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Gewicht stagniert beim Abnehmen: Welche Möglichkeiten es gibt

Wenn das Gewicht stagniert, kannst Du meist mit Methoden nachjustieren.

Geschrieben von
GoLighter Redaktion
Letzte Änderung
01.03.2026
Lesezeit
5
Minuten
Das Wichtigste in Kürze
  • Gewichtsplateaus sind natürliche Etappen auf dem Weg zum Wunschgewicht und treten bei vielen Menschen auf. 
  • Steckt jedoch eine unbewusste Verschiebung des Energiegleichgewichts dahinter, kann das Deinen Abnehmerfolg behindern. 
  • Durch das Nachjustieren der Ernährung und des Lebensstils kannst Du nach einer Stagnationsphase erneut ein Kaloriendefizit erreichen.
Rostiges Vorhängeschloss, um das ein Maßband mit der Zahl 83 Zentimeter gespannt ist, vor grünem Hintergrund als Symbolbild dafür, wenn das Gewicht stagniert.

Warum das Gewicht beim Abnehmen stagniert

Abnehmen ist nur möglich, wenn über einen längeren Zeitraum ein Kaloriendefizit besteht. Mit zunehmendem Gewichtsverlust sinkt der Energiebedarf des Körpers, da ein leichterer Körper weniger Energie verbraucht. Bleibt die Kalorienzufuhr unverändert, passt sie mit der Zeit nicht mehr zum geringeren Bedarf und es entsteht kein ausreichendes Kaloriendefizit mehr. Dadurch kann sich der Gewichtsverlust verlangsamen oder vorübergehend stagnieren.

Dabei spielen mehrere Faktoren eine zentrale Rolle: 

  • Adaptive Thermogenese: Die Anpassung des Stoffwechsels an die veränderten Bedingungen beim Abnehmen wird als adaptive Thermogenese bezeichnet. Sie gilt als ein wichtiger Faktor, der zu Gewichtsstagnation beitragen kann.1 Es handelt sich um eine Energiesparreaktion des Körpers. Der Kalorienverbrauch des Körpers wird durch diesen Prozess stärker reduziert, als durch den Gewichtsverlust allein erklärbar wäre. 
  • Verlust von Muskelmasse: Beim Abnehmen verliert der Körper nicht nur Fett, sondern auch Wasser und Muskulatur. Eine geringere Muskelmasse bewirkt, dass sich der Grundumsatz verringert.
  • Hormonelle Veränderungen: Diverse hormonelle Prozesse – darunter der Anstieg des Hungerhormons Ghrelin – können das Hungergefühl verstärken und das Einhalten eines Kaloriendefizits erschweren.1 

Wichtig ist auch: Bleibt der Gewichtsverlust aus, ist dies in der Praxis häufig auf eine unbewusste Reduzierung der Alltagsaktivität zurückzuführen. Zudem kommt es oft vor, dass sich Kalorienverbrauch und -aufnahme durch leichte Verhaltensänderungen verändern, sodass das tatsächliche Energiedefizit schrumpft

Plateauphase während des Gewichtsverlusts ist eine häufige Herausforderung 

Wichtig zu beachten ist, dass das Abnehmen nicht linear verläuft. Bis zu 85 % aller Abnehmenden erleben Plateauphasen.1 

Diese Phasen werden auch von individueller genetischer Veranlagung und psychologischen Faktoren beeinflusst. Sie bestimmen jedoch nicht, ob Du weiter abnehmen kannst – sondern wie Dein Körper auf Veränderungen reagiert.

  • Hast Du bereits Gewicht verloren, verringert sich nicht nur der Grundumsatz des Körpers. Auch der Energieverbrauch während körperlicher Aktivität verringert sich – weil Du weniger Masse bewegen musst.1 

Das sollte Dich jedoch nicht demotivieren: Dein Körper hat sich an die bisherigen Veränderungen angepasst – ein Zeichen dafür, dass der Gewichtsverlust bis hierhin erfolgreich war.

Abnehmen: Nach 3 bis 6 Monaten stagniert das Gewicht häufig

Die Deutsche Adipositas-Gesellschaft empfiehlt: Mit einem täglichen Kaloriendefizit von 500–600 kcal ist ein durchschnittlicher Gewichtsverlust von 0,5 kg pro Woche über maximal 3 Monate zu erwarten. 

Nach ungefähr 6 Monaten stellt sich ein Energiegleichgewicht ein – die Kalorienzufuhr entspricht dem Energieverbrauch. Dadurch stagniert das Gewicht.2 Dann kann zunächst der Gewichtserhalt im Vordergrund stehen – auch, um einen Jo-Jo-Effekt zu vermeiden. Auch eine weitere Gewichtsabnahme ist je nach individueller Situation möglich.

Praxistipps – Was tun, wenn das Gewicht stagniert?

Um weiterhin abzunehmen, muss der Kalorienverbrauch neu berechnet werden. Medizinisches Fachpersonal kann Dich hierbei unterstützen.

Anschließend solltest Du Deine Abnehmmethoden nachjustieren:

  • Passe die Energiezufuhr an den neu berechneten Kalorienverbrauch an.1 Bevorzuge weiterhin ein Kaloriendefizit von 500-600 kcal pro Tag, da eine stärkere Nahrungsrestriktion nur schwer durchzuhalten ist.2.
  • Ernähre Dich protein- und ballaststoffreich, um das Sättigungsgefühl zu fördern.1 Zum Abnehmen und für den Gewichtserhalt gilt eine tägliche Proteinzufuhr von 1,2–1,6 g pro kg Zielgewicht als ideal.3 Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) empfiehlt mindestens 30 g Ballaststoffe pro Tag.
  • Steigere die körperliche Aktivität, idealerweise mit einem Mix aus Kraft-  und Ausdauertraining. Kraftsport kann Dir helfen, Muskelmasse zu erhalten und aufzubauen, was auch den Grundumsatz geringfügig erhöhen kann. Mehr Bewegung im Alltag, beispielsweise Spaziergänge oder Gartenarbeit, ist ebenfalls eine Ergänzung. 

Achte vor allem auf Maßnahmen, die für Dich dauerhaft funktionieren. Von Crash-Diäten oder extremen Trainingsplänen ist abzuraten, da sie nicht realistisch über einen längeren Zeitraum befolgt werden können.

Belohne Gewichtsverlust nicht mit lockereren Regeln

Erste Erfolge beim Abnehmen werden teilweise unbewusst mit gelockerten Ernährungsregeln belohnt. Das kann dazu führen, dass der Gewichtsverlust ausbleibt – lange bevor ein natürliches Energiegleichgewicht eintritt.

Es ist wichtig, Erfolge zu würdigen, aber achte darauf, alte Gewohnheiten nicht wiederaufzunehmen. Hilfreiche Tipps, um Abnehmziele nicht aus den Augen zu verlieren, sind:

  • Führe ein Ernährungstagebuch.

  • Wiege Dich regelmäßig.

  • Protokolliere Deine körperliche Aktivität.

Gewicht stagniert trotz Kaloriendefizit: Medizinische Unterstützung in Anspruch nehmen

Stagniert das Gewicht trotz Anpassung der Abnehmstrategien über einen längeren Zeitraum, ist ärztlicher Rat empfehlenswert

Potenzielle Ursachen wie eine Schilddrüsenunterfunktion, Ödeme (Flüssigkeitsansammlung im Gewebe) oder Nebenwirkungen bestimmter Medikamente sollten professionell abgeklärt werden. 

Wenn keine anderen Gründe für die Gewichtsstagnation vorliegen, kann eine individualisierte Strategie dabei helfen, im Alltag ein Kaloriendefizit zu erreichen. 

Medikamentöse Therapie kann Abnehmstrategie ergänzen

Bei Übergewicht und Adipositas können Ärztinnen und Ärzte eine Abnehmspritze verschreiben, um den Gewichtsverlust zu unterstützen.1 Diese können ab einem BMI ≥30 oder ≥27 (mit gewichtsbedingten Begleiterkrankungen) eingesetzt werden, um die Sättigung zu fördern und die Nahrungsaufnahme somit zu reduzieren.

Wissenschaftliche Untersuchungen zeigen, dass das Körpergewicht bei medikamentösen Therapien ebenfalls stagniert – jedoch später als bei reinen Lebensstilmaßnahmen.1

Wichtig: Setze Dir realistische Ziele beim Abnehmen

Bei Adipositas und Übergewicht ist es essenziell, gesundheitliche Risiken durch den Abbau von überschüssigem Fett zu reduzieren. Dazu reicht häufig bereits ein moderater Gewichtsverlust aus.

Menschen mit einem BMI von 25 bis 34,9 kg/m² sollten beispielsweise innerhalb eines Jahres mindestens 5 % des Ausgangsgewichts verlieren.2 Dies bringt messbare gesundheitliche Vorteile.

Anstatt unrealistische Körperideale zu verfolgen, solltest Du Dich in diesem Fall darauf konzentrieren, Dein Gewicht zu halten. Setzt Du Dir erreichbare Meilensteine, vermeidest Du Frustration.

Zusammenfassung

Häufige Fragen

Der Körper passt sich an die geringere Kalorienaufnahme und das geringere Körpergewicht an. Er verbraucht weniger Energie und Hormone verändern sich.

Zudem kann der Muskelverlust beim Abnehmen den Grundumsatz reduzieren. Dadurch kommt es zu einem Energiegleichgewicht und das Gewicht stagniert.

Ein weiterer wichtiger Grund für Gewichtsstagnationen ist, dass die Alltagsbewegung unbewusst reduziert wird oder Verhaltensveränderungen (beispielsweise leicht veränderte Portionen) das effektiv erreichte Kaloriendefizit verkleinern.

Letztlich wird die tägliche Kalorienaufnahme oft um mehrere hundert Kilokalorien unterschätzt, wie eine Studie mit rund 60.000 Teilnehmenden zeigte.5

Wenn das Gewicht stagniert, liegt das häufig daran, dass:

  • der Körper leichter geworden ist
  • dadurch der Kalorienbedarf gesunken ist
  • die bisherige Kalorienzufuhr kein Defizit mehr darstellt

In diesem Fall kann es sinnvoll sein, den aktuellen Kalorienbedarf neu zu bestimmen und darauf basierend ein neues, angepasstes Defizit festzulegen.

Stagniert das Gewicht nach einigen Monaten erfolgreichen Abnehmens, liegt dies häufig daran, dass sich der Energiebedarf des Körpers durch den bereits erfolgten Gewichtsverlust verändert hat. Die bisherige Kalorienzufuhr führt dann nicht mehr zu einem ausreichenden Kaloriendefizit.

Auch Veränderungen im Alltag, etwa bei Bewegung oder Essgewohnheiten, können eine Rolle spielen.

Hält die Stagnation trotz Anpassungen länger an oder bestehen Unsicherheiten, kann es sinnvoll sein, ärztlichen Rat einzuholen, um die Situation individuell einzuordnen.

Gewichtsplateaus sind normal und können mehrere Wochen andauern. Viele Menschen erreichen nach etwa 3–6 Monaten ein Plateau, weil sich durch den Gewichtsverlust der Energiebedarf des Körpers verringert. Die bisherige Kalorienzufuhr führt dann nicht mehr zu einem Kaloriendefizit, sodass sich ein Energiegleichgewicht einstellt.

Nicht im Sinne eines „defekten“ oder blockierenden Stoffwechsels. Häufig entsteht eine Gewichtsstagnation, weil sich mit dem Gewichtsverlust der Energiebedarf des Körpers verringert. Die bisherige Kalorienzufuhr führt dann nicht mehr zu einem ausreichenden Kaloriendefizit.

Zusätzlich können leichte physiologische Anpassungen auftreten, die als adaptive Thermogenese bezeichnet werden. Diese spielen in der Regel jedoch eine untergeordnete Rolle und erklären Plateaus nicht allein.

Um eine Stagnation zu überwinden, können moderate Anpassungen sinnvoll sein – etwa eine erneute Orientierung am aktuellen Energiebedarf oder mehr Bewegung im Alltag. Wichtig ist dabei ein nachhaltiges Vorgehen statt kurzfristiger Verschärfungen.

Wenn das Gewicht über einen längeren Zeitraum stagniert, kann es sinnvoll sein, die bisherigen Maßnahmen an den veränderten Energiebedarf anzupassen. Dazu gehört beispielsweise, den aktuellen Kalorienbedarf neu zu bestimmen und die Ernährung entsprechend auszurichten. Unterstützend können eine eiweiß- und ballaststoffreiche Ernährung, regelmäßige Bewegung sowie mehr Alltagsaktivität wirken, da sie Sättigung, Muskelmasse und Energieverbrauch fördern.

In der Praxis kann es jedoch ebenso sinnvoll sein, das Gewicht zunächst bewusst zu stabilisieren, wenn sich ein Energiegleichgewicht eingestellt hat. Eine Phase des Gewichtserhalts kann helfen, den Körper zu entlasten und den langfristigen Erfolg zu sichern.

Welche Strategie individuell sinnvoll ist, hängt von verschiedenen Faktoren ab und sollte idealerweise gemeinsam mit einer Ärztin oder einem Arzt besprochen werden. In bestimmten Fällen kann ergänzend auch eine medikamentöse Unterstützung in Betracht gezogen werden, etwa bei Adipositas oder bei Vorliegen gewichtsbedingter Begleiterkrankungen.

Ja, Du kannst Saxenda® online bestellen, sofern Dir ein gültiges Rezept vorliegt. Der Versand erfolgt über anerkannte Online-Apotheken direkt zu Dir nach Hause.

Nein, Mounjaro® kaufen ohne Rezept ist nicht möglich. Das Medikament ist verschreibungspflichtig und darf nur mit einer ärztlichen Verordnung in Apotheken abgegeben werden.

1. Sarwan, G., Daley, S. F., & Rehman, A. (2025). Management of weight loss plateau. In StatPearls. StatPearls Publishing.

2. Interdisziplinäre Leitlinie der Qualität S3 zur „Prävention und Therapie der Adipositas“ AWMF-Register Nr. 050/001 Klasse: S3. (n.d.). Awmf.org. Retrieved December 19, 2025, from https://register.awmf.org/assets/guidelines/050-001l_S3_Praevention-Therapie-Adipositas_2024-10.pdf

3. Leidy, H. J., Clifton, P. M., Astrup, A., Wycherley, T. P., Westerterp-Plantenga, M. S., Luscombe-Marsh, N. D., Woods, S. C., & Mattes, R. D. (2015). The role of protein in weight loss and maintenance. The American Journal of Clinical Nutrition, 101(6), 1320S-1329S. https://doi.org/10.3945/ajcn.114.084038

4. Hall, K. D. (2024). Physiology of the weight-loss plateau in response to diet restriction, GLP-1 receptor agonism, and bariatric surgery. Obesity (Silver Spring, Md.), 32(6), 1163–1168. https://doi.org/10.1002/oby.24027

5. Archer, E., Hand, G. A., & Blair, S. N. (2013). Validity of U.S. nutritional surveillance:National Health and Nutrition Examination Survey caloric energy intake data, 1971-2010. PloS One, 8(10), e76632. https://doi.org/10.1371/journal.pone.0076632

6. Ballaststoffe. (n.d.). DGE. Retrieved December 19, 2025, from https://www.dge.de/wissenschaft/referenzwerte/ballaststoffe/

7. Weight loss. (n.d.). Mayo Clinic. Retrieved December 19, 2025, from https://www.mayoclinic.org/healthy-lifestyle/weight-loss/in-depth/weight-loss-plateau/art-20044615