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Süße ohne Kalorien – wie hilft Zuckerersatz beim Abnehmen?

Zucker bewusst ersetzen: Wo Süßstoffe helfen – und wo nicht

Geschrieben von
GoLighter Redaktion
Letzte Änderung
01.03.2026
Lesezeit
5
Minuten
Das Wichtigste in Kürze
  • Vor allem der Ersatz von zuckerhaltigen Getränken durch zuckerfreie oder zuckerarme Varianten kann effektiv Kalorien reduzieren.
  • Alle zugelassenen Süßstoffe und Zuckeraustauschstoffe gelten innerhalb der empfohlenen Höchstmengen (ADI) bzw. Herstellerangaben als sicher.
  • Süßstoffe allein machen nicht schlank; Abnehmerfolg erfordert ein Kaloriendefizit, Bewegung und dauerhafte Änderungen der Ess- und Lebensgewohnheiten.
Zuckerwürfel und Löffel mit Maßband als Symbol für den besten Zuckerersatz zum Abnehmen.

Abnehmen mit Zuckerersatz: Was empfehlen Fachgesellschaften?

Süßstoffe und Zuckeraustauschstoffe sind keine Wundermittel, sondern Werkzeuge, die dabei helfen können, ein Kaloriendefizit leichter einzuhalten. Leitlinien empfehlen vor allem den Umstieg auf zuckerfreie Getränke (ideal sind Mineral- oder Leitungswasser, ungesüßter Tee und Kaffee).

Beispiel: 1 Liter Cola enthält ca. 420 kcal, Cola Zero nur 2 kcal.

Für Menschen mit Adipositas gilt: Zuckerersatz ist nur ein Baustein in einem multimodalen Konzept mit Ernährung, Bewegung, Verhaltenstherapie und ggf. medikamentöser Unterstützung. Langfristig ist es sinnvoll, den Gesamtzuckerkonsum zu reduzieren.

Können Süßungsmittel das Abnehmen behindern?

  • Direkt: Nein – Süßstoffe sparen Kalorien und beeinflussen den Blutzuckerspiegel nicht.
  • Indirekt: Manche Menschen kompensieren unbewusst („Kalorienguthaben-Effekt“) oder entwickeln bei sehr süßlastiger Ernährung verstärkten Appetit auf andere kalorienreiche Lebensmittel.

Fazit: Süßungsmittel sind hilfreich beim Abnehmen, solange sie bewusst eingesetzt werden, Zucker ersetzen und nicht zu einer höheren Kalorienaufnahme an anderer Stelle führen.

Blutzucker, Heißhunger & Co. – wie wirken Süßungsmittel?

Süßstoffe liefern praktisch keine Kalorien und haben keine oder nur geringe Effekte auf Blutzucker und Insulin. Zuckeraustauschstoffe (Polyole) liefern geringe Mengen Energie und wirken nur leicht auf den Blutzucker.

Süßrezeptoren registrieren den süßen Geschmack, Hinweise auf metabolische Effekte außerhalb der Zunge sind jedoch nicht gesichert. Die verbreitete Hypothese, dass Süßstoffe durch eine „Gehirn-Täuschung“ Heißhunger auslösen, gilt als unbewiesen. Randomisierte kontrollierte Studien1 zeigen keine erhöhte Kalorienaufnahme oder gesteigerten Appetit.

Beobachtungen, dass übergewichtige Menschen häufiger Süßstoffe nutzen, erklären sich häufig durch reverse Kausalität: Menschen, die bereits übergewichtig sind und bewusst Kalorien sparen möchten, greifen eher zu Süßstoffen. Das Gewicht bzw. der Wunsch, Kalorien zu reduzieren, ist also die Ursache, nicht die Folge des Süßstoffkonsums.

Welche Zuckerersatzstoffe gibt es und sind alle zum Abnehmen geeignet?

Süßstoffe (meist kalorienfrei, sehr hohe Süßkraft):

  • Saccharin, Aspartam, Acesulfam-K, Sucralose, Stevia, Cyclamat

Zuckeraustauschstoffe (Zuckeralkohole, liefern ca. 2 kcal/g):

  • Erythrit (nahezu kalorienfrei), Xylit, Sorbit, Maltit, Isomalt, Laktit

Nicht dazu gehören: Honig, Agavendicksaft, Ahornsirup – sie sind kalorienreich wie Zucker.

Die wichtigsten Süßstoffe im Überblick:

Name Süßkraft (im Vergleich zu Haushaltszucker) Kalorien Verwendung in Lebensmitteln
Saccharin 300–500x 0 kcal Light-Getränke, Backwaren, Konserven, Arzneimittel
Aspartam 180–200x 4 kcal/g Light-Getränke, Joghurt, Kaugummi, Desserts, Arzneimittel
Acesulfam-K 200x 0 kcal Light-Getränke, Backwaren, Süßwaren, Milchprodukte
Sucralose 600x 0 kcal Backwaren, Süßwaren, Light-Getränke, Milchprodukte, Saucen
Steviolglycoside 200–300x 0 kcal Light-Getränke, Süßwaren, Milchprodukte, Backwaren, Saucen
Cyclamat 30–50x 0 kcal Light-Getränke, Backwaren, Desserts, Arzneimittel

Die wichtigsten Zuckeraustauschstoffe im Überblick:

Name Süßkraft (im Vergleich zu Haushaltszucker) Kalorien Verwendung in Lebensmitteln
Erythrit 0,7x 0 kcal Zuckerfreie Süßwaren, Kaugummi, Backwaren, Schokolade, Getränke
Xylit (Birkenzucker) 1x 2,4 kcal/g Kaugummi, Bonbons, Zahnpasta, Backwaren, Marmelade
Sorbit 0,6x 2,6 kcal/g Diabetikerprodukte, Kaugummi, Backwaren, Konserven, Eiscreme
Maltit 0,9x 2,1 kcal/g Zuckerfreie Schokolade, Kaugummi, Backwaren, Eiscreme
Isomalt 0,5x 2 kcal/g Zuckerfreie Süßwaren, Kaugummi, Backwaren, Schokolade
Laktit 0,4x 2 kcal/g Diabetikerprodukte, Backwaren, Süßwaren

Sind Süßungsmittel sicher?

Immer wieder kursieren Mythen und Panikmeldungen über angebliche Gesundheitsrisiken von Süßstoffen. Tatsächlich bewertet das BfR (Bundesinstitut für Risikobewertung) zugelassene Süßstoffe als sicher, solange die ADI-Werte (Acceptable Daily Intake) eingehalten werden. Die täglichen Höchstmengen liegen jedoch so hoch, dass man extrem große Mengen gesüßter Lebensmittel konsumieren müsste, um sie zu überschreiten.

Für Zuckeraustauschstoffe gibt es keine festgelegten ADI-Werte – Hersteller dürfen die Menge selbst bestimmen. Allerdings können große Mengen bei manchen Menschen zu Verdauungsproblemen führen; deshalb müssen Produkte mit mehr als 10 % Zuckeraustauschstoffen den Hinweis „Kann bei übermäßigem Verzehr abführend wirken“ tragen. Bei manchen Zuckeraustauschstoffen, z. B. Erythrit, ist die Studienlage noch unklar. Vor allem mögliche langfristige Auswirkungen hoher Dosen müssen noch weiter erforscht werden.

Da Süßungsmittel in Deutschland als Lebensmittelzusatz gelten, müssen sie ein Zulassungsverfahren durchlaufen und auf Produkten als Zusatzstoff ausgewiesen sein. Das heißt: Alle in Deutschland zugelassenen Süßungsmittel wurden auf ihre Sicherheit und Verträglichkeit geprüft und als unbedenklich eingestuft.

Zucker reduzieren – das kannst Du tun
  • Getränke tauschen: gesüßte Getränke zum Beispiel durch Light-Getränke, Wasser, ungesüßten Tee oder Schorlen ersetzen.

  • Zucker schrittweise reduzieren: Kaffee, Tee, Joghurt oder Rezepte Schritt für Schritt weniger süßen.

  • Früchte statt Süßes: Obst liefert Süße, Ballaststoffe und Vitamine und oft weniger Kalorien als Süßigkeiten.

  • Bewusst einkaufen: Fertigprodukte prüfen und auf versteckten Zucker achten.

  • Süßes bewusst genießen: Kleine Mengen erlauben und Portionen kontrollieren.

  • Süßstoffe gezielt nutzen und Kalorien sparen.

Zusammenfassung

Häufige Fragen

Kalorienfreie Süßstoffe wie Stevia oder Sucralose sowie kalorienarme Zuckeraustauschstoffe wie Erythrit können helfen, Kalorien einzusparen und so ein Kaloriendefizit zu unterstützen – insbesondere bei Getränken. Langfristig ist es jedoch empfehlenswert, den Zucker insgesamt zu reduzieren.

Ja. Alle in Deutschland zugelassenen Süßstoffe und Zuckeraustauschstoffe gelten bis zu den empfohlenen Tageshöchstmengen (ADI) bzw. Verzehrempfehlungen als sicher. Belege für gesundheitliche Schäden bei realistischem Konsum fehlen.

Kalorienfreie Süßstoffe wie Stevia oder Sucralose erhöhen den Blutzucker nicht. Zuckeraustauschstoffe wie Xylit oder Sorbit liefern geringe Energie und können den Blutzucker leicht beeinflussen, jedoch deutlich weniger als Haushaltszucker oder natürliche Zuckerquellen wie Honig oder Agavendicksaft.

Zuckeralkohole wie Erythrit und Xylit sind am besten geeignet, da sie Volumen und Struktur ähnlich wie Zucker liefern. Kalorienfreie Süßstoffe sind sehr viel süßer und liefern kaum Masse, daher eignen sie sich nur begrenzt für Backwaren.

Das ist individuell unterschiedlich. Süßstoffe können das Appetitverhalten leicht beeinflussen, aber klar belegte, langfristige Effekte auf Heißhunger gibt es nicht. Langfristig ist ein bewusster Umgang mit zuckerhaltigen Lebensmitteln sinnvoll.

Natürliche Zuckerquellen wie Honig, Ahornsirup oder Agavendicksaft enthalten ähnlich viele Kalorien wie Haushaltszucker und eignen sich daher nicht zur Kalorienreduktion.

Nein, Wegovy® kaufen ohne Rezept ist nicht möglich. Das Medikament ist verschreibungspflichtig und kann nur mit einer ärztlichen Verordnung in der Apotheke erworben werden.

Ja, ein Saxenda® Rezept ist erforderlich. Das Medikament darf nur mit ärztlicher Verordnung in Apotheken – online oder vor Ort – abgegeben werden.

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  2. Miller, P. E., & Perez, V. (2014). Low-calorie sweeteners and body weight and composition: a meta-analysis of randomized controlled trials and prospective cohort studies. The American Journal of Clinical Nutrition, 100(3), 765–777. https://doi.org/10.3945/ajcn.113.082826
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  5. Rogers, P. J., Hogenkamp, P. S., de Graaf, C., Higgs, S., Lluch, A., Ness, A. R., Penfold, C., Perry, R., Putz, P., Yeomans, M. R., & Mela, D. J. (2016). Does low-energy sweetener consumption affect energy intake and body weight? A systematic review, including meta-analyses, of the evidence from human and animal studies. International Journal of Obesity (2005) , 40(3), 381–394. https://doi.org/10.1038/ijo.2015.177
  6. Rogers, Peter J., & Appleton, K. M. (2021). The effects of low-calorie sweeteners on energy intake and body weight: a systematic review and meta-analyses of sustained intervention studies. International Journal of Obesity (2005) , 45(3), 464–478. https://doi.org/10.1038/s41366-020-00704-2
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  10. Tey, S. L., Salleh, N. B., Henry, J., & Forde, C. G. (2017b). Effects of aspartame-, monk fruit-, stevia- and sucrose-sweetened beverages on postprandial glucose, insulin and energy intake. International Journal of Obesity (2005) , 41(3), 450–457. https://doi.org/10.1038/ijo.2016.225
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  12. Laviada-Molina, H., Molina-Segui, F., Pérez-Gaxiola, G., Cuello-García, C., Arjona-Villicaña, R., Espinosa-Marrón, A., & Martinez-Portilla, R. J. (2020). Effects of nonnutritive sweeteners on body weight and BMI in diverse clinical contexts: Systematic review and meta-analysis. Obesity reviews : an official journal of the International Association for the Study of Obesity, 21(7), e13020. https://doi.org/10.1111/obr.13020
  13. S3 Leitlinie zur Prävention und Therapie der Adipositas (2024): https://register.awmf.org/assets/guidelines/050-001l_S3_Praevention-Therapie-Adipositas_2024-10.pdf
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  2. Laffitte, A., Neiers, F., & Briand, L. (2014). Functional roles of the sweet taste receptor in oral and extraoral tissues. Current Opinion in Clinical Nutrition & Metabolic Care, 17(4), 379–385. https://doi.org/10.1097/mco.0000000000000058
  3. Süßungsmittel: Was sind Süßstoffe und Zuckeraustauschstoffe? | Verbraucherzentrale.de. (n.d.). Verbraucherzentrale.de. https://www.verbraucherzentrale.de/wissen/lebensmittel/kennzeichnung-und-inhaltsstoffe/suessungsmittel-was-sind-suessstoffe-und-zuckeraustauschstoffe-81624
  4. Süßungsmittel – Süße ohne Reue? | Verbraucherzentrale Hamburg. (n.d.). https://www.vzhh.de/themen/lebensmittel-ernaehrung/zusatzstoffe-e-nummern/suessungsmittel-suesse-ohne-reue
  5. Risikobewertung, B. F. (2023). Süßungsmittel: Mehrheit der Studien bestätigt keine Gesundheitsbeeinträchtigung - allerdings ist die Studienlage unzureichend: Stellungnahme Nr. 004/2023 des BfR vom 07. Februar 2023 (Bewertungsstand 23. September 2019). Bundesinstitut Für Risikobewertung Fachgruppe ZEBET - Datenbank Und Informationsbeschaffung Abteilung Experimentelle Toxikologie Und ZEBET. https://doi.org/10.17590/20230207-070309
  6. BLE  -  Pressemitteilungen - Zucker: Nahrungsverwendung sinkt um zehn Prozent. (n.d.). https://www.ble.de/SharedDocs/Pressemitteilungen/DE/2025/250210_Zuckerbilanz.html