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Wie verschiedene Wirkstoffe das Essverhalten beeinflussen können – und welche Antidepressiva als eher gewichtsneutral gelten.

Viele Betroffene fragen sich: Warum nimmt man von Antidepressiva zu?
Wichtig ist die Abgrenzung zu Antipsychotika (Neuroleptika). Diese Medikamente – etwa Olanzapin oder Quetiapin – sind deutlich häufiger und stärker mit Gewichtszunahme verbunden als die meisten Antidepressiva. Der vorliegende Artikel bezieht sich ausschließlich auf Antidepressiva.
Wichtig ist: Antidepressiva erzeugen kein Fett „von selbst“. Eine Gewichtszunahme durch Antidepressiva entsteht nur, wenn über längere Zeit mehr Energie aufgenommen als verbraucht wird.
Einige Wirkstoffe können Prozesse beeinflussen, die indirekt die Energiebilanz verändern. Wie stark sich diese Effekte zeigen, ist individuell unterschiedlich – nicht jede Person nimmt unter einem bestimmten Antidepressivum zu.
Bestimmte Antidepressiva – etwa Mirtazapin oder einige trizyklische Antidepressiva – blockieren Histamin-H1-Rezeptoren. Diese spielen eine Rolle in der Appetitregulation. Die Folge kann ein gesteigertes Hungergefühl sein.
Serotonin reguliert Hunger und Sättigung. Je nach Wirkstoff und Therapiedauer kann sich das Essverhalten dadurch verändern.
Dopamin ist Teil des Belohnungssystems. Veränderungen können emotionales Essen oder verstärktes Verlangen nach bestimmten Lebensmitteln begünstigen.
Manche Antidepressiva wirken dämpfend oder müde machend. Sinkt dadurch die spontane Bewegung im Alltag, kann der Energieverbrauch abnehmen.
Geht eine Depression mit Appetitverlust einher, kann sich unter erfolgreicher Therapie das Essverhalten normalisieren. Auch dadurch kann das Gewicht steigen.
Der Zusammenhang zwischen Antidepressiva und Gewichtszunahme ist indirekt – über Appetit, Verhalten und Aktivität.
Nicht jedes Antidepressivum beeinflusst das Gewicht gleich stark. Studien zeigen Unterschiede zwischen einzelnen Wirkstoffen. Wie stark sich das Gewicht unter einem bestimmten Medikament verändert, ist jedoch individuell unterschiedlich. Nicht jede Person reagiert mit einer Gewichtszunahme.
Diese Wirkstoffe können bei einem Teil der Patientinnen und Patienten mit Appetitsteigerung oder moderater Gewichtszunahme einhergehen.
Hier werden Gewichtszunahmen beschrieben, sie fallen jedoch meist geringer aus und sind nicht zwingend.
Diese Wirkstoffe gelten in Studien überwiegend als gewichtsneutral.
Falls sich das Gewicht deutlich verändert, kann dies ärztlich besprochen werden. Oft gibt es individuelle Anpassungsmöglichkeiten.
Leichte Gewichtszunahmen unter einer antidepressiven Therapie sind möglich und verlaufen häufig moderat. Entscheidend ist, Veränderungen frühzeitig wahrzunehmen.
Hilfreich können sein:
Da eine Gewichtszunahme nur bei einem längerfristigen Energieüberschuss entsteht, kann es hilfreich sein, den eigenen Energiebedarf zu kennen. So lässt sich besser einschätzen, ob die aktuelle Nahrungsmenge dazu passt.
Wenn das Gewicht deutlich zunimmt oder als belastend empfunden wird, sollte dies ärztlich besprochen werden. Je nach individueller Situation kommen infrage:
Wichtig ist: Die psychische Stabilität hat Priorität. Medikamente sollten niemals eigenständig abgesetzt oder gewechselt werden.
Wenn zusätzlich eine diagnostizierte Adipositas (BMI ≥ 30 oder ≥ 27 mit Begleiterkrankungen) vorliegt, kann eine eigenständige, ärztlich begleitete Adipositastherapie sinnvoll sein. Diese erfolgt unabhängig von der antidepressiven Behandlung und nach klarer medizinischer Indikation.
Antidepressiva führen nicht direkt zu Fettzunahme. Eine Gewichtszunahme kann entstehen, wenn sich Appetit, Sättigung oder Aktivitätsniveau verändern und dadurch ein Energieüberschuss entsteht.
Häufiger assoziiert sind Trizyklika, Mirtazapin und Paroxetin. Andere Wirkstoffe wie Bupropion gelten eher als gewichtsneutral.
Es kommt nicht zu einer „Stoffwechselblockade“. Fettzunahme entsteht nur bei einem anhaltenden Energieüberschuss.
Einige Wirkstoffe können Appetit steigern oder Müdigkeit verursachen, was indirekt die Energiebilanz beeinflusst.
Der zeitliche Verlauf ist wirkstoffabhängig und individuell unterschiedlich.
Bei Mirtazapin oder Trizyklika kann es früh zu einer Appetitsteigerung kommen. Ob und wie schnell das Gewicht steigt, hängt jedoch davon ab, ob dadurch tatsächlich ein anhaltender Energieüberschuss entsteht.
Bei vielen SSRI sind Veränderungen moderat oder treten – wenn überhaupt – im Verlauf einer längeren Therapie auf. Nicht alle Betroffenen nehmen zu.
Höheres Risiko: Amitriptylin, Doxepin, Trimipramin, Mirtazapin, Paroxetin.
Eher gewichtsneutral: Fluoxetin, Agomelatin, häufig auch Bupropion.
Individuelle Unterschiede sind möglich.
Hilfreich sind regelmäßige Mahlzeiten, bewusste Portionsgrößen, ausreichende Bewegung und Orientierung am eigenen Energiebedarf. Bei deutlicher Gewichtszunahme sollte ärztlich geprüft werden, ob eine Anpassung sinnvoll ist.
Nein, Wegovy® kaufen ohne Rezept ist nicht möglich. Das Medikament ist verschreibungspflichtig und kann nur mit einer ärztlichen Verordnung in der Apotheke erworben werden.
Nein, Saxenda® kaufen ohne Rezept ist nicht erlaubt. Das Medikament ist verschreibungspflichtig und darf nur mit einer ärztlichen Verordnung in Apotheken abgegeben werden.