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Gemüse zum Abnehmen: Wie sinnvoll ist es wirklich?

Wie Gemüse die Gewichtsreduktion unterstützen kann – und warum es allein nicht ausreicht

Frau misst Taille mit Maßband neben buntem Gemüse-Teller als Symbolbild für Gemüse zum Abnehmen.

Gemüse zum Abnehmen wird häufig empfohlen – oft mit dem Eindruck, dass bestimmte Gemüsesorten den “Stoffwechsel ankurbeln” oder die Fettverbrennung steigern. Das ist nicht korrekt. Gewichtsverlust entsteht durch ein anhaltendes Kaloriendefizit – also dann, wenn dem Körper über einen längeren Zeitraum weniger Energie zugeführt wird, als er verbraucht.

Abnehmen mit Gemüse funktioniert nicht, weil Gemüse per se „schlank macht“, sondern weil es dabei helfen kann, ein Kaloriendefizit im Alltag besser einzuhalten. Durch seine geringe Kaloriendichte ermöglicht Gemüse große Portionen bei vergleichsweise niedriger Energiezufuhr. Besonders bei Übergewicht und Adipositas ist gesundes Gemüse zum Abnehmen ein zentraler Bestandteil einer ausgewogenen, alltagstauglichen Ernährung.

Letzte Änderung
20.02.2026
Lesezeit
5
Minuten
Wichtiger Hinweis zu Ozempic®

Ozempic® ist in Deutschland ausschließlich zur Behandlung von Erwachsenen mit Typ-2-Diabetes zugelassen. Es darf nur nach ärztlicher Verordnung eingesetzt werden. Die Anwendung von Ozempic® zur Gewichtsreduktion gehört nicht zu den zugelassenen Indikationen. Der folgende Artikel dient der medizinischen Aufklärung. Wende Dich bei Fragen zur Behandlung immer an Deine Ärztin oder Deinen Arzt.

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Warum Gemüse beim Abnehmen hilft (aber kein Wundermittel ist)

Gemüse unterstützt die Gewichtsreduktion über drei zentrale Eigenschaften:

  1. Geringe Kaloriendichte: Große Portionsmengen liefern wenig Energie.
  2. Hoher Wasser- und Ballaststoffgehalt: Das Magenvolumen steigt, das Sättigungsgefühl setzt früher ein.
  3. Hohe Nährstoffdichte: Liefert trotz reduzierter Kalorienzufuhr Vitamine, Mineralstoffe und sekundäre Pflanzenstoffe und trägt dazu bei, Nährstoffdefizite während der Gewichtsreduktion zu vermeiden,

Wichtig ist die klare Einordnung:

  • Gemüse wirkt nicht direkt fettabbauend, kann die Fettabnahme aber indirekt über Sättigung und eine günstigere Kalorienbilanz unterstützen.
  • Es kann die Einhaltung eines Kaloriendefizits erleichtern.

Studien1 zeigen, dass ein höherer Gemüseverzehr mit einem geringeren Risiko für Gewichtszunahme assoziiert ist. Diese Zusammenhänge erklären sich jedoch durch die reduzierte Energieaufnahme – nicht durch einen erhöhten Kalorienverbrauch.

Welches Gemüse eignet sich zum Abnehmen?

Grundsätzlich gilt: Fast jedes Gemüse kann beim Abnehmen helfen, da es im Vergleich zu vielen anderen Lebensmitteln eine niedrige Energiedichte und eine hohe Nährstoffdichte aufweist. Besonders günstig sind Gemüsesorten, die viel Volumen bei wenigen Kalorien liefern und so zur Sättigung beitragen.

Zu den sehr kalorienarmen Gemüsesorten zählen unter anderem:

  • Grünes Blattgemüse (Spinat, Feldsalat, Rucola)
  • Brokkoli, Blumenkohl, Rosenkohl
  • Zucchini, Gurken, Spargel
  • Paprika, Tomaten
  • Pilze (sehr geringe Energiedichte)

Diese Gemüsesorten ermöglichen große Portionen bei niedriger Kalorienzufuhr und eignen sich daher gut, um Mahlzeiten beim Abnehmen volumenreich und sättigend zu gestalten.

Gemüse mit unterschiedlicher Energiedichte

Auch innerhalb der Lebensmittelgruppe Gemüse gibt es Unterschiede im Energiegehalt. Während viele Gemüsesorten sehr kalorienarm sind, liefern andere – vor allem stärkereiche Sorten – zusätzlich Kohlenhydrate und damit mehr Energie. Beide Varianten können sinnvoll in eine Gewichtsreduktion integriert werden, entscheidend sind die Portionsgröße, die Zubereitung und der gesamte Kalorienrahmen.

Infografik mit Übersicht über kalorienarme Sorten als Gemüse zum Abnehmen.

Sehr kalorienarmes Gemüse (großzügige Portionen möglich):

  • Blattsalate
  • Brokkoli, Blumenkohl
  • Zucchini, Paprika, Spargel
  • Pilze

Energiedichteres, dafür sättigendes und nährstoffreiches Gemüse:

  • Kartoffeln
  • Erbsen
  • Mais
  • Pastinaken

Stärkereiches Gemüse ist kein „Problemgemüse“. Kartoffeln beispielsweise enthalten rund 70 kcal pro 100 g, sättigen gut und liefern wertvolle Nährstoffe. Im Vergleich zu vielen anderen Kohlenhydratquellen wie Reis oder Pasta können sie beim Abnehmen sogar eine günstige Wahl sein, wenn sie in angemessenen Portionen und möglichst schonend zubereitet werden.

In Beobachtungsstudien1 wurden Kartoffeln mit einer ungünstigeren Gewichtsentwicklung in Verbindung gebracht. Dieser Zusammenhang betrifft jedoch vor allem stark verarbeitete Zubereitungsformen wie Pommes frites oder Chips und lässt sich nicht auf gekochte oder ofengegarte Kartoffeln übertragen.

Beeinflusst Gemüse den Stoffwechsel beim Abnehmen?

Hier ist eine klare Einordnung wichtig: Kein einzelnes Lebensmittel – auch Gemüse nicht – „kurbelt den Stoffwechsel an“. Weder Gemüse noch andere Nahrungsmittel erhöhen die Stoffwechselrate, den täglichen Energieverbrauch oder die Fettverbrennung in einem für das Abnehmen relevanten Ausmaß. Entscheidend bleibt immer das Kaloriendefizit.

Zubereitung: Rohes, gekochtes oder gedünstetes Gemüse zum Abnehmen?

Welche Zubereitungsart sinnvoll ist, hängt von Nährstoffverfügbarkeit, Sättigung und der verwendeten Fettmenge ab.

  • Rohes Gemüse: Enthält viele hitzeempfindliche Vitamine; das intensive Kauen kann das Sättigungsgefühl fördern.
  • Gedünstetes Gemüse: Sehr gut geeignet, da Nährstoffe gut verfügbar bleiben und kaum zusätzliche Kalorien entstehen.
  • Gekochtes Gemüse: Ebenfalls sinnvoll, solange bei der Zubereitung wenig Fett verwendet wird.
  • Gebratenes Gemüse: Kann Teil einer Abnehm-Ernährung sein, wenn sparsam mit Fett umgegangen wird (z. B. 1 TL Öl). Größere Fettmengen erhöhen die Kalorienzufuhr schnell.

Wichtig zu wissen: Für die Aufnahme bestimmter fettlöslicher Vitamine (A, D, E, K) und sekundärer Pflanzenstoffe ist eine kleine Menge Fett notwendig. Bereits geringe Mengen, etwa ein Teelöffel Öl pro Mahlzeit, sind ausreichend und lassen sich gut in eine kalorienbewusste Ernährung integrieren.

Gemüse-Smoothie zum Abnehmen – sinnvoll oder eher nicht?

Gemüse-Smoothies können eine sinnvolle Ergänzung beim Abnehmen sein. Für sich genommen führen sie jedoch nicht automatisch zu einer Gewichtsreduktion und sollten bewusst in die Ernährung integriert werden.

Aus ernährungsmedizinischer Sicht gilt:

  • Flüssige Mahlzeiten sättigen im Durchschnitt weniger stark als feste Lebensmittel, da Kauen ein wichtiger Bestandteil der Sättigungsregulation ist.
  • Ein Gemüse-Smoothie zum Abnehmen kann dennoch sättigend sein, wenn er ballaststoffreich, volumenreich und nicht stark gezuckert ist.
  • Auch Obst kann Teil eines Abnehm-Smoothies sein, insbesondere Beeren, da sie vergleichsweise kalorienarm und reich an Ballaststoffen sind. Entscheidend ist die Menge.
  • Ein Smoothie kann – abhängig von seiner Zusammensetzung – als Mahlzeitenersatz eingesetzt werden, etwa als Frühstück für Personen, die morgens keine feste Nahrung bevorzugen. In diesem Fall sollte er eine ausgewogene Nährstoffzusammensetzung aufweisen und bewusst als vollständige Mahlzeit in die Ernährung eingeplant werden.

Gemüse-Smoothie-Rezepte zum Abnehmen können sinnvoll sein, wenn sie in die Kalorienbilanz des gesamten Tages passen. Entscheidend ist nicht, ob ein Smoothie als Getränk, Snack oder Mahlzeitenersatz gilt, sondern ob die aufgenommene Energie in ein anhaltendes Kaloriendefizit eingebettet ist.

Abends Gemüse essen unterstützt das Abnehmen?

Gemüse am Abend kann dabei helfen, die Kalorienzufuhr niedrig zu halten und gleichzeitig Volumen in die Mahlzeit zu bringen. Für den Gewichtsverlust ist jedoch nicht der Zeitpunkt der Mahlzeit entscheidend, sondern die Gesamtenergiebilanz über den Tag.

Gemüse liefert zudem Ballaststoffe, die zur Sättigung beitragen und eine gleichmäßigere Verdauung unterstützen können. Abends ausschließlich Gemüse zu essen ist kurzfristig möglich, stellt langfristig jedoch meist keine ausgewogene Mahlzeit dar, da insbesondere Protein und Fett fehlen können. Sinnvoll ist daher die Kombination aus Gemüse und einer geeigneten Proteinquelle.

Gut geeignet sind abends vor allem leicht verdauliche Gemüsesorten wie Zucchini, Spinat oder Karotten. Stark blähende oder sehr ballaststoffreiche Gemüsesorten können bei empfindlichen Personen abends zu Beschwerden führen und sollten individuell angepasst werden.

Zusammenfassung

Häufige Fragen

Kalorienarmes Gemüse zum Abnehmen enthält meist weniger als 25 kcal pro 100 g und eignet sich besonders gut für eine kalorienreduzierte Ernährung. Dazu zählen unter anderem Kopfsalat, Gurke, Tomaten, Zucchini, Spargel und Champignons.

Kein Gemüse regt den Stoffwechsel direkt an oder beschleunigt die Fettverbrennung. Es gibt keinen wissenschaftlich belegten „Stoffwechsel-Boost“ durch bestimmte Gemüsesorten.

Gemüse kann den Gewichtsverlust indirekt unterstützen, da es viel Volumen, Wasser und Ballaststoffe liefert und dadurch beim Erreichen eines Kaloriendefizits helfen kann. Der Effekt betrifft die Kalorienzufuhr, nicht den Energieverbrauch.

Für die Gewichtsentwicklung sind andere Faktoren deutlich entscheidender – insbesondere der Konsum verarbeiteter, energiedichter Lebensmittel und zuckergesüßter Getränke. Gemüse ist in diesem Zusammenhang kein Problem, sondern ein sinnvoller Bestandteil einer ausgewogenen Ernährung.

Für das Abnehmen ist nicht der Zeitpunkt entscheidend, sondern die Kalorienbilanz über den gesamten Tag. Abends eignen sich jedoch besonders kalorienarme und leicht verdauliche Gemüsesorten wie Kopfsalat, Gurke, Tomaten, Zucchini oder Spinat.

Wichtig ist, auch abends auf eine ausgewogene Mahlzeit zu achten – zum Beispiel durch die Kombination mit einer Proteinquelle.

Das hängt vor allem vom enthaltenen Nährstoff ab:

  • Rohes Gemüse enthält mehr hitzeempfindliche Vitamine wie Vitamin C (z. B. Paprika oder Brokkoli).
  • Gekochtes oder gedünstetes Gemüse kann die Bioverfügbarkeit bestimmter Nährstoffe erhöhen. Studien2 zeigen, dass die Aufnahme von Beta-Carotin aus gegartem Gemüse höher ist als aus rohem.

Zudem ist zu beachten, dass viele fettlösliche Mikronährstoffe (z. B. Carotinoide sowie die Vitamine A, D, E und K) nur in Kombination mit einer kleinen Menge Fett gut aufgenommen werden können. Bereits geringe Fettmengen reichen dafür aus.

Sinnvoll ist daher im Alltag eine Kombination aus rohem und gegartem Gemüse, ergänzt durch kleine Mengen Fett.

Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) empfiehlt mindestens 400 g Gemüse pro Tag. Diese Menge unterstützt eine ausreichende Nährstoffzufuhr und kann helfen, die Energiedichte der Ernährung zu senken.

Für den Gewichtsverlust ist jedoch entscheidend, dass die gesamte Kalorienzufuhr zur individuellen Situation passt.

Für das Abnehmen gibt es kein „bestes“ einzelnes Gemüse. Ein ausgewogener Ernährungsplan profitiert vielmehr von Vielfalt – etwa aus grünem Blattgemüse, Fruchtgemüse, Kohlgemüse und auch Wurzelgemüse.

Diese Abwechslung unterstützt die Versorgung mit unterschiedlichen Vitaminen, Mineralstoffen und sekundären Pflanzenstoffen. Für den Gewichtsverlust bleibt jedoch entscheidend, dass die Gesamternährung langfristig ein Kaloriendefizit ermöglicht.

Gemüse eignet sich grundsätzlich gut für eine Gewichtsreduktion, da es überwiegend eine niedrige Energiedichte aufweist und ein hohes Volumen liefert. Sehr kalorienarme Gemüsesorten wie Blattsalate, Zucchini, Gurken, Brokkoli oder Pilze können daher in größeren Mengen in die Ernährung integriert werden.

Auch energiereicheres Gemüse wie Kartoffeln, Mais oder Erbsen kann Teil eines ausgewogenen Ernährungsplans sein. Diese Gemüsesorten liefern zusätzlich verwertbare Kohlenhydrate und tragen zur Sättigung bei. Für den Gewichtsverlust ist jedoch nicht das einzelne Lebensmittel ausschlaggebend, sondern die Gesamtenergiezufuhr über den Tag.

Du kannst Saxenda® bestellen, wenn Dir ein Arzt ein gültiges Rezept ausgestellt hat. Danach ist die Bestellung über eine zertifizierte Versandapotheke möglich.

Ja, ein Wegovy® Rezept ist zwingend erforderlich, da das Medikament verschreibungspflichtig ist. Nur mit einer ärztlichen Verordnung darf es in Apotheken abgegeben werden – online oder vor Ort.

  1. Nour, M., Lutze, S. A., Grech, A., & Allman-Farinelli, M. (2018). The relationship between vegetable intake and weight outcomes: A systematic review of cohort studies. Nutrients, 10(11), 1626. https://doi.org/10.3390/nu10111626
  2. Tapsell, L. C., Batterham, M. J., Thorne, R. L., O’Shea, J. E., Grafenauer, S. J., Probst, Y. C., … Beck, E. J. (2014). Weight loss effects from vegetable intake: A 12-month randomised controlled trial. European Journal of Clinical Nutrition, 68(7), 778–785. https://doi.org/10.1038/ejcn.2014.39
  3. AOK – Die Gesundheitskasse. (o. J.). Kalterientabelle: So viele Kalorien stecken in Gemüse und Obst. https://www.aok.de/pk/magazin/ernaehrung/obstgemuese/kalorientabelle-so-viel-steckt-in-gemuese-und-obst/