Abnehmen als Mann: Gesund Gewicht reduzieren

Was Männer beim Abnehmen wissen sollten – von Kalorienbedarf bis Krafttraining

Ein übergewichtiger Mann misst mit einem Maßband seinen Bauchumfang, Symbolbild für Abnehmen Mann.

Abnehmen folgt für Männer und Frauen demselben Grundprinzip: Es muss mehr Energie verbraucht werden, als der Körper über die Nahrung aufnimmt. Allerdings gibt es Unterschiede bei Muskelmasse, Fettverteilung und hormonellen Einflüssen. Männer haben meist mehr Muskelmasse1, was einen leicht höheren Energieverbrauch bedeutet – gleichzeitig neigen sie zur Fettansammlung am Bauch.2 In diesem Artikel erfährst Du, wie Du als Mann gesund abnehmen, Deine Muskelmasse erhalten und Bauchfett langfristig reduzieren kannst – mit nachhaltigen Strategien statt Crash-Diäten

Letzte Änderung
27.08.2025
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Minuten

Energieverbrauch & Kalorienbilanz: Das Grundprinzip beim Abnehmen

Damit der Körper Fett abbaut, muss er mehr Kalorien verbrennen, als er über die Nahrung aufnimmt. Dein täglicher Kalorienbedarf (Gesamtumsatz) setzt sich aus zwei Teilen zusammen:

  • Grundumsatz: Energie für lebenswichtige Funktionen wie Atmung und Stoffwechselprozesse. Dieser wird von Körpergewicht, Größe, Alter, Geschlecht – und auch der Organmasse – beeinflusst. Besonders Leber, Gehirn und Nieren sind sehr stoffwechselaktiv.
  • Leistungsumsatz: Energie für Bewegung und körperliche Aktivität.

Grundumsatz berechnen

Nutze die Mifflin-St. Jeor-Formel3, um Deinen Grundumsatz (Basal Metabolic Rate, BMR) zu berechnen.

Männer: (10 × Gewicht in kg) + (6,25 × Größe in cm) – (5 × Alter in Jahren) + 5

Leistungsumsatz berechnen

Der Leistungsumsatz hängt von Deiner Aktivität ab und wird mit dem PAL-Wert (Physical Activity Level)4 berechnet:

PAL-Wert Aktivität
1,2 Ausschließlich sitzend oder liegend (z. B. bei immobilen Personen)
1,4-1,5 Vorwiegend sitzende Tätigkeit (z. B. Büroangestellte) und wenig körperlich aktive Freizeit
1,6-1,7 Sitzend, mit teilweise stehender oder gehender Tätigkeit (z. B. Berufskraftfahrer, Laborpersonal) und moderate Freizeitaktivitäten
1,8-1,9 Überwiegend gehende oder stehende Tätigkeit (z. B. Pflegekräfte, Servicepersonal)
2,0-2,4 Körperlich sehr anstrengende Tätigkeiten (z. B. auf dem Bau arbeitende Personen, Leistungssportler)

Gesamtumsatz berechnen

Multipliziere Deinen Grundumsatz mit dem PAL-Wert:

Gesamtumsatz = Grundumsatz × PAL-Wert

Das ist der tägliche Kalorienbedarf, um das aktuelle Gewicht zu halten.

Kaloriendefizit berechnen

Ziehe 300-500 kcal vom Gesamtbedarf ab. Das sorgt für eine gesunde Fettabnahme von etwa 0,5-1,0 kg pro Woche.4

Beispiel: 2.700 kcal – 500 kcal = 2.200 kcal / Tag für den Fettabbau

Warum das wichtig ist: Nur wenn Du Deinen Bedarf kennst, kannst Du Ernährung und Bewegung gezielt auf Dein Abnehmziel abstimmen – und bleibst in einem Bereich, der Fettabbau ermöglicht, aber Muskelmasse erhält.

Nehmen Männer anders ab als Frauen?

Männer haben im Durchschnitt:

  • Mehr Muskelmasse (36-40 % des Körpergewichts)1
  • Weniger Körperfett (27-31 %)
  • Höhere Testosteronspiegel, die Muskelaufbau und Fettstoffwechsel fördern1,2,5

Frauen speichern Fett eher an Hüften und Oberschenkeln, während Männer zu viszeralem Fett im Bauchraum neigen.

Das kann dazu führen, dass Männer in der Anfangsphase einer Diät scheinbar schneller Gewicht verlieren. Ein Grund dafür: Viszerales Bauchfett ist stoffwechselaktiver und wird vom Körper leichter abgebaut als das subkutane (unter der Haut) Fettgewebe an Hüften oder Oberschenkeln.2

Langfristig gleichen sich die Unterschiede zwischen Männern und Frauen aus – denn für den Abnehmerfolg ist die konsequente Einhaltung eines Kaloriendefizits entscheidend. Unterstützend wirken regelmäßige Bewegung und eine ausgewogene Ernährung.5

Am Bauch abnehmen als Mann: Warum ist es so schwer?

Viszerales Fett im Bauchraum:

  • umhüllt Organe wie Leber und Darm
  • produziert entzündungsfördernde Botenstoffe
  • erhöht das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Typ-2-Diabetes und Bluthochdruck

Viele Männer möchten gezielt am Bauch abnehmen – doch genau das ist nicht möglich. Der Körper entscheidet selbst, aus welchen Fettdepots er Energie freisetzt. Lokale Übungen wie Sit-ups oder Unterarmstütz führen nicht zu einem punktuellen Fettabbau („Spot-Reduction-Mythos“).4

Bauchfett abnehmen als Mann: 5 Tipps

Tipp 1: Kaloriendefizit schaffen: Fett verliert man nur, wenn der Körper mehr Energie verbraucht, als er aufnimmt. Der Körper entscheidet selbst, welche Fettreserven er zuerst abbaut – gezieltes „Bauchfett wegtrainieren“ ist nicht möglich.

Tipp 2: Krafttraining & Ausdauertraining kombinieren: Krafttraining erhält Muskeln bzw. dient dem Muskelaufbau und steigert den Energieverbrauch. Ausdauertraining unterstützt die Fettverbrennung und stärkt Herz und Kreislauf.

Tipp 3: Stress abbauen & erholsam schlafen: Chronischer Stress und schlechter Schlaf können den Cortisol-Spiegel erhöhen und Bauchfett fördern. Plane ausreichend Schlaf und nutze Entspannungstechniken11.

Tipp 4: Ausgewogen essen: Ballaststoffe sättigen länger, stabilisieren den Blutzucker und reduzieren Heißhunger. Bevorzuge Vollkorn, Hülsenfrüchte, Gemüse und Leinsamen.6

Tipp 5: Motivation aufrechterhalten & Routinen schaffen

  • Realistische Ziele setzen: 0,5kg Fettverlust pro Woche ist ein gesunder Richtwert.4
  • Erfolge sichtbar machen: Fotos oder Maßband zeigen oft mehr als die Zahl auf der Waage.
  • Routinen aufbauen: Plane Training und Mahlzeiten fest ein. Lege Sportkleidung bereit oder blocke feste Zeitfenster.
  • Motivation stärken: Erinnere Dich an Dein „Warum“ – Dein persönliches Ziel. Kleine Rückschläge sind normal, entscheidend ist, weiterzumachen.
  • Unterstützung suchen: Trainingspartner, ein Coach oder Apps können Struktur geben.

Ernährungsplan für Männer zum Abnehmen?

Viele Diäten versprechen schnelle Erfolge – doch oft folgt im Anschluss der Jo-Jo-Effekt. Wer als Mann dauerhaft abnehmen will, braucht keine radikale Diät, sondern eine nachhaltige und alltagstaugliche Ernährungsstrategie. Ziel ist es, den Körper mit allen wichtigen Nährstoffen zu versorgen, Heißhunger zu vermeiden, die Muskulatur zu erhalten und dennoch weniger Energie aufzunehmen, als verbraucht wird.

Ballaststoffreiche Lebensmittel unterstützen das Sättigungsgefühl und können helfen, Heißhungerattacken vorzubeugen. Sie verlangsamen die Verdauung und sorgen für eine gleichmäßigere Blutzuckerkurve.6 Das kann ein hilfreicher Faktor sein, um ein Kaloriendefizit einzuhalten – eine wichtige Voraussetzung fürs Abnehmen. Allerdings sind Heißhungerattacken meist multifaktoriell (von vielen Faktoren abhängig) bedingt und häufig auch das Ergebnis von Gewohnheiten oder emotionaler Konditionierung.

Wichtige Bausteine für Deine Ernährung:

  • Proteinreich essen: Unterstützt den Muskelerhalt und sorgt für länger anhaltende Sättigung.
  • Komplexe Kohlenhydrate bevorzugen: Vollkornprodukte, Hülsenfrüchte und Gemüse halten den Blutzuckerspiegel stabil und machen länger satt.
  • Ballaststoffreiche Kost einbauen: Trägt zur Sättigung bei und reguliert den Blutzucker.
  • Gesunde Fette integrieren: Nüsse, Samen, pflanzliche Öle (z. B. Lein- oder Rapsöl) liefern essenzielle Fettsäuren.
  • Energiedichte Lebensmittel einschränken: Süßwaren, Snacks, Fast Food, Softdrinks und Fertiggerichte sind energiedicht und nährstoffarm. Ihre hohe Schmackhaftigkeit kann einen übermäßigen Verzehr begünstigen, was die Energieaufnahme erhöht und das Abnehmen erschwert. Auch Alkohol trägt durch seine Kaloriendichte zu einem schnellen Kalorienüberschuss bei.

Trainingsplan für Männer zum Abnehmen & Muskelaufbau

Bewegung ist entscheidend für die Gesundheit, den Erhalt bzw. Aufbau der Muskelmasse und die Gewichtsstabilisierung. Allein führt sie jedoch selten zu großem Fettabbau, da der zusätzliche Kalorienverbrauch oft gering ist und mehr Appetit entstehen kann. Entscheidend bleibt ein Kaloriendefizit. Training unterstützt dabei, steigert den Energieverbrauch und hilft, das Gewicht langfristig zu halten.

Gut zu wissen! Muskelmasse verbraucht mehr Energie als Fettgewebe, allerdings ist der Effekt auf den Kalorienverbrauch gering: 1 kg Muskelmasse benötigt etwa 10-15 kcal zusätzlich pro Tag.

Bewegungsempfehlungen der Weltgesundheitsorganisation (WHO)7:

  • 3-mal Krafttraining pro Woche, je 30-45 Minuten: Fokus auf Ganzkörperübungen wie Kniebeugen, Kreuzheben und Bankdrücken. Ziel: Muskelaufbau und dadurch Erhöhung des Grundumsatzes.
  • Mindestens 150 Minuten Ausdauertraining pro Woche, z. B. aufgeteilt in 3-mal 50 Minuten oder 5-mal 30 Minuten: klassisch (z. B. Joggen, Radfahren, Schwimmen) oder als hochintensives Intervalltraining (HIIT) für maximale Fettverbrennung.
  • Alltagsbewegung steigern: Wer (noch) keinen festen Trainingsplan hat, kann mit kleinen Gewohnheiten starten – z. B. tägliche Spaziergänge, Treppen statt Aufzug, Fahrrad statt Auto.

Regelmäßigkeit ist der Schlüssel: Je kontinuierlicher und gezielter Du trainierst, desto nachhaltiger sind die Effekte – für Gesundheit, Fitness und Gewichtsstabilisierung. Achte auf angemessene Trainingsreize, Pausen und eine langsame Steigerung.

Tipp für Einsteiger: Auch zu Hause kannst Du effektiv trainieren – z. B. mit dem eigenen Körpergewicht, Kurzhanteln oder Widerstandsbändern.

Wenn Abnehmen trotz Sport und Ernährung nicht klappt

Manchmal zeigt die Waage trotz Kaloriendefizit keine Veränderung. Es gibt viele Faktoren, die den Gewichtsverlauf beeinflussen können.

Mögliche Gründe für stagnierenden Gewichtsverlust:

  • Unterschätzte Kalorienaufnahme: Viele Menschen nehmen mehr Energie zu sich, als sie glauben – z. B. durch Snacks, Getränke, Öle oder größere Portionen. Solche „kleinen Extras“ summieren sich schnell und können dazu führen, dass das Kaloriendefizit geringer ausfällt als gedacht oder gar nicht erst entsteht.
  • Wassereinlagerungen: Intensives Training, hoher Salzkonsum oder Stress können vorübergehend zu Wassereinlagerungen führen – das zeigt sich auf der Waage, ohne dass tatsächlich Fett zugelegt wurde.
  • Muskelaufbau: Krafttraining verändert die Körperzusammensetzung. Muskeln sind dichter als Fett – deshalb kann der Körperfettanteil sinken, auch wenn das Gewicht stagniert.
  • Stress und Schlafqualität: Chronischer Stress und unzureichend erholsamer Schlaf können den Hormonhaushalt beeinflussen (z. B. durch höhere Cortisolwerte). Das kann den Appetit steigern, Wassereinlagerungen begünstigen und das Durchhalten eines Kaloriendefizits erschweren.

Abnehmen als Mann ab 40 oder 50: Was sich verändert

Ab dem mittleren Erwachsenenalter können sich mehrere Faktoren verändern, die das Abnehmen indirekt erschweren. Der Testosteronspiegel sinkt allmählich, was den Aufbau und Erhalt von Muskelmasse beeinträchtigen kann.9 Geht Muskelmasse verloren, sinkt auch der tägliche Energieverbrauch leicht. Der Grundumsatz – also die Energiemenge, die der Körper in Ruhe verbrennt – bleibt jedoch bis etwa Mitte 60 weitgehend stabil, solange man körperlich aktiv bleibt und die Organe gesund arbeiten.8

Zusätzlich ändern sich oft die Lebensgewohnheiten: Körperliche Aktivität nimmt ab, Bewegungsmuster werden weniger fordernd, und die Kalorienaufnahme bleibt gleich oder steigt sogar. Diese Kombination kann zu einer positiven Energiebilanz führen – mit der Folge, dass überschüssige Energie als Fett gespeichert wird.8

Medikamentöse Unterstützung beim Abnehmen: Wann ist sie sinnvoll?

Nicht jeder Mann erreicht sein Idealgewicht allein durch Ernährung und Bewegung. Bei starkem Übergewicht (BMI ≥ 30) oder bei zusätzlichen Risikofaktoren wie Typ-2-Diabetes oder Bluthochdruck kann eine ärztlich begleitete medikamentöse Therapie sinnvoll sein.

Eine Möglichkeit stellen Abnehmspritzen dar – verschreibungspflichtige Medikamente, die bestimmte Darmhormone (z. B. GLP-1 oder GIP) nachahmen und so das Hungergefühl verringern, das Sättigungsempfinden steigern und den Blutzucker regulieren. Wirkstoffe wie Semaglutid (z. B. Wegovy®) oder Tirzepatid (z. B. Mounjaro®) gehören dazu.

Wichtig: Die Entscheidung über eine solche Therapie trifft immer eine Ärztin oder ein Arzt – nach individueller Prüfung von Gesundheitsstatus, Vorerkrankungen und bisherigen Abnehmversuchen. Abnehmspritzen ersetzen keine Lebensstiländerung, sondern unterstützen diese medizinisch.

Zusammenfassung

Häufige Fragen

Männer nehmen in der Anfangsphase häufig schneller ab als Frauen – unter anderem wegen eines höheren Muskelanteils und eines schnelleren Stoffwechsels. Langfristig gleichen sich die Unterschiede jedoch meist wieder aus.8

Es gibt keine universell beste Diät. Entscheidend ist eine langfristige, ausgewogene Ernährungsumstellung in Kombination mit regelmäßiger Bewegung.

Grundvoraussetzung für eine Gewichtsabnahme ist ein Kaloriendefizit – also dass der Körper mehr Energie verbraucht, als er über die Nahrung aufnimmt.

Krafttraining hilft, Muskeln zu erhalten oder aufzubauen, sodass der Körper beim Abnehmen vor allem Fett abbaut. Zwar verbrauchen mehr Muskeln etwas mehr Energie, doch dieser Effekt ist kleiner als oft gedacht. Wichtiger sind die vielen gesundheitlichen Vorteile, die Krafttraining mit sich bringt, wie beispielsweise die Stärkung der Gelenke und Knochen.

Bewegung ist wichtig – vor allem, um das Gewicht nach einer Abnahme nachhaltig zu stabilisieren. Für den Fettabbau allein ist der Effekt begrenzt. Entscheidend bleibt das Kaloriendefizit.

Bewegungsempfehlung der WHO7:

  • Mindestens 150 Minuten moderates Ausdauertraining pro Woche
  • Ergänzend an mindestens zwei Tagen pro Woche Krafttraining

Eiweißreiche Ernährung schützt vor Muskelabbau während der Gewichtsreduktion und sorgt für ein länger anhaltendes Sättigungsgefühl. Das hilft, den Grundumsatz stabil zu halten und unterstützt so den Verlust von überschüssigem Körperfett.

Der entscheidende Faktor für die Gewichtsabnahme ist ein Kaloriendefizit – also mehr Energie zu verbrauchen, als über die Nahrung aufgenommen wird. Folgende Maßnahmen können ergänzend unterstützen, vor allem Fett zu verlieren und die Muskeln zu erhalten:

  • Regelmäßiges Krafttraining und Bewegung
  • Ausgewogene Ernährung
  • Ausreichend Schlaf und Stressabbau
  1. 1Janssen, I., Heymsfield, S. B., Wang, Z. M., & Ross, R. (2000). Skeletal muscle mass and distribution in 468 men and women aged 18–88 yr. Journal of Applied Physiology, 89(1), 81–88. https://doi.org/10.1152/jappl.2000.89.1.81
  2. 2Bredella, M. A. (2018). Sex differences in body composition and cardiometabolic risk. Biology of Sex Differences, 9(1), 28. https://doi.org/10.1186/s13293-018-0189-3
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  4. 4Hauner, H., & Wabitsch, M. (2014). Leitlinie der Deutschen Adipositas-Gesellschaft (DAG), Deutschen Diabetes Gesellschaft (DDG) und Deutschen Gesellschaft für Ernährungsmedizin (DGEM): Prävention und Therapie der Adipositas bei Erwachsenen. AWMF-Leitlinien-Register Nr. 050/001, Version 2. https://register.awmf.org/de/leitlinien/detail/050-001
  5. 5Christensen, P., Meinert Larsen, T., Westerterp-Plantenga, M. S., Macdonald, I., Martinez, J. A., Handjieva-Darlenska, T., ... & Astrup, A. (2018). Men and women respond differently to rapid weight loss: Metabolic outcomes of a multi-centre intervention study after a low-energy diet in 2500 overweight individuals with pre-diabetes (PREVIEW). Diabetes, Obesity and Metabolism, 20(12), 2840–2851. https://doi.org/10.1111/dom.13466
  6. 6Deutsche Gesellschaft für Ernährung. (2020). Ballaststoffe und Prävention. Abgerufen am 9. Juli 2025, von https://www.dge.de/gesunde-ernaehrung/faq/ausgewaehlte-fragen-und-antworten-zu-ballaststoffen/#c3557
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  9. 9Mitchell, W. K., Williams, J., Atherton, P., Larvin, M., Lund, J., & Narici, M. (2012). Sarcopenia, dynapenia, and the impact of advancing age on human skeletal muscle size and strength; a quantitative review. Frontiers in Physiology, 3, 260. https://doi.org/10.3389/fphys.2012.00260
  10. 10Epel, E. S., McEwen, B. S., Seeman, T., Matthews, K., Castellazzo, G., Brownell, K. D., … & Rebuffé-Scrive, M. (2000). Stress and body shape: Stress-induced cortisol secretion is consistently greater among women with central fat. Psychosomatic Medicine, 62(5), 623–632. https://doi.org/10.1097/00006842-200009000-00005
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  14. Müller, M. J., Enderle, J., Bosy-Westphal, A., Later, W., Haas, V., & Heller, M. (2019). Changes in energy expenditure with weight gain and weight loss in humans. Nutrients, 11(8), 1916. https://doi.org/10.3390/nu11081916
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