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Warum die Wirksamkeit von Slimming Patches nicht belegt ist und was Studien zeigen

Für Abnehmpflaster gibt es derzeit keine belastbaren wissenschaftlichen Belege für eine relevante Gewichtsabnahme. Zwar werben viele Hersteller mit Effekten auf Stoffwechsel, Fettverbrennung oder Appetit, aussagekräftige Wirksamkeitsnachweise fehlen jedoch.
Selbst wenn einzelne Inhaltsstoffe in Studien untersucht wurden, bedeutet das nicht automatisch, dass sie auch als Pflaster wirken. Die Haut bildet eine natürliche Schutzbarriere, sodass viele Wirkstoffe nur begrenzt oder möglicherweise gar nicht in ausreichender Menge aufgenommen werden.
Die Zusammensetzung von Abnehmpflastern unterscheidet sich je nach Hersteller. Häufig enthalten sie pflanzliche Stoffe, Stimulanzien oder andere Substanzen, denen von den Anbietern Wirkungen wie „Stoffwechsel anregen“, „Fettverbrennung fördern“ oder „Appetit reduzieren“ zugeschrieben werden.
Bereits die beworbenen Wirkmechanismen sind kritisch zu betrachten. Aussagen wie „den Stoffwechsel anregen“ oder „die Fettverbrennung fördern“ vereinfachen komplexe Vorgänge im Körper und werden häufig zu Marketingzwecken verwendet. Für eine relevante Gewichtsabnahme durch diese Effekte gibt es keine wissenschaftlichen Belege.
Zu den häufigsten Inhaltsstoffen gehören:
Ein aktueller Trend sind GLP-1-Patches (GLP-1-Pflaster). Sie werden teilweise als Alternative zu verschreibungspflichtigen Medikamenten wie Wegovy® beworben.
Die meisten dieser Produkte enthalten weder Semaglutid noch andere zur Gewichtsreduktion zugelassene Wirkstoffe wie Liraglutid. Stattdessen bestehen sie häufig aus Mischungen verschiedener Inhaltsstoffe wie Berberin, Glutamin oder Chrom.
Für diese Produkte gibt es keine wissenschaftlichen Nachweise, dass sie über die Haut aufgenommen werden und eine vergleichbare Wirkung auf Appetit, Sättigung oder Körpergewicht entfalten.
Die wissenschaftliche Datenlage zu Abnehmpflastern ist sehr begrenzt. Bisher existiert lediglich eine kleine klinische Studie zu einem Pflaster mit Alpha-Liponsäure (ALA).
Die Aussagekraft dieser Untersuchung ist jedoch stark eingeschränkt. Die Studie lief nur zwei Wochen, umfasste eine kleine Anzahl von Teilnehmenden und untersuchte ausschließlich lokale Veränderungen an einer einzelnen Körperstelle. Zudem wurde weder eine langfristige Gewichtsabnahme noch eine Veränderung des Körpergewichts insgesamt untersucht.
Wichtig ist: Die meisten Pflaster zum Abnehmen werden mit einer Gewichtsabnahme des gesamten Körpers beworben. Die Studie untersuchte jedoch lediglich lokale Veränderungen des Unterhautfettgewebes am Oberarm. Dabei wurde eine leichte Verringerung des Unterhautfettgewebes beobachtet. Ob dieser Effekt tatsächlich auf das Pflaster zurückzuführen ist und ob er sich auf andere Körperregionen oder das Körpergewicht insgesamt übertragen lässt, bleibt jedoch unklar.
Ob und in welchem Ausmaß Pflaster zum Abnehmen zur Gewichtsreduktion beitragen können, ist wissenschaftlich nicht belegt. Unabhängig davon können Nebenwirkungen auftreten. Da viele Produkte nicht als Arzneimittel zugelassen sind, sind Dosierung, Reinheit und Qualität der enthaltenen Stoffe häufig nicht in gleicher Weise kontrolliert wie bei zugelassenen Arzneimitteln.
Mögliche Nebenwirkungen sind:
Da häufig unklar ist, welche Mengen der enthaltenen Stoffe tatsächlich über die Haut aufgenommen werden, lassen sich Wirkung und mögliche Nebenwirkungen nur eingeschränkt beurteilen.
Abnehmpflaster und verschreibungspflichtige Medikamente zur Gewichtsreduktion unterscheiden sich grundlegend. Zugelassene Arzneimittel müssen ihre Wirksamkeit und Sicherheit in klinischen Studien nachweisen. Für Abnehmpflaster liegen solche Nachweise in der Regel nicht vor. Deshalb lassen sich Abnehmpflaster nicht mit Medikamenten wie Wegovy®, Saxenda® oder Mounjaro® vergleichen.
Für eine nachhaltige Gewichtsabnahme empfehlen medizinische Leitlinien ein individuell angepasstes Behandlungskonzept. Welche Maßnahmen infrage kommen, hängt unter anderem vom Körpergewicht, möglichen Begleiterkrankungen und den persönlichen Therapiezielen ab.
Zu den wissenschaftlich untersuchten Behandlungsmöglichkeiten gehören:
Während für Abnehmpflaster keine belastbaren Wirksamkeitsnachweise vorliegen, wurden verschiedene verschreibungspflichtige Medikamente zur Gewichtsreduktion in klinischen Studien untersucht.
Dazu gehören unter anderem:
Im Gegensatz zu Abnehmpflastern liegen für diese Arzneimittel belastbare klinische Daten zur Gewichtsreduktion vor. Sie sind für bestimmte Patientengruppen zugelassen und werden als Teil eines ganzheitlichen Behandlungskonzepts eingesetzt.
Für Abnehmpflaster gibt es derzeit keine belastbaren wissenschaftlichen Belege für eine Gewichtsabnahme. Weder die Wirksamkeit der Produkte noch die Aufnahme der enthaltenen Wirkstoffe über die Haut wurden ausreichend untersucht.
Für Abnehmpflaster gibt es derzeit keine belastbaren wissenschaftlichen Belege für eine Gewichtsabnahme. Weder die Wirksamkeit der Produkte noch die Aufnahme der enthaltenen Wirkstoffe über die Haut wurden ausreichend untersucht.
Abnehmpflaster enthalten unterschiedliche Wirkstoffe. Die Hersteller geben an, dass diese über die Haut aufgenommen werden und beispielsweise den Appetit, den Stoffwechsel oder die Fettverbrennung beeinflussen sollen.
Wissenschaftliche Nachweise dafür, dass die enthaltenen Stoffe in relevanten Mengen über die Haut aufgenommen werden und dadurch eine Gewichtsabnahme bewirken, liegen nicht vor.
Das Pflaster wird je nach Hersteller auf Bauch, Rücken, Oberarm oder Oberschenkel aufgeklebt und verbleibt dort meist mehrere Stunden bis zu einem Tag.
Abnehmpflaster enthalten unterschiedliche Wirkstoffe. Die Hersteller geben an, dass diese über die Haut aufgenommen werden und beispielsweise den Appetit, den Stoffwechsel oder die Fettverbrennung beeinflussen sollen.
Wissenschaftliche Nachweise dafür, dass die enthaltenen Stoffe in relevanten Mengen über die Haut aufgenommen werden und dadurch eine Gewichtsabnahme bewirken, liegen nicht vor.
Das Pflaster wird je nach Hersteller auf Bauch, Rücken, Oberarm oder Oberschenkel aufgeklebt und verbleibt dort meist mehrere Stunden bis zu einem Tag.
Nein. Für Abnehmpflaster gibt es keine belastbaren Wirksamkeitsnachweise. Zugelassene Medikamente wie Wegovy®, Saxenda® oder Mounjaro® wurden dagegen in großen klinischen Studien untersucht und sind für bestimmte Patientengruppen zugelassen.
Nein. Für Abnehmpflaster gibt es keine belastbaren Wirksamkeitsnachweise. Zugelassene Medikamente wie Wegovy®, Saxenda® oder Mounjaro® wurden dagegen in großen klinischen Studien untersucht und sind für bestimmte Patientengruppen zugelassen.
Ja. Je nach Inhaltsstoffen können Hautreizungen, Rötungen, Juckreiz oder allergische Reaktionen auftreten. Da viele Produkte nicht als Arzneimittel zugelassen sind, bestehen zudem Unsicherheiten hinsichtlich Dosierung, Qualität und Sicherheit.
Ja. Je nach Inhaltsstoffen können Hautreizungen, Rötungen, Juckreiz oder allergische Reaktionen auftreten. Da viele Produkte nicht als Arzneimittel zugelassen sind, bestehen zudem Unsicherheiten hinsichtlich Dosierung, Qualität und Sicherheit.
Du kannst Wegovy® bestellen, wenn Dir ein Arzt ein gültiges Rezept ausgestellt hat. Anschließend ist die Bestellung über eine zertifizierte Versandapotheke möglich.
Du kannst Wegovy® bestellen, wenn Dir ein Arzt ein gültiges Rezept ausgestellt hat. Anschließend ist die Bestellung über eine zertifizierte Versandapotheke möglich.
Ja, Wegovy® Pille kaufen kannst Du nur mit einem ärztlichen Rezept. Das Medikament ist verschreibungspflichtig und kann ausschließlich mit einer gültigen Verordnung in der Apotheke erworben werden.
Ja, Wegovy® Pille kaufen kannst Du nur mit einem ärztlichen Rezept. Das Medikament ist verschreibungspflichtig und kann ausschließlich mit einer gültigen Verordnung in der Apotheke erworben werden.
Ein Saxenda® Online Rezept ist bei bestimmten Telemedizin-Anbietern möglich – vorausgesetzt, eine ärztliche Beratung erfolgt und es bestehen keine medizinischen Einwände.
Ein Saxenda® Online Rezept ist bei bestimmten Telemedizin-Anbietern möglich – vorausgesetzt, eine ärztliche Beratung erfolgt und es bestehen keine medizinischen Einwände.