und gelten somit laut BfR als kritisch.
Hohe Dosen Chrom bringen keinen nachgewiesenen Nutzen und können für Menschen mit Nieren- oder Lebererkrankungen schädlich sein.
Milch- und Milchprodukte, Früchte, Gemüse, Fleisch, Fette, Öle, Backwaren, Cerealien, Fisch, Hülsenfrüchte, Gewürze, Honig oder Schokolade - Chrom kommt natürlicherweise in vielen Lebensmitteln vor. Zu den chromreichen Lebensmitteln zählen:
Um abzunehmen ist immer ein Kaloriendefizit erforderlich. Chrom trägt zur Verarbeitung von Kohlenhydraten, Fetten und Proteinen (Stoffwechsel von Makronährstoffen) und zur Aufrechterhaltung eines normalen Blutzuckerspiegels bei. Studien,, die die Wirkung von Chrom beim Abnehmen untersuchten, lieferten keine klinisch relevanten Belege. Eine Nahrungsergänzung mit Chrom ist nur sinnvoll bei einem ärztlich festgestellten Chrommangel.
Dass Chrom beim Abnehmen hilft, ist ein Mythos. Die Aussage, dass Chrom beim Abnehmen effektiv unterstützt, bezieht sich meist auf eine Metaanalyse aus dem Jahr 2013. Die Forscher:innen stellten einen geringen Gewichtsverlust bei Patientinnen und Patienten fest, die Chrom erhielten. Allerdings lassen die Studiendesigns keine eindeutigen Rückschlüsse zu. Es ist also unklar, ob der Effekt auf das Chrom oder andere Faktoren zurückzuführen ist. Andere Studien fanden keinen Effekt.
Chrom hat keinen nachgewiesenen Effekt auf das Gewicht. Zum Abnehmen ist das Spurenelement daher nicht relevant. Erwachsene brauchen täglich zwischen 30 und 100 µg Chrom, um einen normalen Stoffwechsel von Kohlenhydraten, Fetten und Proteinen sicherzustellen und für die Insulinproduktion.
Chrom hat keinen nachgewiesenen Effekt auf das Gewicht. Zum Abnehmen ist das Spurenelement daher nicht relevant. Besonders für Menschen mit Nieren- und Lebererkrankungen kann Chrom in hohen Dosen schädlich sein.
Chrom unterstützt den Stoffwechselprozess aller Makronährstoffe, also Kohlenhydrate, Fette und Proteine. Das Spurenelement wirkt nicht gezielt auf die Fettverbrennung und es gibt keine wissenschaftlichen Belege, dass Chrom bei der Fettverbrennung und beim Abnehmen hilft.
Um abzunehmen, ist ein Kaloriendefizit erforderlich. Es gibt keine Belege, dass Nahrungsergänzungsmittel mit Chrom beim Abnehmen helfen. Du solltest sie nur einnehmen, wenn ein ärztlich festgestellter Chrommangel vorliegt. Dieser ist sehr selten, da über die Nahrung genügend Chrom aufgenommen wird. Gute Chromlieferanten sind Fleisch, Weizenvollkornbrot, Bohnen, Nüsse oder Käse.
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